Bergwetter Österreich
Nullgradgrenze, Temperatur und Mittelwind in 1500 bis 3000 m für jede Gebirgsgruppe Österreichs, vier Tage im Voraus um 6, 12 und 18 Uhr. Die Werte gelten für die freie Atmosphäre über den Kämmen, auf besonnten Hängen ist es wärmer.
Die Bergwetter-Daten werden gerade aufgebaut
Die erste Modellrechnung läuft. Schau in ein paar Stunden noch einmal vorbei.
Kammlinie
Jede Gruppe als Bergsilhouette, quer darüber die Nullgradgrenze. Weiß = Luft unter 0 °C. Blau hinterlegte Gruppen: zu dieser Uhrzeit fällt Niederschlag.
Tag wählen – die Tabellen unten zeigen den gewählten Tag mit 6, 12 und 18 Uhr.
Auf eine Gruppe tippen, um sie unten im Detail zu sehen. Symbol und Wind gelten für die Kammlage, also die höchste angezeigte Höhe der Gruppe.
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Werte je Termin
Temperatur in °C, darunter Windrichtung als Pfeil und Mittelwind in km/hNullgradgrenze im Vergleich
alle Gruppen des Bundeslands, Angaben in mSo liest man die Grafik: Der Höhen-Zeit-Schnitt zeigt die Temperaturschichtung über der Gebirgsgruppe. Steigt die weiße Nullgradgrenze über das Gipfelniveau, liegt die ganze Gruppe in milder Luft. Fällt sie darunter, ist oberhalb dieser Höhe mit Frost und bei Niederschlag mit Schnee zu rechnen. Der Mittelwind gilt für freie Kammlagen, an Graten und Gipfeln sind deutlich höhere Böen möglich.
Datengrundlage
Grundlage ist eine Modellrechnung Tauernwetter. Je Gebirgsgruppe werden zwei bis vier Gitterpunkte auf Kämmen und Gipfeln ausgewertet, der Gruppenwert ist der Median dieser Punkte. Die Nullgradgrenze ist die Höhe, in der die Temperatur der freien Atmosphäre 0 °C erreicht. Liegt die ganze Säule bis 3500 m über 0 °C, steht „über 3500 m“. Die Schneefallgrenze kommt direkt aus der Modellrechnung und erscheint nur bei Niederschlag. Sie liegt meist einige hundert Meter unter der Nullgradgrenze, bei kräftigem und anhaltendem Niederschlag auch 600 bis 1000 m tiefer, weil die schmelzenden Flocken die Luft abkühlen. Höhen über dem höchsten Gipfel einer Gruppe werden nicht ausgegeben.