WETTERRÜCKBLICK

Kaum Regen, viel Sonne und am Ende extreme Hitze: der Juli 2026 in Kärnten und Osttirol

| Mag. David Kaufmann | Mallnitz, Kärnten
Karte der Temperaturabweichung im Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020 – flächendeckend ein bis zwei Grad über dem Durchschnitt.
Temperaturabweichung im Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020. Im Flächenmittel lag der Monat 2,0 Grad über dem Durchschnitt. Die Karten dieses Artikels umfassen den gesamten Juli. Daten: SPARTACUS Monatsgitter (GeoSphere Austria). Klimastudie: tauernwetter.at.

Der Juli 2026 war in Kärnten und Osttirol viel zu trocken, überdurchschnittlich sonnig und um knapp zwei Grad zu warm. Das markanteste Ereignis hob sich der Juli jedoch für den Schluss auf: Am 30. und 31. Juli stiegen die Temperaturen höher als jemals zuvor in diesem Jahr, und österreichweit fiel am letzten Julitag erstmals in einem Juli die 40-Grad-Marke – in Kärnten selbst blieb der Juli-Rekord von 39,7 Grad dagegen außer Reichweite.

Nur rund die Hälfte des üblichen Regens

Besonders auffällig ist die Niederschlagsbilanz: Im Flächenmittel fehlten 44 Prozent auf das Klimamittel 1991 bis 2020, es fiel also nur gut die Hälfte der üblichen Menge. Gegenüber dem älteren Vergleichszeitraum 1961 bis 1990 beträgt das Defizit 41 Prozent. Der Regen, der fiel, kam überwiegend mit Schauern und Gewittern und verteilte sich entsprechend ungleich.

Am meisten Niederschlag kam im gesamten Juli in Weitensfeld im Gurktal zusammen, nämlich 134 Liter pro Quadratmeter. Dahinter folgen Feistritz ob Bleiburg mit 111 und Treibach-Althofen mit 105 Litern pro Quadratmeter. Am trockensten blieb es an der Wetterstation beim Loibltunnel mit nur 23 Litern pro Quadratmeter, gefolgt von Gmünd im Maltatal mit 29 und Obervellach mit 44 Litern pro Quadratmeter.

Karte der Niederschlagsabweichung im Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020 – flächendeckend braun, also deutlich zu trocken.
Niederschlagsabweichung im Juli 2026 gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020: minus 44 Prozent im Flächenmittel. Daten: SPARTACUS Monatsgitter (GeoSphere Austria). Klimastudie: tauernwetter.at.
Karte der Niederschlagsabweichung im Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1961 bis 1990.
Dieselbe Niederschlagsabweichung gegenüber dem älteren Klimamittel 1961 bis 1990: minus 41 Prozent. Daten: SPARTACUS Monatsgitter (GeoSphere Austria). Klimastudie: tauernwetter.at.

Das Niederschlagsdefizit zieht sich schon durch das ganze Jahr

Das Juli-Defizit ist dabei kein Ausreißer, sondern setzt eine Entwicklung fort, die bereits seit Dezember anhält. Rechnet man allein den Niederschlag von Jänner bis Ende Juli zusammen, fehlen in Kärnten und Osttirol 20 Prozent auf das Klimamittel 1991 bis 2020 und 24 Prozent auf jenes von 1961 bis 1990 – das entspricht im Flächenmittel rund 150 Litern pro Quadratmeter. Hinter der scheinbar moderaten Prozentzahl steckt ein über Monate angewachsenes Defizit, das weder der nasse Juni noch die Gewitter des Juli nennenswert verkleinern konnten.

Karte der Niederschlagsabweichung von Jänner bis Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020 – fast flächendeckend zu trocken.
Niederschlagsabweichung von Jänner bis Juli 2026 gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020: minus 20 Prozent im Flächenmittel. Daten: SPARTACUS Monatsgitter (GeoSphere Austria). Klimastudie: tauernwetter.at.
Karte der Niederschlagsabweichung von Jänner bis Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1961 bis 1990.
Dieselbe Abweichung seit Jahresbeginn gegenüber dem älteren Klimamittel 1961 bis 1990: minus 24 Prozent. Daten: SPARTACUS Monatsgitter (GeoSphere Austria). Klimastudie: tauernwetter.at.

Um knapp zwei Grad zu warm

Auch bei den Temperaturen reiht sich der Juli nahtlos in die bisherige Jahresbilanz ein: Im Flächenmittel lag er 2,0 Grad über dem Klimamittel 1991 bis 2020. Gegenüber dem Zeitraum 1961 bis 1990 war der Monat 3,6 Grad zu warm. Anders als der Juni, dessen Hitze sich auf die zweite Monatshälfte konzentrierte, zeigte sich der Juli anhaltend warm. Die Temperaturen blieben zwar lange Zeit ohne extreme Ausreißer, schossen dann aber an den letzten beiden Tagen noch einmal massiv in die Höhe.

Karte der Temperaturabweichung im Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1961 bis 1990 – flächendeckend rund drei bis vier Grad über dem Durchschnitt.
Temperaturabweichung im Juli 2026 gegenüber dem älteren Klimamittel 1961 bis 1990. Aus 2,0 Grad Abweichung werden 3,6 Grad – ein Hinweis darauf, wie stark sich der Vergleichszeitraum selbst schon erwärmt hat. Daten: SPARTACUS Monatsgitter (GeoSphere Austria). Klimastudie: tauernwetter.at.

Die kälteste Nacht des Monats verzeichnete einmal mehr das Defereggental: In St. Jakob kühlte es in der Nacht auf den 24. Juli auf 2,8 Grad ab – für einen Hochsommermonat ein bemerkenswert tiefer Wert. Auch Sillian mit 5,8 Grad und Weitensfeld mit 6,0 Grad meldeten in diesen Tagen empfindlich kühle Nächte.

Die große Hitze kam erst zum Schluss

Über weite Strecken verlief der Juli heiß, aber nicht extrem. Das änderte sich in den letzten beiden Tagen des Monats, als sich die Hitzewelle aufbaute, die derzeit anhält. Den Höhepunkt bildete der letzte Julitag: Ferlach kletterte am 31. Juli auf 37,9 Grad, den höchsten Wert des Jahres in Kärnten und Osttirol und heißer als alles, was die große Juni-Hitzewelle gebracht hatte. St. Andrä im Lavanttal folgte mit 37,7 Grad, Villach kam auf 36,7 Grad. In Osttirol blieb es zumindest am 31. Juli etwas kühler als in Kärnten, da sich dort schon kurz nach Mittag erste Gewitter gebildet hatten. Lienz erreichte an diesem Tag nur 33,1 Grad, sein eigenes Monatsmaximum von 36,1 Grad hatte die Stadt bereits am Vortag erzielt. Trotz der niedrigeren Spitzenwerte fiel die Zahl der Hitzetage im Lienzer Talboden nicht wesentlich geringer aus als in den heißesten Kärntner Becken.

Österreichweit ging der Juli wie schon der Juni in die meteorologische Messgeschichte ein: Am 31. Juli wurden in Wieselburg in Niederösterreich 40,3 Grad gemessen – zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen überschritt damit in einem Juli eine österreichische Wetterstation die 40-Grad-Marke. Bemerkenswert ist das auch aus Kärntner Sicht: Der bisherige österreichische Juli-Rekord von 39,7 Grad stammt aus Kärnten, gemessen am 27. Juli 1983 in Dellach im Drautal, und hielt 43 Jahre lang. Gebrochen wurde er nun im Osten Österreichs – nicht in Kärnten. Hier kam keine Station an diese Marke heran, auch wenn es knapp wurde: Die 37,9 Grad von Ferlach blieben 1,8 Grad darunter. Der Kärntner Juli-Rekord aus Dellach bleibt damit unangetastet. Alle Einzelheiten zum neuen österreichweiten Rekord stehen in unserem Liveticker zur laufenden Hitzewelle.

Bei den Hitzetagen – Tage mit mindestens 30 Grad – führt im Juli St. Andrä im Lavanttal mit 21, gefolgt von Ferlach mit 20 sowie Dellach im Drautal und Hermagor mit je 17. Lienz kommt auf 15 Hitzetage und liegt damit gemeinsam mit Villach Stadt auf Platz vier. Tropennächte blieben die Ausnahme: je eine in Villach und in der Klagenfurter Innenstadt.

Schon 39 Hitzetage seit Jahresbeginn: die Hitzekarte

Ein Blick auf das bisherige Jahr zeigt, wie stark sich die Hitze 2026 bereits aufsummiert hat: In 162 der 165 Gemeinden Kärntens und Osttirols gab es heuer bereits mindestens einen Hitzetag. An der Spitze liegt Ferlach mit 39 Hitzetagen, ganz ohne Hitzetag sind bisher nur Diex, Innervillgraten und St. Veit in Defereggen geblieben. Die Karte wird jede Nacht neu berechnet und zeigt hier den Stand bis einschließlich 31. Juli; wer mit der Maus oder dem Finger über eine Gemeinde fährt, sieht den jeweiligen Wert. Sie beruht auf einem täglich aktualisierten Datensatz und ist damit weiter fortgeschritten als die Monatsgitter der Anomaliekarten weiter oben, die erst mit einigen Tagen Verzögerung vorliegen.

Klagenfurt: 30 HitzetageVillach: 33 HitzetageDellach: 26 HitzetageHermagor: 26 HitzetageKirchbach: 27 HitzetageKötschach-Mauthen: 24 HitzetageSankt Stefan im Gailtal: 24 HitzetageGitschtal: 18 HitzetageLesachtal: 8 HitzetageEbenthal in Kärnten: 32 HitzetageFeistritz im Rosental: 35 HitzetageFerlach: 39 HitzetageGrafenstein: 29 HitzetageKeutschach am See: 29 HitzetageKöttmannsdorf: 33 HitzetageKrumpendorf am Wörthersee: 30 HitzetageLudmannsdorf: 35 HitzetageMaria Rain: 34 HitzetageMaria Saal: 30 HitzetageMaria Wörth: 29 HitzetageMoosburg: 29 HitzetagePörtschach: 32 HitzetagePoggersdorf: 30 HitzetageSankt Margareten im Rosental: 36 HitzetageSchiefling am Wörthersee: 30 HitzetageTechelsberg am Wörther See: 30 HitzetageZell: 3 HitzetageMagdalensberg: 29 HitzetageAlthofen: 19 HitzetageBrückl: 25 HitzetageDeutsch-Griffen: 13 HitzetageEberstein: 23 HitzetageFriesach: 18 HitzetageGlödnitz: 16 HitzetageGurk: 23 HitzetageGuttaring: 20 HitzetageHüttenberg: 14 HitzetageKappel am Krappfeld: 20 HitzetageKlein Sankt Paul: 19 HitzetageLiebenfels: 31 HitzetageMetnitz: 13 HitzetageMicheldorf: 20 HitzetageMölbling: 21 HitzetageSankt Georgen am Längsee: 28 HitzetageSt. Veit an der Glan: 31 HitzetageStraßburg: 18 HitzetageWeitensfeld: 13 HitzetageFrauenstein: 20 HitzetageBad Kleinkirchheim: 4 HitzetageBaldramsdorf: 32 HitzetageBerg im Drautal: 31 HitzetageDellach im Drautal: 34 HitzetageGroßkirchheim: 9 HitzetageFlattach: 19 HitzetageGmünd in Kärnten: 24 HitzetageGreifenburg: 31 HitzetageHeiligenblut am Großglockner: 4 HitzetageIrschen: 25 HitzetageKleblach-Lind: 31 HitzetageLendorf: 31 HitzetageMallnitz: 1 HitzetageMalta: 21 HitzetageMillstatt: 29 HitzetageMörtschach: 10 HitzetageMühldorf: 30 HitzetageOberdrauburg: 34 HitzetageObervellach: 28 HitzetageRadenthein: 21 HitzetageRangersdorf: 12 HitzetageRennweg am Katschberg: 3 HitzetageSachsenburg: 33 HitzetageSeeboden am Millstätter See: 30 HitzetageSpittal an der Drau: 30 HitzetageStall: 18 HitzetageSteinfeld: 31 HitzetageTrebesing: 23 HitzetageWeißensee-Gatschach: 7 HitzetageWinklern: 9 HitzetageKrems in Kärnten: 5 HitzetageLurnfeld: 33 HitzetageReißeck: 27 HitzetageAfritz am See: 26 HitzetageArnoldstein: 31 HitzetageArriach: 6 HitzetageBad Bleiberg: 6 HitzetageFeistritz an der Gail: 31 HitzetageFeld am See: 18 HitzetageFerndorf: 27 HitzetageFinkenstein am Faaker See: 31 HitzetageFresach: 26 HitzetageHohenthurn: 31 HitzetageNötsch im Gailtal: 31 HitzetagePaternion: 31 HitzetageRosegg: 31 HitzetageSankt Jakob im Rosental: 34 HitzetageStockenboi: 14 HitzetageTreffen am Ossiacher See: 31 HitzetageVelden am Wörther See: 31 HitzetageWeißenstein: 27 HitzetageWernberg: 33 HitzetageBleiburg: 22 HitzetageDiex: 0 HitzetageEberndorf: 23 HitzetageBad Eisenkappel: 23 HitzetageFeistritz ob Bleiburg: 22 HitzetageGallizien: 33 HitzetageGlobasnitz: 22 HitzetageGriffen: 24 HitzetageNeuhaus: 28 HitzetageRuden: 23 HitzetageSankt Kanzian am Klopeiner See: 25 HitzetageSittersdorf: 24 HitzetageVölkermarkt: 24 HitzetageBad Sankt Leonhard im Lavanttal: 12 HitzetageFrantschach-Sankt Gertraud: 31 HitzetageLavamünd: 30 HitzetagePreitenegg: 2 HitzetageReichenfels: 10 HitzetageSt. Andrä im Lavanttal: 36 HitzetageSankt Georgen im Lavanttal: 31 HitzetageSankt Paul im Lavanttal: 31 HitzetageWolfsberg: 32 HitzetageAlbeck: 16 HitzetageFeldkirchen: 30 HitzetageGlanegg: 31 HitzetageGnesau: 6 HitzetageHimmelberg: 26 HitzetageOssiach: 31 HitzetageReichenau: 4 HitzetageSankt Urban: 17 HitzetageSteindorf am Ossiacher See: 31 HitzetageSteuerberg: 18 HitzetageAbfaltersbach: 19 HitzetageAinet: 33 HitzetageAmlach: 35 HitzetageAnras: 7 HitzetageAssling: 17 HitzetageAußervillgraten: 2 HitzetageDölsach: 35 HitzetageGaimberg: 35 HitzetageHopfgarten in Defereggen: 8 HitzetageInnervillgraten: 0 HitzetageIselsberg-Stronach: 8 HitzetageKals am Großglockner: 1 HitzetagKartitsch: 3 HitzetageLavant: 36 HitzetageLeisach: 35 HitzetageLienz: 35 HitzetageMatrei in Osttirol: 8 HitzetageNikolsdorf: 34 HitzetageNußdorf-Debant: 35 HitzetageOberlienz: 33 HitzetageObertilliach: 3 HitzetagePrägraten am Großvenediger: 3 HitzetageSt. Jakob im Defereggen: 1 HitzetagSt. Johann im Walde: 25 HitzetageSt. Veit in Defereggen: 0 HitzetageSchlaiten: 21 HitzetageSillian: 19 HitzetageStrassen: 19 HitzetageThurn: 35 HitzetageTristach: 35 HitzetageUntertilliach: 3 HitzetageVirgen: 8 HitzetageHeinfels: 19 Hitzetage
0
39 Hitzetage
Hitzetage im Jahr 2026 in allen Gemeinden Kärntens und Osttirols, Stand 31. Juli 2026. Grundlage ist ein täglich aktualisiertes SPARTACUS-Tagesgitter von GeoSphere Austria mit einem repräsentativen Punkt je Gemeinde – nicht zu verwechseln mit dem langsamer aktualisierten SPARTACUS-Monatsgitter der Anomaliekarten weiter oben. Die Werte sind Modellwerte und können von nahen Stationsmesswerten abweichen. Gemeindegrenzen: Statistik Austria. Klimastudie: tauernwetter.at.

Die interaktive Hitzekarte wird jeden Tag automatisch aktualisiert – dort lässt sich der weitere Verlauf des Sommers mitverfolgen, auch der Vergleich mit den Sommertagen ab 25 Grad ist dort möglich.

Ein sonniger Monat

Das trockene Wetter spiegelt sich auch in der Sonnenscheindauer wider: Im Flächenmittel schien die Sonne um 12 Prozent länger als im Klimamittel 1991 bis 2020, gegenüber 1961 bis 1990 beträgt der Überschuss 17 Prozent. Der sonnigste Ort des Monats war Spittal an der Drau mit 298 Sonnenstunden. In Osttirol führt Lienz mit 287 Stunden. Am wenigsten Sonne bekam Mallnitz mit 191 Stunden – die Tauerntäler lagen öfter unter Quellwolken, während in den Becken die Sonne dominierte.

Karte der Sonnenscheinabweichung im Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020 – flächendeckend überdurchschnittlich sonnig.
Sonnenscheinabweichung im Juli 2026 gegenüber dem Klimamittel 1991 bis 2020: plus 12 Prozent im Flächenmittel. Daten: SPARTACUS Monatsgitter (GeoSphere Austria). Klimastudie: tauernwetter.at.
Karte der Sonnenscheinabweichung im Juli 2026 in Kärnten und Osttirol gegenüber dem Klimamittel 1961 bis 1990.
Dieselbe Sonnenscheinabweichung gegenüber dem älteren Klimamittel 1961 bis 1990: plus 17 Prozent. Daten: SPARTACUS Monatsgitter (GeoSphere Austria). Klimastudie: tauernwetter.at.

Die Extremwerte des Monats im Überblick

Zum Abschluss die markantesten Stationen des Monats, ausgewertet über alle GeoSphere-Stationen unter 1400 Meter Seehöhe in Kärnten und Osttirol. Bei den kältesten Nächten zeigen wir bewusst nur bewohnte Täler. Die Niederschlagssummen umfassen den gesamten Juli einschließlich des 31.

Höchste Temperaturen (absolute Einzelwerte)

  1. Ferlach: 37,9 °C (am 31. Juli)
  2. St. Andrä im Lavanttal: 37,7 °C (am 31. Juli)
  3. Villach Stadt: 36,7 °C (am 31. Juli)
  4. Bad Eisenkappel und Klagenfurt Flughafen: je 36,4 °C (am 31. Juli)
  5. St. Veit an der Glan: 36,3 °C (am 31. Juli)

Lienz folgt mit 36,1 °C vom 30. Juli auf Platz neun, gemeinsam mit Dellach im Drautal, Völkermarkt-Goldbrunnhof und der Klagenfurter Lastenstraße.

Kälteste Nächte (nur bewohnte Tallagen)

  1. St. Jakob im Defereggental: 2,8 °C (am 24. Juli)
  2. Sillian: 5,8 °C (am 24. Juli)
  3. Weitensfeld: 6,0 °C (am 25. Juli)
  4. Mallnitz: 6,8 °C (am 25. Juli)
  5. Kals am Großglockner: 7,1 °C (am 20. Juli)

Meiste Hitzetage im Juli (Tage mit mindestens 30 °C)

  1. St. Andrä im Lavanttal: 21 Hitzetage
  2. Ferlach: 20 Hitzetage
  3. Dellach im Drautal und Hermagor: je 17 Hitzetage
  4. Villach Stadt und Lienz: je 15 Hitzetage
  5. Feldkirchen und St. Veit an der Glan: je 14 Hitzetage

Niederschlagsreichste Orte (Monatssumme)

  1. Weitensfeld: 134 mm
  2. Feistritz ob Bleiburg: 111 mm
  3. Treibach-Althofen: 105 mm
  4. Sillian: 101 mm
  5. St. Jakob im Defereggental: 100 mm

Niederschlagsärmste Orte (Monatssumme)

  1. Loibltunnel: 23 mm
  2. Gmünd: 29 mm
  3. Obervellach: 44 mm
  4. Döllach im Mölltal: 45 mm
  5. St. Veit an der Glan und Völkermarkt-Goldbrunnhof: je 48 mm

Sonnigste Orte in Kärnten (Monatssumme)

  1. Spittal an der Drau: 298 h
  2. Feistritz ob Bleiburg: 295 h
  3. St. Veit an der Glan: 292 h

Sonnigste Orte in Osttirol (Monatssumme)

  1. Lienz: 287 h
  2. Sillian: 271 h
  3. St. Jakob im Defereggental: 247 h

So geht es mit der Hitzewelle im August weiter

Die Hitzewelle, mit der der Juli endete, läuft weiter – Anfang der neuen Woche steht der österreichische Allzeitrekord auf dem Spiel. Alle aktuellen Messwerte und Einschätzungen stehen in unserem Liveticker zur Hitzewelle.

Quellen

Datenquellen: Die Flächenkarten beruhen auf dem SPARTACUS-Monatsgitter (1 km Auflösung) von GeoSphere Austria, die Stationswerte auf den täglichen Klimadaten desselben Instituts, abgefragt am 1. August 2026. Die Hitzetage-Karte der Gemeinden verwendet den Gitterdatensatz SPARTACUS 3.1 mit einem repräsentativen Punkt je Gemeinde. SPARTACUS, TAWES bezogen vom Datahub der GSA CC BY 4.0. Gemeindegrenzen: Statistik Austria.

Hinweis: Die Karten zeigen die Abweichung des gesamten Juli gegenüber den Klimamitteln 1991 bis 2020 und 1961 bis 1990. Als Hitzetag gilt ein Tag mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 Grad, als Tropennacht eine Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt.

Urheberrecht der Klimastudie und sämtlicher Grafiken in diesem Artikel: Alle in diesem Artikel gezeigten Grafiken, Karten und Auswertungen wurden von tauernwetter.at eigenständig aus den genannten Datensätzen berechnet und aufbereitet. Das ausschließliche Urheberrecht an diesen Grafiken und an der gesamten Klimastudie liegt bei tauernwetter.at.

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