WETTER & KLIMA

Der September 2026 war in Österreich zu warm und zu trocken, in Unterkärnten fiel stellenweise mehr Regen als üblich

| Mag. David Kaufmann | Mallnitz, Kärnten
Österreichkarte der Niederschlagsabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Fast das ganze Land ist in Brauntönen eingefärbt, am dunkelsten Vorarlberg und das Tiroler Oberland, dahinter das Burgenland und die Steiermark. Weiß oder hellgrün sind nur das nördliche Niederösterreich, Teile Oberösterreichs und ein Gebiet im Süden. Österreichweit beträgt die Abweichung minus 26 Prozent.
Die Karte zeigt, um wie viel Prozent der Niederschlag im September 2026 vom Mittel der Jahre 1991 bis 2020 abgewichen ist. In den braunen Gebieten hat es weniger geregnet als üblich, in den grünen mehr. Im Flächenmittel fehlten in Österreich 26 Prozent. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)

Der September 2026 war in Österreich um 2,2 Grad wärmer als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 und damit einer der wärmsten Septembermonate seit 1961. Die Sonne schien um mehr als ein Viertel länger als im langjährigen Mittel, und im Großteil des Landes ist wieder zu wenig Regen gefallen. Nur in Teilen Unterkärntens hat ein Italientief die Niederschlagsbilanz ausgeglichen. Dort wurden Anfang September noch mehr als 32 Grad gemessen, knapp drei Wochen später gab es in den Tälern den ersten Frost.

Das Wichtigste in Kürze

Österreich im September 2026

+2,2 GradTemperatur
−26 ProzentNiederschlag
+28 ProzentSonnenschein

Kärnten und Osttirol im September 2026

+2,2 GradTemperatur
−7 ProzentNiederschlag
+31 ProzentSonnenschein

Alle Werte sind Abweichungen vom Mittel der Jahre 1991 bis 2020.

  • Seit Jahresbeginn fehlt in Österreich ein Drittel des Niederschlags.
  • Am trockensten war der September in Vorarlberg, dort fehlten 66 Prozent.
  • In Unterkärnten hat es dank eines Italientiefs stellenweise mehr geregnet als im langjährigen Durchschnitt.
  • In Kärnten wurden am 4. September noch 32,3 Grad gemessen, am 23. September gab es in den Tälern den ersten Frost.
  • Das arktische Meereis hat seinen Tiefpunkt für heuer bereits hinter sich.

So verlief der September 2026 in Österreich

Der Monat bestand aus mehreren sehr unterschiedlichen Abschnitten. In der ersten Woche setzte sich der Hochsommer fort. Am 4. September wurden an 153 der 276 Wetterstationen in Österreich mindestens 30 Grad erreicht, am 8. September noch einmal an 150 Stationen. Den höchsten Wert des Monats meldete Pottschach in Niederösterreich am 8. September mit 34,7 Grad, in Wieselburg waren es 34,5 Grad und in Innsbruck 34,3 Grad. Am 9. und 10. September beendete eine Kaltfront die Hitze, und gleich danach zog ein Italientief mit ergiebigem Regen über den Süden des Landes. Rund um den astronomischen Herbstbeginn am 23. September wurde es in klaren Nächten so kalt, dass es in höher gelegenen Tälern den ersten Frost gab. Am 23. September meldeten 22 Wetterstationen Frost, am kältesten war es mit minus 4,4 Grad in Schwarzau im Freiwald im Waldviertel. In der letzten Woche hat sich dann jenes Hochdruckgebiet aufgebaut, das Österreich auch Anfang Oktober trockenes und sonniges Wetter bringt.

Österreich war im September um 2,2 Grad wärmer als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020

Im Flächenmittel lag die Temperatur in Österreich im September um 2,2 Grad über dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Gegenüber dem älteren Vergleichszeitraum von 1961 bis 1990 beträgt die Abweichung 2,6 Grad. In den flächendeckenden Aufzeichnungen, die bis 1961 zurückreichen, waren nur sechs September wärmer, jener des Jahres 1982 war gleich warm. Am wärmsten war der September 2023, der um 3,7 Grad über dem Mittel lag.

Zu warm war es in allen neun Bundesländern, am größten war die Temperaturabweichung im Westen. In Vorarlberg lag der September um 3,2 Grad über dem Mittel, in Tirol um 2,8 Grad. Von Salzburg ostwärts und im Süden betrug die Abweichung rund 2 Grad. An 29 der 202 Wetterstationen mit einer mindestens 30 Jahre langen Messreihe war es so warm wie in keinem September seit Messbeginn, die meisten davon in Tirol. In Innsbruck wurden 34,3 Grad gemessen, der bisherige Septemberhöchstwert der seit 1877 bestehenden Reihe lag bei 32,4 Grad. An 14 Stationen gab es außerdem mehr Hitzetage als in jedem September zuvor. Auf der Karte ist ganz Österreich rot eingefärbt. Von einem Monat, der kühler war als im langjährigen Durchschnitt, war das ganze Land weit entfernt.

Österreichkarte der Temperaturabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Das ganze Land ist rot eingefärbt, am dunkelsten Vorarlberg und Tirol mit 3 bis 4 Grad, am hellsten das Innviertel und der Südosten mit rund 1 Grad. Österreichweit beträgt die Abweichung plus 2,2 Grad.
Die Karte zeigt die Temperaturabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Flächenmittel war der Monat in Österreich um 2,2 Grad zu warm, am größten war die Abweichung in Vorarlberg und Tirol. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Österreichkarte der Temperaturabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990: Das ganze Land ist rot eingefärbt, am dunkelsten Vorarlberg und Tirol. Österreichweit beträgt die Abweichung plus 2,6 Grad.
Die Karte zeigt die Temperaturabweichung im September 2026 gegenüber dem älteren Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Im Flächenmittel war der Monat in Österreich um 2,6 Grad zu warm. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)

Die höchsten und die tiefsten Temperaturen des Monats an den österreichischen Wetterstationen zeigen die beiden folgenden Tabellen.

WetterstationBundeslandSeehöheHöchstwertDatum
PottschachNiederösterreichNiederösterreich416 Meter34,7 Grad8. September
WieselburgNiederösterreichNiederösterreich259 Meter34,5 Grad8. September
Innsbruck UniversitätTirolTirol578 Meter34,3 Grad4. September
LangenlebarnNiederösterreichNiederösterreich175 Meter34,2 Grad8. September
Wien StammersdorfWienWien191 Meter34,2 Grad8. September
KremsNiederösterreichNiederösterreich202 Meter34,1 Grad8. September

Die Tabelle zeigt die sechs höchsten Temperaturen, die im September 2026 an den Wetterstationen von GeoSphere Austria in Österreich gemessen wurden.

WetterstationBundeslandSeehöheTiefstwertDatum
Schwarzau im FreiwaldNiederösterreichNiederösterreich788 Meter−4,4 Grad23. September
Liebenau-GuguOberösterreichOberösterreich846 Meter−4,3 Grad23. September
St. Jakob im DefereggentalTirolTirol1383 Meter−2,4 Grad23. September
SchmirnTirolTirol1464 Meter−2,0 Grad23. September
St. Michael im LungauSalzburgSalzburg1052 Meter−1,6 Grad23. September
St. Leonhard im PitztalTirolTirol1454 Meter−1,6 Grad23. September

Die Tabelle zeigt die sechs tiefsten Temperaturen, die im September 2026 an den Wetterstationen unter 1500 Meter Seehöhe in Österreich gemessen wurden.

Im Flächenmittel ist in Österreich um ein Viertel weniger Niederschlag gefallen als im langjährigen Mittel

Im September ist in Österreich um 26 Prozent weniger Niederschlag gefallen als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Vergleich mit den Jahren 1961 bis 1990, in denen der September im Durchschnitt trockener war als heute, beträgt das Defizit 11 Prozent.

Der Grund liegt in der Wetterlage. Die Tiefdruckgebiete vom Atlantik haben Österreich im September nur selten erreicht, den meisten Regen brachte ein Italientief, und ein solches Tief trifft vor allem den Süden. Am wenigsten hat es deshalb in Vorarlberg geregnet, wo nur rund ein Drittel der üblichen Menge zusammengekommen ist. Im Burgenland fehlten 44 Prozent und in der Steiermark 37 Prozent. Kleiner war das Defizit im Norden: Im nördlichen Niederösterreich und in Teilen Oberösterreichs wurde das langjährige Mittel stellenweise sogar erreicht. Wie groß die Abweichung in jedem Bundesland war, zeigt die Tabelle unter der Karte.

Österreichkarte der Niederschlagsabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Vorarlberg und das Tiroler Oberland sind dunkelbraun mit minus 60 bis minus 80 Prozent, das Burgenland, die Steiermark und Salzburg braun mit minus 30 bis minus 50 Prozent. Weiß oder hellgrün sind das nördliche Niederösterreich, Teile Oberösterreichs und ein Gebiet im Süden. Österreichweit beträgt die Abweichung minus 26 Prozent.
Die Karte zeigt die Niederschlagsabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Flächenmittel ist in Österreich um 26 Prozent weniger Niederschlag gefallen, am trockensten war es in Vorarlberg, im Burgenland und in der Steiermark. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Österreichkarte der Niederschlagsabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990: Der Westen und der Südosten sind braun eingefärbt, der Norden und ein Gebiet im Süden weiß oder grün. Österreichweit beträgt die Abweichung minus 11 Prozent.
Die Karte zeigt die Niederschlagsabweichung im September 2026 gegenüber dem älteren Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Im Flächenmittel ist in Österreich um 11 Prozent weniger Niederschlag gefallen. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Die Tabelle zeigt die Abweichungen im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020, gereiht nach dem Niederschlagsdefizit.
BundeslandTemperaturNiederschlagSonnenschein
Vorarlberg+3,2 Grad−66 Prozent+47 Prozent
Burgenland+2,1 Grad−44 Prozent+24 Prozent
Steiermark+2,1 Grad−37 Prozent+31 Prozent
Tirol+2,8 Grad−29 Prozent+37 Prozent
Salzburg+2,3 Grad−27 Prozent+27 Prozent
Wien+2,2 Grad−26 Prozent+13 Prozent
Niederösterreich+2,1 Grad−20 Prozent+17 Prozent
Oberösterreich+2,0 Grad−17 Prozent+27 Prozent
Kärnten+2,1 Grad−8 Prozent+30 Prozent
Österreich+2,2 Grad−26 Prozent+28 Prozent

Die Werte sind Flächenmittel aus dem Tagesgitter SPARTACUS von GeoSphere Austria. Osttirol ist in dieser Tabelle im Wert für Tirol enthalten.

WetterstationBundeslandSeehöheLiter pro Quadratmeter
Hier ist am meisten Niederschlag gefallen.
RudolfshütteSalzburgSalzburg2317 Meter167
FeuerkogelOberösterreichOberösterreich1618 Meter153
Feistritz ob BleiburgKärntenKärnten523 Meter132
Völkermarkt-GoldbrunnhofKärntenKärnten466 Meter129
Dachstein-Schladminger GletscherOberösterreichOberösterreich2520 Meter126
Hier ist am wenigsten Niederschlag gefallen.
Bad RadkersburgSteiermarkSteiermark207 Meter23
St. Anton am ArlbergTirolTirol1304 Meter27
HaimingTirolTirol659 Meter27
ImstTirolTirol773 Meter27
AndauBurgenlandBurgenland117 Meter28

Die Tabelle zeigt oben die fünf Wetterstationen Österreichs mit dem meisten und unten die fünf mit dem wenigsten Niederschlag im September 2026.

Seit Jahresbeginn fehlt in Österreich ein Drittel des Niederschlags

Auch der September war damit wieder zu trocken, so wie fast jeder Monat seit Jänner. Von 1. Jänner bis Ende September ist in Österreich um 32 Prozent weniger Niederschlag gefallen als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Nasser als im langjährigen Durchschnitt war heuer nur der Februar. Am größten war das Defizit im April mit 68 Prozent und im März mit 57 Prozent. Das Sommerhalbjahr von April bis September war mit 35 Prozent weniger Niederschlag das trockenste seit Beginn der flächendeckenden Aufzeichnungen im Jahr 1961. Das bisher trockenste Sommerhalbjahr 1992 kam auf 26 Prozent weniger.

Am meisten fehlt seit Jahresbeginn im Norden und im Osten. In Niederösterreich beträgt das Defizit 39 Prozent, im Burgenland und in Oberösterreich jeweils 38 Prozent und in Wien 37 Prozent. Am kleinsten ist es im Bundesland Kärnten mit 20 Prozent und in Tirol mit 23 Prozent. Warum vorerst kein ergiebiger Regen in Sicht ist, haben wir in unserem Bericht über das Blockadehoch beschrieben.

Österreichkarte der Niederschlagsabweichung von Jänner bis September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Das ganze Land ist braun eingefärbt, am dunkelsten von Oberösterreich über Niederösterreich und Wien bis ins Burgenland sowie im Vorarlberger Rheintal. Österreichweit beträgt die Abweichung minus 32 Prozent.
Die Karte zeigt die Niederschlagsabweichung von Jänner bis September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Österreichweit ist um 32 Prozent weniger Niederschlag gefallen, am größten ist das Defizit im Norden und im Osten. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Österreichkarte der Niederschlagsabweichung von Jänner bis September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990: Das ganze Land ist braun eingefärbt. Österreichweit beträgt die Abweichung minus 30 Prozent.
Die Karte zeigt die Niederschlagsabweichung von Jänner bis September 2026 gegenüber dem älteren Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Österreichweit ist um 30 Prozent weniger Niederschlag gefallen. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)

Die Sonne schien in Österreich um 28 Prozent länger als im Durchschnitt

Im Flächenmittel gab es in Österreich um 28 Prozent mehr Sonnenstunden als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020, gegenüber den Jahren 1961 bis 1990 waren es um 25 Prozent mehr. Seit 1961 gab es nur neun September mit noch mehr Sonnenschein.

Besonders sonnig war es im Westen, wo auch am wenigsten Regen gefallen ist. In Vorarlberg schien die Sonne um 47 Prozent länger als im Mittel, in Tirol um 37 Prozent. Am kleinsten war das Plus im Nordosten mit 17 Prozent in Niederösterreich und 13 Prozent in Wien.

Österreichkarte der Sonnenscheinabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Der Großteil des Landes ist orange eingefärbt mit 25 bis 50 Prozent mehr Sonnenschein, Niederösterreich und Wien sind gelb mit 8 bis 25 Prozent. Österreichweit beträgt die Abweichung plus 28 Prozent.
Die Karte zeigt die Sonnenscheinabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Flächenmittel schien die Sonne in Österreich um 28 Prozent länger als im langjährigen Mittel. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Österreichkarte der Sonnenscheinabweichung im September 2026 gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990: Fast das ganze Land ist gelb bis orange eingefärbt. Österreichweit beträgt die Abweichung plus 25 Prozent.
Die Karte zeigt die Sonnenscheinabweichung im September 2026 gegenüber dem älteren Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Im Flächenmittel schien die Sonne in Österreich um 25 Prozent länger. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
WetterstationBundeslandSeehöheSonnenstunden
Hier schien die Sonne am längsten.
BrunnenkogelTirolTirol3437 Meter269
RohrspitzVorarlbergVorarlberg395 Meter258
GalzigTirolTirol2079 Meter254
Villacher AlpeKärntenKärnten2117 Meter246
FeldkirchVorarlbergVorarlberg438 Meter246
Hier schien die Sonne am kürzesten.
St. Leonhard im PitztalTirolTirol1454 Meter133
HintertuxTirolTirol1505 Meter136
RaurisSalzburgSalzburg934 Meter143
MallnitzKärntenKärnten1197 Meter144
KölnbreinsperreKärntenKärnten1916 Meter150

Die Tabelle zeigt oben die fünf Wetterstationen Österreichs mit den meisten und unten die fünf mit den wenigsten Sonnenstunden im September 2026.

So verlief der September 2026 in Kärnten und Osttirol

In Kärnten und Osttirol lag der September im Flächenmittel um 2,2 Grad über dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020 und war damit ebenso stark zu warm wie im österreichischen Mittel. Gegenüber den Jahren 1961 bis 1990 beträgt die Abweichung 2,4 Grad. Seit 1961 waren nur fünf September wärmer. Am größten war die Abweichung in Osttirol und in Oberkärnten, am kleinsten im Lavanttal. Die Flächenwerte in diesem Teil gelten für Kärnten und Osttirol gemeinsam und weichen deshalb geringfügig von den Werten für das Bundesland Kärnten in der Tabelle oben ab.

Karte der Temperaturabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Osttirol und Oberkärnten sind kräftig rot mit 2,5 bis 3,5 Grad, Unterkärnten und das Lavanttal hellrot mit 1 bis 2 Grad. Im Flächenmittel beträgt die Abweichung plus 2,2 Grad.
Die Karte zeigt die Temperaturabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Flächenmittel war der Monat um 2,2 Grad zu warm. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Karte der Temperaturabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990: Das ganze Gebiet ist rot eingefärbt. Im Flächenmittel beträgt die Abweichung plus 2,4 Grad.
Die Karte zeigt die Temperaturabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem älteren Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Im Flächenmittel war der Monat um 2,4 Grad zu warm. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)

Am 4. September wurden in Kärnten noch einmal mehr als 32 Grad gemessen

Die erste Septemberwoche war hochsommerlich warm. Der heißeste Tag des Monats war Freitag, der 4. September. An diesem Tag wurden an 16 der 39 Wetterstationen in Kärnten und Osttirol mindestens 30 Grad erreicht. Am wärmsten war es in St. Andrä im Lavanttal mit 32,3 Grad, knapp dahinter folgt Villach mit 32,2 Grad. Auch in Lienz stieg die Temperatur mit 30,2 Grad noch einmal über die Marke von 30 Grad. Am Klagenfurter Flughafen wurden am 4. September 2026 31,8 Grad gemessen, mehr als in jedem September seit Beginn der Klagenfurter Messreihe im Jahr 1850. Auch Dellach im Drautal mit 31,6 Grad, Spittal an der Drau mit 30,8 Grad, Sillian mit 29,4 Grad und Mallnitz mit 26,4 Grad meldeten neue Septemberhöchstwerte ihrer Messreihen.

Die meisten Hitzetage mit mindestens 30 Grad gab es in St. Andrä, dort waren es drei. Die meisten Sommertage mit mindestens 25 Grad wurden in St. Veit an der Glan gezählt, nämlich 13. Lienz und Ferlach kommen auf jeweils 12 Sommertage.

WetterstationSeehöheHöchstwertDatum
St. Andrä im Lavanttal403 Meter32,3 Grad4. September
Villach Stadt493 Meter32,2 Grad4. September
Ferlach459 Meter31,9 Grad4. September
Klagenfurt Flughafen450 Meter31,8 Grad4. September
Klagenfurt Lastenstraße441 Meter31,7 Grad4. September
Dellach im Drautal628 Meter31,6 Grad4. September

Die Tabelle zeigt die sechs höchsten Temperaturen, die im September 2026 an den Wetterstationen unter 1500 Meter Seehöhe in Kärnten und Osttirol gemessen wurden.

Rund um den Herbstbeginn gab es in den Tälern den ersten Frost

Nach dem 20. September kühlte es in klaren und windstillen Nächten stark ab, weil die trockene Luft die Wärme des Tages rasch abstrahlen ließ. Am kältesten war es am Mittwoch, dem 23. September, in der Früh. In St. Jakob im Defereggental sank die Temperatur auf minus 2,4 Grad, auch in Weitensfeld im Gurktal und in Sillian gab es leichten Frost. Auf der Flattnitz, einem Passübergang in rund 1400 Meter Seehöhe, wurden zwei Tage später minus 1,4 Grad gemessen. In St. Jakob im Defereggental wurden im September insgesamt vier Tage mit Frost gezählt.

Auch in tiefen Lagen sank die Temperatur an diesem Morgen bis knapp über den Gefrierpunkt. In Friesach wurden 1,3 Grad gemessen, in Hermagor 1,4 Grad. In St. Andrä, wo es am 4. September noch 32,3 Grad hatte, waren es 1,5 Grad. Zwischen dem höchsten und dem tiefsten Wert des Monats lagen dort fast 31 Grad.

WetterstationSeehöheTiefstwertDatum
St. Jakob im Defereggental1383 Meter−2,4 Grad23. September
Flattnitz1437 Meter−1,4 Grad25. September
Weitensfeld704 Meter−0,4 Grad23. September
Sillian1081 Meter−0,1 Grad23. September
Kals am Großglockner1352 Meter0,1 Grad23. September
Mallnitz1197 Meter0,8 Grad23. September

Die Tabelle zeigt die sechs tiefsten Temperaturen, die im September 2026 an den Wetterstationen unter 1500 Meter Seehöhe in Kärnten und Osttirol gemessen wurden.

Das Italientief brachte am 10. September bis zu 73 Liter Regen pro Quadratmeter

Beim Niederschlag unterscheidet sich der Süden deutlich vom übrigen Österreich. In Kärnten und Osttirol fehlten im September im Flächenmittel nur 7 Prozent auf das Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Gegenüber den Jahren 1961 bis 1990 ist sogar um 2 Prozent mehr Niederschlag gefallen.

Rund zwei Drittel des Monatsniederschlags hat das Italientief vom 9. bis 11. September gebracht. Bei einem solchen Tief strömt feuchte Luft vom Mittelmeer von Süden gegen die Alpen und regnet sich an deren Südseite ab, von Osttirol über das Gailtal und die Karawanken bis ins Lavanttal. Diesmal fiel vom Klagenfurter Becken über das Jauntal bis ins Lavanttal am meisten Niederschlag. Allein am Donnerstag, dem 10. September, sind im Durchschnitt aller 39 Wetterstationen 48 Liter pro Quadratmeter gefallen. Am meisten regnete es an diesem Tag in Ferlach mit 73 Litern pro Quadratmeter, ähnlich viel kam in Bad Eisenkappel und auf der Kanzelhöhe zusammen. An vielen Stationen ist damit an einem einzigen Tag mehr als die Hälfte des gesamten Monatsniederschlags gefallen. Nach dem 19. September hat es nur noch am 24. und 25. September stellenweise etwas geregnet.

Im ganzen Monat wurde am meisten Niederschlag in Feistritz ob Bleiburg gemessen, dort waren es 132 Liter pro Quadratmeter. In Völkermarkt kamen 129 Liter zusammen. Dazu passt, dass die Karte das Gebiet vom Klagenfurter Becken über das Jauntal bis ins Lavanttal grün zeigt, denn dort hat es mehr geregnet als in einem durchschnittlichen September. Deutlich weniger Niederschlag ist in Oberkärnten gefallen, wo das Italientief nicht mehr so viel Regen gebracht hat. In Großkirchheim waren es 67 Liter pro Quadratmeter und in Spittal an der Drau 71 Liter.

Karte der Niederschlagsabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Das Klagenfurter Becken, das Jauntal und das Lavanttal sind grün mit bis zu 35 Prozent mehr Niederschlag, Oberkärnten und der Norden Osttirols braun mit minus 10 bis minus 30 Prozent. Im Flächenmittel beträgt die Abweichung minus 7 Prozent.
Die Karte zeigt die Niederschlagsabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Flächenmittel fehlten 7 Prozent, vom Klagenfurter Becken bis ins Lavanttal hat es mehr geregnet als im langjährigen Mittel. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Karte der Niederschlagsabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990: Unterkärnten ist grün, Oberkärnten hellbraun eingefärbt. Im Flächenmittel beträgt die Abweichung plus 2 Prozent.
Die Karte zeigt die Niederschlagsabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem älteren Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Im Flächenmittel ist um 2 Prozent mehr Niederschlag gefallen. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
WetterstationSeehöheLiter pro Quadratmeter
Hier ist am meisten Niederschlag gefallen.
Feistritz ob Bleiburg522 Meter132
Völkermarkt-Goldbrunnhof466 Meter129
Bad Eisenkappel623 Meter122
Feldkirchen546 Meter120
Klagenfurt Flughafen450 Meter120
Hier ist am wenigsten Niederschlag gefallen.
Kölnbreinsperre1916 Meter59
Großkirchheim1071 Meter67
St. Jakob im Defereggental1383 Meter69
Friesach640 Meter70
Virgen1212 Meter70

Die Tabelle zeigt oben die fünf Wetterstationen mit dem meisten und unten die fünf Wetterstationen mit dem wenigsten Niederschlag im September 2026.

Seit Jänner fehlen in Kärnten und Osttirol 18 Prozent des Niederschlags

Trotz des Italientiefs bleibt die Jahresbilanz auch im Süden negativ. Von 1. Jänner bis Ende September ist in Kärnten und Osttirol um 18 Prozent weniger Niederschlag gefallen als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Mehr Niederschlag als im langjährigen Durchschnitt gab es heuer nur im Februar und im Juni. Im März und im April ist dagegen jeweils nur rund ein Drittel der durchschnittlichen Menge gefallen.

Karte der Niederschlagsabweichung von Jänner bis September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Das ganze Gebiet ist hellbraun bis braun eingefärbt, meist mit minus 10 bis minus 30 Prozent. Im Flächenmittel beträgt die Abweichung minus 18 Prozent.
Die Karte zeigt die Niederschlagsabweichung von Jänner bis September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Flächenmittel ist um 18 Prozent weniger Niederschlag gefallen. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Karte der Niederschlagsabweichung von Jänner bis September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990: Das ganze Gebiet ist hellbraun bis braun eingefärbt. Im Flächenmittel beträgt die Abweichung minus 19 Prozent.
Die Karte zeigt die Niederschlagsabweichung von Jänner bis September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem älteren Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Im Flächenmittel ist um 19 Prozent weniger Niederschlag gefallen. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)

In Kärnten und Osttirol schien die Sonne um fast ein Drittel länger als üblich

Die Sonne schien in Kärnten und Osttirol im September um 31 Prozent länger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Gegenüber den Jahren 1961 bis 1990 waren es um 25 Prozent mehr Sonnenstunden. Seit 1961 gab es nur fünf September mit noch mehr Sonnenschein.

Die meisten Sonnenstunden wurden auf der Villacher Alpe gemessen, dort waren es 246 Stunden. In Bad Bleiberg schien die Sonne 240 Stunden lang. Am wenigsten Sonne gab es in Mallnitz mit 144 Stunden. In engen Tälern verschwindet die Sonne im Herbst früh hinter den Bergen, deshalb sind dort deutlich weniger Sonnenstunden möglich als im Klagenfurter Becken oder auf den Gipfeln.

Karte der Sonnenscheinabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020: Fast das ganze Gebiet ist orange eingefärbt mit 25 bis 50 Prozent mehr Sonnenschein, nur Teile Unterkärntens sind gelb mit 8 bis 25 Prozent. Im Flächenmittel beträgt die Abweichung plus 31 Prozent.
Die Karte zeigt die Sonnenscheinabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Im Flächenmittel schien die Sonne um 31 Prozent länger als im Durchschnitt. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
Karte der Sonnenscheinabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990: Das ganze Gebiet ist gelb bis orange eingefärbt. Im Flächenmittel beträgt die Abweichung plus 25 Prozent.
Die Karte zeigt die Sonnenscheinabweichung im September 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem älteren Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Im Flächenmittel schien die Sonne um 25 Prozent länger. (Grafik: Tauernwetter, Daten: GeoSphere Austria)
WetterstationSeehöheSonnenstunden
Hier schien die Sonne am längsten.
Villacher Alpe2117 Meter246
Bad Bleiberg909 Meter240
Villach Stadt493 Meter237
Kanzelhöhe1520 Meter236
Sillian1081 Meter233
Hier schien die Sonne am kürzesten.
Mallnitz1197 Meter144
Kölnbreinsperre1916 Meter150
Loibltunnel1097 Meter151
Großkirchheim1071 Meter157
Flattnitz1437 Meter178

Die Tabelle zeigt oben die fünf Wetterstationen mit den meisten und unten die fünf Wetterstationen mit den wenigsten Sonnenstunden im September 2026.

Das arktische Meereis hat seinen Tiefpunkt bereits hinter sich, und er ist heuer weniger schlimm ausgefallen als befürchtet

In der Arktis erreicht das Meereis jedes Jahr im September seine kleinste Ausdehnung, bevor es im Herbst wieder wächst. Heuer war das am 12. September der Fall, die Eisfläche betrug an diesem Tag 4,57 Millionen Quadratkilometer. Seither nimmt sie wieder zu, Ende September waren es bereits 5,34 Millionen Quadratkilometer.

Dabei war die Eisfläche im Winter und im Frühjahr so klein wie selten zuvor. Das Wintermaximum im März war das zweitniedrigste seit dem Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 1979, und von Jänner bis Juni lag die Eisfläche an 37 Tagen so niedrig wie an keinem dieser Kalendertage zuvor. Im Sommer ist das Eis dann aber langsamer geschmolzen als in vielen anderen Jahren. Das Minimum ist deshalb nur der zwölftniedrigste Wert der vergangenen 48 Jahre, und es liegt um mehr als 1,2 Millionen Quadratkilometer über dem bisher niedrigsten Wert von 3,34 Millionen Quadratkilometern aus dem Jahr 2012.

Ein Grund zur Entwarnung ist das nicht. Auch heuer war die Eisfläche im Minimum um rund 0,8 Millionen Quadratkilometer kleiner als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020, das entspricht mehr als der neunfachen Fläche Österreichs. Wie sich das Meereis weiter entwickelt, zeigt unser täglich aktualisierter Meereis-Monitor.

Liniendiagramm der Ausdehnung des arktischen Meereises im Jahresverlauf in Millionen Quadratkilometern: Die blaue Linie für 2026 verläuft bis Juni am unteren Rand aller Jahre, erreicht Mitte September ihr Minimum bei rund 4,6 Millionen Quadratkilometern und steigt bis Ende September auf 5,34 Millionen. Die grüne Linie für das Jahr 2012 liegt im September mit rund 3,4 Millionen deutlich darunter, die dunkle Linie für das Mittel der Jahre 1991 bis 2020 deutlich darüber.
Das Diagramm zeigt die Ausdehnung des arktischen Meereises im Jahresverlauf. Die blaue Linie für das Jahr 2026 hat ihr Minimum Mitte September erreicht und steigt seither wieder an. Sie liegt unter dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020, aber deutlich über der grünen Linie des Jahres 2012. (Grafik: Tauernwetter, Daten: National Snow and Ice Data Center)

Der Oktober beginnt in fast ganz Österreich trocken und sonnig

Das Hochdruckgebiet, das die letzte Septemberwoche bestimmt hat, bleibt vorerst über Mitteleuropa liegen. Bis mindestens 5. Oktober ist im Großteil Österreichs kein Regen in Sicht, nur im äußersten Westen können ein paar Liter pro Quadratmeter fallen. Tagsüber wird es mit der Sonne weiterhin mild, in den Nächten kühlt es in den Tälern stark ab. Für den Osten und den Norden des Landes bedeutet das, dass das große Niederschlagsdefizit weiter wächst. Die aktuellen Abweichungen von Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein zeigen wir jeden Tag neu im Klimaspiegel für Österreich und im Klimaspiegel für Kärnten und Osttirol.

Die Karten und die Flächenmittel beruhen auf dem Tagesgitter SPARTACUS von GeoSphere Austria mit einer Auflösung von einem Kilometer.

Die Höchst- und Tiefsttemperaturen in Kärnten und Osttirol sowie die Tagesmengen des Italientiefs stammen aus den Zehn-Minuten-Messungen der Wetterstationen von GeoSphere Austria, die Monatssummen von Niederschlag und Sonnenschein sowie alle österreichweiten Stationswerte aus den täglichen Klimadaten aller Stationen, die Septemberrekorde aus dem Vergleich mit den monatlichen Klimadaten seit Messbeginn. Bei den höchsten und tiefsten Temperaturen in Kärnten und Osttirol wurden nur Wetterstationen unter 1500 Meter Seehöhe berücksichtigt. Die Daten zum Meereis stammen vom National Snow and Ice Data Center (Sea Ice Index, Version 4).

Lizenzen

Folgende Rohdaten wurden bezogen unter CC BY 4.0:

GeoSphere Austria: SPARTACUS v3 Tagesgitter (Abweichungen von Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein)

GeoSphere Austria: TAWES Zehn-Minuten-Daten (Höchst- und Tiefsttemperaturen der Wetterstationen in Kärnten und Osttirol, Tagesmengen des Italientiefs)

GeoSphere Austria: Klimadaten Tageswerte (Niederschlags- und Sonnenscheinsummen sowie Höchst- und Tiefstwerte aller österreichischen Stationen) und Klimadaten Monatswerte (Septemberrekorde seit Messbeginn)

Weitere Rohdaten: National Snow and Ice Data Center, Sea Ice Index, Version 4 (Ausdehnung des arktischen Meereises, doi:10.7265/a98x-0f50)

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