Wettermodelle Österreich und Europa - Wetterkarten-Viewer

Karten aller wichtigen Wettermodelle für Österreich, vom 800-Meter-Modell ALPIXION für Kärnten und Osttirol über ICON-D2 und C-LAEF bis zu ECMWF IFS, AIFS und GFS mit 16 Tagen Vorhersage. Mehrmals täglich neu, jede Karte mit eigener Adresse zum Teilen. Der Europa-Ausschnitt reicht vom Atlantik bis zum Ural. Wie die Modelle rechnen und wo ihre Stärken liegen, erklärt der Beitrag Wettermodelle im Detail.

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Wetterkarte

Unser interaktiver Viewer zeigt die neuesten Prognosen der wichtigsten Wettermodelle für Österreich. Analysieren Sie detaillierte Karten von:

Wettermodelle für Österreich im Überblick

Alle Modelle rechnen ganz Österreich, ALPIXION als hauseigenes Modell von Tauernwetter nur Kärnten, Osttirol und die direkt angrenzenden Regionen, weil die engen Täler dort eine Auflösung unter einem Kilometer brauchen. Jedes Modell hat eine eigene Seite mit Beschreibung und allen Karten, jede Karte je Modell und Parameter eine eigene Adresse.

Europa-Karten

Für die Großwetterlage gibt es die Globalmodelle auch für ganz Europa, vom Atlantik bis zum Ural, mit Bodendruck, 500-hPa-Geopotential, Jetstream und 850-hPa-Temperatur.

GFS: Bodendruck und 500 hPa GeopotentialGFS: Temperatur 850 hPaECMWF IFS: Temperatur 850 hPaECMWF IFS: Bodendruck und 500 hPaECMWF AIFS: Bodendruck und 500 hPaGFS: Jetstream 300 hPaICON Global: Bodendruck und 500 hPaGFS: Niederschlag akkumuliert

Häufige Fragen

Welche Wettermodelle sind verfügbar?

Der Viewer zeigt 18 Wettermodelle für Österreich: ALPIXION, das Tauernwetter-eigene Modell mit 800 Metern Auflösung für Kärnten und Osttirol, ICON-D2 und ICON-D2-RUC des Deutschen Wetterdienstes, C-LAEF AlpeAdria von GeoSphere Austria, ICON-CH1 und ICON-CH2 von MeteoSchweiz, ICON-EU, ICON Global und das KI-Modell AICON des DWD, die italienischen Modelle ICON-2I, WRF und MOLOCH-AIM, das ECMWF IFS und das KI-Modell AIFS des Europäischen Zentrums, GFS und AIGFS der NOAA sowie die Saisonprognosen SEAS5 und CFSv2. GFS, AIGFS, IFS, AIFS und ICON Global gibt es zusätzlich als Europa-Karten vom Atlantik bis zum Ural.

Welches Wettermodell ist am genauesten für Österreich?

Für Kärnten und Osttirol ist ALPIXION die erste Wahl. Das hauseigene Modell von Tauernwetter rechnet derzeit nur für Kärnten, Osttirol und die direkt angrenzenden Regionen, weil die engen Täler dieses Gebiets eine Auflösung unter einem Kilometer brauchen, um korrekt aufgelöst zu werden. Mit 800 Metern Gitterweite kommt es auf rund 18.000 Gitterpunkte, wo das GFS-Gitter nur 24 hat, es wurde an den Messstationen der Region kalibriert und liefert stündliche Karten bis 120 Stunden. Für ganz Österreich liefert in den ersten zwei Tagen ICON-D2 die verlässlichsten Karten, für die nächsten Stunden ICON-D2-RUC: Es rechnet mit jeder vollen Stunde neu, mit frisch eingearbeiteten Beobachtungsdaten, reicht 27 Stunden voraus und ist damit das beste Modell im Viewer, wenn es um das Wetter der kommenden Stunden geht. Dahinter folgen ICON-CH1 mit einem Kilometer und ICON-CH2 mit zwei Kilometern Gitterweite von MeteoSchweiz. Ab dem dritten Tag ist das ECMWF IFS das Maß der Dinge, dahinter das GFS mit der größten Reichweite von 16 Tagen. C-LAEF AlpeAdria von GeoSphere Austria schneidet in der Praxis trotz seiner feinen Auflösung schwächer ab, die italienischen Modelle ICON-2I, WRF und MOLOCH liegen teilweise davor. Bei unsicheren Lagen lohnt der Vergleich mehrerer Modelle im Viewer. Die Stärken und typischen Fehler jedes Modells beschreibt der Beitrag Wettermodelle im Detail unter Wissen und Forschung.

Wie oft werden die Wettermodelle aktualisiert?

ALPIXION rechnet 4× täglich (00/06/12/18 UTC), ICON-D2, C-LAEF AlpeAdria und ICON-CH1 8× täglich, alle 3 Stunden (00/03/…/21 UTC), ICON-D2-RUC 24× täglich, stündlich. ICON-CH2, ICON-EU und die Globalmodelle ECMWF IFS, AIFS, GFS, AIGFS und ICON Global rechnen 4× täglich (00/06/12/18 UTC), die italienischen Modelle ICON-2I, WRF und MOLOCH-AIM 2× täglich (00 und 12 UTC). Die Karten erscheinen im Viewer, sobald ein Lauf vollständig vorliegt, die Saisonprognosen SEAS5 und CFSv2 einmal im Monat.

Was bedeuten die verschiedenen Wetterparameter?

Temperatur 2 m ist die Lufttemperatur zwei Meter über dem Boden, Temperatur 850 hPa die Temperatur in rund 1.500 Metern Höhe, mit der sich Luftmasse und Schneefallgrenze einschätzen lassen. Niederschlag akkumuliert ist die Summe seit Laufbeginn, Niederschlag 1 h, 3 h oder 6 h die Menge des jeweiligen Zeitfensters in Millimetern, also Litern pro Quadratmeter. Windböen zeigen die stärksten Spitzen, Signifikantes Wetter fasst Sonne, Wolken, Regen, Schnee und Gewitter in Symbolen zusammen, CAPE die Energie für Gewitter. Schneefallgrenze und Schneehöhe ergänzen die Winterkarten, Bodendruck und 500-hPa-Geopotential zeigen die Großwetterlage auf den Europa-Karten. Jede Karte hat eine eigene Seite mit Erklärung des Parameters.

Wie weit reichen die Wettermodell-Vorhersagen?

Kurzfrist: ICON-D2-RUC 27 Stunden, ICON-CH1 33 Stunden, ICON-D2 48 Stunden, C-LAEF AlpeAdria 60 Stunden, ICON-2I, WRF und MOLOCH-AIM 72 Stunden. Mittelfrist: ALPIXION, ICON-CH2 und ICON-EU 120 Stunden, ICON Global und AICON 180 Stunden, ECMWF IFS und AIFS 360 Stunden, also 15 Tage, GFS und AIGFS 384 Stunden, also 16 Tage. Saisonprognosen SEAS5 und CFSv2 reichen sechs Monate voraus und zeigen Abweichungen vom Klimamittel. Alles ab etwa Tag 10 ist als Tendenz zu lesen, nicht als Prognose.

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