Bis 41 Grad am Dienstag: Der Österreich-Rekord fällt mit 65 Prozent Wahrscheinlichkeit
Die Hitzewelle erreicht diese Woche ihren Höhepunkt, der österreichische Allzeitrekord steht auf dem Spiel. Wir berichten ab sofort in einem neuen Liveticker weiter – mit aktualisierten Prognosekarten und einer neuen Einschätzung zur Rekordfrage.
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Dieser Artikel bleibt als Dokumentation des 31. Juli und 1. August bestehen: der erste Julitag der österreichischen Messgeschichte mit über 40 Grad.
Morgen, am Montag, geht es hier ausführlich weiter, wenn die Temperaturen im östlichen Flachland auf die 40-Grad-Marke zusteuern.
Wer es schneller mag: Neue Messwerte, Prognosen und Warnungen posten wir manchmal zwischendurch auf Bluesky – @tauernwetter.at.
Die GeoSphere Austria hat die Hitzewarnung für den Osten und Südosten Österreichs auch für die kommenden Tage auf der zweithöchsten Stufe Orange belassen. Angesichts der dort zu erwartenden Temperaturen ist das aus unserer Sicht nicht mehr nachvollziehbar. Wir gehen weiterhin davon aus, dass spätestens morgen auf die höchste Warnstufe Rot hochgestuft wird.
An den meisten Wetterstationen in Niederösterreich, Wien, dem Burgenland und der Steiermark werden zwischen Montag und Mittwoch die höchsten jemals gemessenen Temperaturen erreicht, an vielen davon dürften die jeweiligen Allzeitrekorde fallen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad fällt, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg, liegt aus unserer Sicht inzwischen bei über 65 Prozent.
Dazu kommt die Belastung in der Nacht: In vielen Ballungsräumen stehen Tropennächte bevor, oft werden die Temperaturen sogar recht deutlich über der 20-Grad-Marke bleiben.
Im Tiroler Oberland gehen derzeit heftige Gewitter nieder und ziehen innerhalb der nächsten 30 Minuten weiter Richtung Innsbruck. Auch im Salzkammergut, in Teilen Osttirols und im Bereich der Tauern haben sich einige Gewitter gebildet.
Es kommt so, wie es die Prognosen von heute Früh gezeigt haben: Am heißesten ist es derzeit im Streifen vom Lavanttal über die Südsteiermark bis ins südliche Burgenland. In St. Andrä im Lavanttal wurden um 15:10 Uhr 35,0 Grad gemessen, dahinter folgen Bad Radkersburg mit 34,8 und Hartberg mit 34,7 Grad.
Nach oben ist noch Luft: Bis zum Höhepunkt am späten Nachmittag können ein bis zwei Grad dazukommen.
Im Bergland bilden sich bereits die ersten Gewitter, von Vorarlberg über Nordtirol bis nach Oberkärnten und in die westliche Obersteiermark. Am weitesten entwickelt ist eine kräftige Zelle im Tiroler Oberland, vor allem in den Bezirken Landeck und Imst.
Die heftigen Gewitter im Norden Oberkärntens haben gestern örtlich Starkregen, Hagel und Sturmböen gebracht. Die Innerkremser Landesstraße L19 ist nach einem Erdrutsch laut ÖAMTC noch immer gesperrt – die großen Regenmengen haben Geröll auf die Fahrbahn gespült. Darüber berichtete auch 5min.at.
Für die betroffene Region hatten wir gestern Abend eine rote Unwetterwarnung ausgegeben.
Am höchsten ist die Rauchkonzentration im Norden und Osten Österreichs. Dort wirkt der Himmel schon leicht milchig. Die optische Dicke reicht von 0,06 im Süden und Westen bis 0,12 im Norden und Osten.
Wie stark der Rauch das Sonnenlicht schluckt, hängt davon ab, wie hoch die Sonne steht: Je flacher sie steht, desto länger ist der Weg des Lichts durch die Rauchschicht. Um die Mittagszeit, wenn die Sonne im Sommer rund 60 Grad hoch steht, sind es bei 0,12 etwa 13 Prozent – das bemerkt man mit freiem Auge kaum. Steht die Sonne nur noch zehn Grad über dem Horizont, ist es bereits die Hälfte, kurz vor dem Untergang bis zu neun Zehntel.
Zu sehen ist der Rauch deshalb vor allem am Abend, wenn die Sonne schon früher als sonst matt und rötlich erscheint. Tagsüber zeigt sich der Rauch als leicht milchiger Schleier am Himmel, und die Sicht auf weiter entfernte Berge wirkt diesig, obwohl es wolkenlos ist.
Eine Einordnung dazu: Der Wert von CAMS beziffert nur den Rauch. Dunst und Staub kommen obendrauf, sodass die gesamte Trübung heute eher bei 0,2 liegt – und für den Seheindruck zählt diese Summe, nicht der Rauchanteil allein.
In Italien und Griechenland brennt es seit Tagen. Wie weit der Rauch zieht, zeigen zwei Aufnahmen des Satelliten Sentinel-3.
Die GeoSphere Austria hat bislang keine rote Hitzewarnung ausgegeben. Nach Durchsicht der aktuellen Modellunterlagen gehen wir davon aus, dass sie in den nächsten Stunden oder spätestens morgen für Ostösterreich und einige Ballungsräume auf die höchste Warnstufe hochstuft.
Bliebe die Hochstufung aus, wäre das nur schwer nachvollziehbar. Diese Hitzewelle dürfte jene vom Juni sowohl bei den Höchstwerten als auch bei der Gesamtbelastung übertreffen – und damals wurde die rote Warnstufe ausgegeben. In den Ballungsräumen gibt es zudem schon wieder zahlreiche Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Wenn sich der Körper auch nachts nicht mehr erholen kann, wird eine Hitzewelle vor allem für ältere und chronisch kranke Menschen gefährlich.
Die Modelle deuten ab Freitag einen deutlicheren Temperaturrückgang an. Dieser ist schon relativ gut abgesichert, aber noch nicht ganz fix. Überall unter der 30-Grad-Marke wird es aller Voraussicht nach auch am kommenden Wochenende nicht bleiben.
Heute werden im Süden und Osten bereits 35 bis 37 Grad erreicht. Im Vergleich zu den kommenden Tagen ist das noch vergleichsweise kühl.
Am Montag werden im östlichen Flachland bereits Temperaturen bis etwa 40 Grad erreicht.
Wenn man ganz Österreich betrachtet, dürfte der Dienstag der Höhepunkt der Hitzewelle sein. Womöglich wird an mehreren Messstationen in mehreren Bundesländern die 40-Grad-Marke geknackt. Der Allzeitrekord von 40,5 Grad, aufgestellt am 8. August 2013, dürfte mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 65 Prozent fallen.
Ziemlich sicher dürfte die 40-Grad-Marke in Teilen Niederösterreichs, des Burgenlands sowie in Wien fallen. In der südlichen und östlichen Steiermark liegt die Wahrscheinlichkeit dafür bei etwa 50 Prozent, im Zentralraum Oberösterreichs sowie im Kärntner Lavanttal, Rosental und Jauntal bei etwa 30 Prozent.
Am Mittwoch steht im Wiener Becken, im östlichen Niederösterreich, im Burgenland und eventuell auch in der Steiermark an einigen Orten noch immer die 40-Grad-Marke im Raum.
Am Donnerstag wird es etwas kühler. Die Temperaturen sollten überall in Österreich unter der 40-Grad-Marke bleiben, auch wenn es im östlichen Flachland noch immer bis zu 38 oder 39 Grad hat.
Damit ist der Ticker für heute beendet. Für Sonntag erwarten wir deutlich weniger Gewitter – sollten sich doch größere entwickeln, melden wir uns zwischendurch. Spätestens am Montag sind wir wieder da, wenn die Temperaturen erneut auf die 40-Grad-Marke zusteuern.
Bis 21:45 Uhr sind aus den teils heftigen Gewittern stellenweise mehr als 40 Liter pro Quadratmeter gefallen, in Mallnitz 40,5 Liter. In Mallnitz ist das mehr, als dort ein durchschnittlicher Februar bringt – der liegt bei 32 bis 40 Litern.
Für einen Sommermonat relativiert sich die Zahl allerdings: In einem durchschnittlichen August fallen in Mallnitz rund 150 Liter pro Quadratmeter (Referenzperiode 1991 bis 2020). Mehr als ein Viertel davon in zwei bis drei Stunden ist trotzdem beachtlich – und auf den ausgetrockneten Böden läuft ein Großteil oberflächlich ab, statt zu versickern.
Das Radarbild und die Blitzortung von 19:10 Uhr zeigen den Schwerpunkt der Gewitter über Oberkärnten und Osttirol, dazu ziehen Zellen über das Salzburger Land und den Norden Österreichs. Entlang der Hohen Tauern gibt es zahlreiche Blitzeinschläge, von Flattach bis Krems in Kärnten fällt in den Gewittern sehr starker Niederschlag.
Damit verabschieden wir uns für heute – spätestens am Montag geht es hier weiter.
Die höchsten Temperaturen Österreichs wurden heute in Eisenstadt und in Bad Deutsch-Altenburg gemessen, beide erreichten 38,2 Grad. Am Nachmittag gewitterte es auch im Wiener Becken und im Weinviertel.
In Kärnten und Osttirol war es in St. Andrä im Lavanttal mit 35,3 Grad am wärmsten.
In Osttirol und Oberkärnten gehen derzeit heftige Gewitter nieder, besonders vom Mölltal bis in die Innerkrems. In Mallnitz fielen binnen einer halben Stunde 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Für die betroffenen Gemeinden gilt Warnstufe 2, im übrigen Kärnten und in Osttirol ist eine Wetterinformation ausgegeben.
Die Läufe der vergangenen Nacht zeichnen für den Beginn der neuen Woche ein Bild, wie es Österreich bisher nicht erlebt hat: An bis zu drei Tagen in Folge könnte die 40-Grad-Marke fallen. Und nach den derzeitigen Prognoseunterlagen sieht es weiterhin danach aus, dass dabei auch der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad fällt, aufgestellt am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg.
Beispiellos ist vor allem, was die hochauflösenden Modelle für den Dienstag rechnen. Die 40 Grad würden dann nicht mehr nur ganz vereinzelt überschritten, sondern womöglich recht verbreitet: im Weinviertel, im Industrieviertel, im Mostviertel, im Wiener Becken, im Burgenland und in der Südsteiermark. Einzelne Läufe zeigen sogar Spitzen bis 42 Grad. Ob daraus tatsächlich 42 Grad werden, halten wir für sehr fraglich – solche Extremwerte am Rand der Modellreichweite werden in den Läufen der folgenden Tage oft noch etwas heruntergerechnet.
Dass der Allzeitrekord spätestens am Dienstag fällt, halten wir inzwischen für relativ wahrscheinlich. Möglich ist auch, dass er schon am Montag fällt.
Für den Dienstag ist außerdem nicht ausgeschlossen, wenn auch eher unwahrscheinlich, dass die 40-Grad-Marke selbst im oberösterreichischen Zentralraum sowie im Kärntner Lavanttal und im Jauntal zumindest ins Visier gerät.
Der 31. Juli 2026 geht als erster Julitag in die österreichische Messgeschichte ein, an dem 40 Grad überschritten wurden. Den höchsten Wert meldet Wieselburg mit 40,3 Grad, dahinter folgen Wien-Stammersdorf mit 39,7 Grad und Weyer mit 39,6 Grad. Der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad bleibt damit um zwei Zehntel Grad bestehen.
Gefallen sind heute gleich mehrere Rekorde: der österreichische Juli-Rekord, den Dellach im Drautal seit dem 27. Juli 1983 mit 39,7 Grad gehalten hatte, sowie die Juli-Landesrekorde von Niederösterreich, Oberösterreich und Wien.
Am Wochenende bleibt es heiß, im östlichen Flachland und im Südosten brütend heiß. Die Höchstwerte liegen allerdings zwei bis drei Grad unter jenen von heute. Die Rekordfrage stellt sich damit erst am Montag wieder, dann melden wir uns hier zurück.
Danke fürs Mitlesen.
In Wieselburg wurden bis 16:30 Uhr 40,3 Grad gemessen. Damit ist in Österreich zum ersten Mal in einem Juli die 40-Grad-Marke gefallen.
Es ist überhaupt erst der vierte Tag der österreichischen Messgeschichte, an dem 40 Grad überschritten wurden. Den Anfang machte der 8. August 2013 mit 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg, es folgten der 28. und der 29. Juni dieses Jahres. Heute kommt der vierte Tag dazu.
Zum österreichischen Allzeitrekord fehlen damit nur noch zwei Zehntel. Unsere Einschätzung von vor einer halben Stunde, wonach wir heute nicht mehr in unmittelbare Nähe der 40,5 Grad kommen, ist damit überholt.
Erreicht oder übertroffen wird der Allzeitrekord heute aber voraussichtlich trotzdem nicht: Kurz vor 17 Uhr steht die Sonne bereits deutlich tiefer, die Einstrahlung lässt rasch nach. Für die letzten zwei Zehntel fehlt damit schlicht die Zeit. (Vorläufige Stationswerte.)
In Wieselburg wurden bis 16:00 Uhr 39,8 Grad gemessen. Damit ist der österreichische Juli-Rekord von 39,7 Grad nach 43 Jahren überboten. Aufgestellt hatte ihn Dellach im Drautal am 27. Juli 1983.
Damit liegt der höchste Juli-Wert der österreichischen Messgeschichte erstmals seit 1983 nicht mehr in Kärnten, sondern in Niederösterreich. Dahinter folgen Wien-Stammersdorf mit 39,7 Grad, Weyer mit 39,6 Grad und Enns mit 39,4 Grad.
Zum österreichischen Allzeitrekord von 40,5 Grad fehlen noch sieben Zehntel. Die heißeste Stunde des Tages läuft gerade, unmöglich ist ein weiterer Anstieg also nicht. Dass wir heute noch in unmittelbare Nähe der 40,5 Grad kommen, halten wir trotzdem für unwahrscheinlich. Anfang der kommenden Woche fällt diese Marke dagegen mit relativ großer Wahrscheinlichkeit. (Vorläufige Stationswerte.)
Eines steht schon fest: In Wien, in Niederösterreich und in Oberösterreich war es in einem Juli noch nie so heiß wie heute. Die Juli-Landesrekorde dieser drei Bundesländer sind gefallen.
An der Spitze liegen bis 15:40 Uhr Wien-Stammersdorf und Wieselburg mit jeweils 39,7 Grad, dahinter Weyer mit 39,5 Grad und Enns mit 39,4 Grad, beide in Oberösterreich. Amstetten und Melk folgen mit je 39,3 Grad. Der österreichweite Juli-Rekord von 39,7 Grad ist damit weiterhin eingestellt, aber noch nicht übertroffen. (Vorläufige Stationswerte.)
In Wieselburg wurden bis 15:10 Uhr 39,7 Grad gemessen. Das ist exakt der Wert, den Dellach im Drautal am 27. Juli 1983 erreicht hat – der Juli-Rekord ist damit eingestellt, aber noch nicht übertroffen. Dafür braucht es ein weiteres Zehntel.
Dahinter liegen Weyer in Oberösterreich mit 39,3 Grad, Waidhofen an der Ybbs mit 39,2 Grad und Melk mit 39,1 Grad. Bad Deutsch-Altenburg meldet 38,9 Grad und damit ebenso viel wie Mattersburg, das seit dem frühen Nachmittag nicht mehr zugelegt hat. (Vorläufige Stationswerte.)
Der höchste Juli-Wert der österreichischen Messgeschichte stammt aus Kärnten: 39,7 Grad am 27. Juli 1983 in Dellach im Drautal. Nach dem bisherigen Verlauf des Tages rechnen wir damit, dass dieser 43 Jahre alte Rekord heute übertroffen wird. In Wieselburg wurden inzwischen 39,3 Grad gemessen, nur vier Zehntel darunter, und die heißesten ein bis zwei Stunden kommen erst.
Der Juli-Rekord dürfte damit von Kärnten in den Osten Österreichs wandern. Dellach im Drautal hält ihn seit 1983 und dazu den Kärntner Landesrekord mit 39,9 Grad vom 3. August 2013.
Der österreichische Allzeitrekord über alle Monate hinweg liegt mit 40,5 Grad noch einmal höher. Er wurde am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg gemessen. Heute bleibt er eher noch außer Reichweite, Anfang der neuen Woche wohl nicht mehr.
In Waidhofen an der Ybbs wurden bis 13:50 Uhr 39,0 Grad gemessen. Praktisch gleichauf liegen Tulln an der Donau und Mattersburg mit jeweils 38,9 Grad, dahinter folgen Wieselburg mit 38,3 Grad, Eisenstadt mit 38,1 Grad und Bad Deutsch-Altenburg mit 38,0 Grad.
Zum österreichischen Allzeitrekord von 40,5 Grad fehlen damit noch eineinhalb Grad, und die heißesten Stunden des Tages stehen erst bevor. (Vorläufige Stationswerte.)
Vor allem in Teilen Osttirols und entlang der Tauern hat es durch die Gewitter kurzzeitig abgekühlt. Die Blitzortung zeigt den Schwerpunkt der Aktivität derzeit zwischen dem Lienzer Becken und dem oberen Mölltal, dazu im Tauernbereich Salzburgs und in den östlichen Nockbergen. Im übrigen Land ist es blitzfrei.
Während fast ganz Österreich unter der Hitze stöhnt, hat sich rund um Lienz ein heftiges Gewitter entwickelt. Auch im oberen Mölltal, im Bereich der Nockberge und im nördlichen Lavanttal haben sich schon einzelne Gewitter gebildet, ebenso im Bezirk Schwaz in Tirol.
In Mattersburg wurden bis 12:50 Uhr 38,1 Grad gemessen. Die Temperatur an dieser Station hat damit innerhalb von 80 Minuten um drei Grad zugelegt. Dahinter folgen Tulln an der Donau und Waidhofen an der Ybbs mit jeweils 37,4 Grad, Bad Deutsch-Altenburg mit 36,9 Grad und Weyer in Oberösterreich mit 36,8 Grad.
Die höchsten Temperaturen des Tages werden erst in drei bis vier Stunden erwartet. Zum burgenländischen Landesrekord von 40,3 Grad fehlen Mattersburg derzeit gut zwei Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Die 35-Grad-Marke ist gefallen: In Mattersburg im Burgenland wurden bis 11:30 Uhr 35,1 Grad gemessen. Knapp dahinter folgen Pottschach mit 34,8 Grad, Bad Deutsch-Altenburg mit 34,7 Grad und Gars am Kamp mit 34,6 Grad. In Wien-Stammersdorf und in Wien-Mariabrunn stehen 34,3 Grad.
Dass die Marke bereits am späten Vormittag fällt, spricht dafür, dass die Temperaturen bis zu den erwarteten Höchstwerten kurz vor 17 Uhr noch kräftig zulegen. (Vorläufige Stationswerte.)
Die Modellläufe der vergangenen Nacht zeigen dasselbe Bild wie gestern. Für heute rechnen wir weiterhin mit 25 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen neuen Allzeitrekord, für den gesamten Zeitraum bis Dienstag mit 65 Prozent.
Ob Österreich in den kommenden Tagen 40 Grad erreicht, ist kaum noch die Frage. Es geht nur noch darum, um wie viel die Marke überschritten wird.
Der österreichische Allzeitrekord steht bei 40,5 Grad, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg. Nach den aktuellen Modellläufen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Marke bis Dienstag fällt, bei 65 Prozent. Heute allein sind es 25 Prozent, am Montag gut 30, am Dienstag knapp über 50.
Im Ticker weiter oben melden wir im Tagesverlauf und in den nächsten Tagen mehrmals die aktuellen Höchstwerte. Alle Messwerte dieser Hitzewelle halten wir am Ende in einer Bilanz fest.
In Kärnten war es gestern schon heißer als Ende Juni – heute wird es noch heißer
In Ferlach wurden gestern 37,0 Grad gemessen, in St. Andrä im Lavanttal 36,8 Grad. Damit war es in Kärnten bereits gestern heißer als während der Hitzewelle Ende Juni, und heute legt der Süden noch einmal zu. Dass in Kärnten heute ein neuer Jahreshöchstwert aufgestellt wird, halten wir für wahrscheinlicher als das Gegenteil.
Österreichweit liegt der heißeste Tag des Jahres dagegen noch im Juni. Ob er heute übertroffen wird, entscheidet sich im östlichen Flachland. Die Chance dafür ist etwas größer als die auf den Allzeitrekord, weil diese Marke ein halbes Grad tiefer liegt – wahrscheinlich ist aber auch das heute noch nicht.
Österreich. Die Temperaturen steigen heute auf 29 bis 38 Grad. Vom oberösterreichischen Zentralraum bis ins Nordburgenland sind 39 Grad zu erwarten, vereinzelt auch 40. In 2000 Metern Höhe hat es mittags etwa 22 Grad. Überwiegend scheint die Sonne, am Nachmittag bilden sich über den Bergen Wolken. Vom Arlberg bis zu den Gurktaler Alpen sind teils kräftige Wärmegewitter möglich, vereinzelt auch weiter im Osten, etwa rund um den Semmering.
Kärnten und Osttirol. Der Großteil des Tages verläuft sonnig, die Temperaturen steigen rasch an. Über Mittag türmen sich zuerst in Osttirol und entlang des Tauernhauptkamms mächtige Quellwolken auf, ab dem Nachmittag gehen dort einzelne kräftige Regenschauer und Gewitter nieder. Im weiteren Verlauf greifen sie auf Teile Ober- und Mittelkärntens über, örtlich mit Hagel, Starkregen und Sturmböen. Trocken und sonnig bleibt es in Unterkärnten. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Südost. Nach Frühwerten von 12 bis 19 Grad reichen die Höchstwerte von 29 Grad in den Tälern der Tauern bis zu 38 Grad rund um den Millstätter See, im Rosental und im Lavanttal. Damit wird es im Süden noch einmal heißer als gestern. In 2000 Meter Seehöhe hat es um 22 Grad.
Zur Rekordfrage. Für einen neuen Allzeitrekord fehlen heute wenige Zehntel Grad, höchstens ein ganzes. Fallen muss er nicht in Bad Deutsch-Altenburg: Die Station hält die Bestmarke zwar, überboten werden kann sie aber überall im heißen Streifen vom oberösterreichischen Zentralraum bis ins Nordburgenland. Dafür muss allerdings alles zusammenpassen: wolkenloser Himmel bis in den Abend, kein Staubschleier in der Höhe und der passende Wind. Für heute schätzen wir die Wahrscheinlichkeit auf 25 Prozent.
Am Wochenende bleibt die Hitze, dazu kommen Gewitter
Am Wochenende ändert sich weniger, als die tägliche Gewitterneigung vermuten lässt. Im Osten bleibt es an beiden Tagen bei 38 Grad, im Westen und Süden hängt der Höchstwert davon ab, wann und wo die Quellwolken aufziehen. Wo die Sonne durchkommt, wird es kaum weniger heiß als heute.
Samstag, Österreich. Vor allem im Osten werden bis zu 38 Grad erreicht, in der Westhälfte liegen die Werte zwischen 24 und 34 Grad. Es wird unbeständiger: Neben der Sonne ziehen immer wieder Wolken durch, schon in der Früh oder am Vormittag sind erste Schauer möglich. Am Nachmittag entstehen im Bergland teils kräftige Gewitter, im Flachland bleibt es meist trocken.
Samstag, Kärnten und Osttirol. Letzte Schauer und Gewitter der Nacht klingen in den Morgenstunden ab, dann setzt sich die Sonne durch. Über den Bergen Osttirols bilden sich schon um die Mittagszeit Quellwolken, ab dem frühen Nachmittag ziehen dort stellenweise kräftige Schauer und Gewitter durch. In Kärnten bleibt es bis in den Abend trocken, erst dann entstehen im Jauntal und im Lavanttal einzelne heftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. Der Wind weht schwach aus Ost. Nach Frühwerten von 14 bis 21 Grad werden 24 Grad in den Tälern der Tauern und bis zu 35 Grad im oberen Drautal und im Lavanttal erreicht. In 2000 Meter Seehöhe hat es um 19 Grad.
Sonntag, Österreich. 25 bis 38 Grad, am wärmsten wieder im Osten. Der Vormittag bringt oft viel Sonnenschein, am Nachmittag ziehen Wolken auf. Von Vorarlberg bis Oberkärnten sowie im Waldviertel ist mit Schauern und teils heftigen Gewittern zu rechnen. Der Wind weht stellenweise mäßig aus Süd bis Ost.
Sonntag, Kärnten und Osttirol. Bis in den Nachmittag zeigt sich viel Sonne. Zum Abend hin entstehen in Osttirol und Oberkärnten einige teils kräftige Schauer und Gewitter, die später auch Mittelkärnten erreichen. In den Karnischen Alpen können sie mit Starkregen, Hagel und Sturmböen unwetterartig ausfallen. Von Klagenfurt bis ins Lavanttal bleibt es bis zum Abend trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd, im Norden des Landes zeitweise lebhaft. Nach Frühwerten von 14 bis 19 Grad werden 25 Grad in den Tälern der Tauern und bis zu 36 Grad im Lavanttal erreicht. In 2000 Meter Seehöhe kühlt es auf rund 15 Grad ab.
Zur Rekordfrage. Wo genau sich die Gewitter bilden, lässt sich zwei Tage im Voraus nicht sagen. Für die Rekordfrage spielt das allerdings kaum eine Rolle: Der Osten bleibt trocken, und dort fehlen selbst bei 38 Grad noch mehr als zwei Grad auf die Bestmarke. Für das Wochenende liegt die Wahrscheinlichkeit unter fünf Prozent.
Am Montag legt die Hitze wieder zu
Österreich. Die Woche startet überwiegend sonnig, die Temperaturen steigen auf 39, im Osten örtlich 40 Grad. Ab dem Nachmittag nimmt die Bewölkung zu, in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich sind Gewitter und Unwetter möglich. Dazu weht ein mäßiger, im Osten kräftigerer Südwind.
Kärnten und Osttirol. Letzte Gewitter klingen in der Nacht ab, tagsüber überwiegt der Sonnenschein. Nur über den Bergen Osttirols und in den Tauern bilden sich am Nachmittag einzelne Schauer und Gewitter, spät am Abend kann es auch im Raum Villach blitzen und donnern. Die Höchstwerte liegen zwischen 26 und 38 Grad. In 2000 Meter Seehöhe hat es knapp über 20 Grad.
Zur Rekordfrage. Mit 40 Grad im östlichen Flachland ist die Marke wieder im Spiel. Wir beziffern die Wahrscheinlichkeit für Montag mit gut 30 Prozent. In Kärnten steht bei bis zu 38 Grad der Klagenfurter Stationsrekord von 38,1 Grad zur Disposition. Der heißeste Tag dürfte im Süden allerdings erst der Dienstag werden.
Ab Dienstag erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt
Österreich. Bei viel Sonnenschein können die Höchstwerte auf bis zu 41 Grad steigen. Im Tagesverlauf nimmt die Gewittergefahr von Vorarlberg über Oberkärnten bis ins Waldviertel zu, lokal mit Unwetterpotenzial. Der Wind weht teilweise mäßig aus Süd bis West.
Kärnten und Osttirol. Der Tag beginnt sonnig. Wie heiß es tatsächlich wird, ist noch offen. Nach derzeitigem Stand entstehen am Nachmittag in Teilen Osttirols und in den Tauern einige Schauer und Gewitter, zum Abend könnten sie auf weitere Teile Oberkärntens und die Nockberge übergreifen. Im Osten des Landes bleibt es wahrscheinlich den ganzen Tag trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 26 und 36 Grad, zwischen dem Rosental und dem Lavanttal sind bis zu 39 Grad möglich.
Zur Rekordfrage. Für Dienstag liegt die Wahrscheinlichkeit eines neuen österreichischen Allzeitrekords bei knapp über 50 Prozent. Dass sie nicht höher liegt, hat einen einfachen Grund: Bis dahin sind es vier Tage. In dieser Zeit können die Modelle die Temperatur um ein bis zwei Grad zurücknehmen, und genau ein bis zwei Grad entscheiden hier alles.
Auch nach Dienstag ist noch kein Ende in Sicht
Mit jedem neuen Lauf verschiebt sich das Ende der Hitzewelle weiter nach hinten. Inzwischen hält die Mehrheit der Modellläufe die Temperaturen auf dem Niveau des Dienstags fast die gesamte kommende Woche aufrecht. Ein Ende zeichnet sich frühestens zum übernächsten Wochenende hin ab, also ab dem 7. August, und auch dort sind es bislang nur erste Signale, keine gerechnete Kaltfront. Wir hoffen, dass die Modelle davon noch abrücken und die Abkühlung früher kommt.
Nach oben ist die Sache ebenfalls nicht abgeschlossen: Einzelne Läufe legen nach dem Dienstag sogar noch etwas zu. Für die Rekordfrage heißt das, dass sie sich mit dem Dienstag nicht erledigt, sondern uns voraussichtlich die ganze Woche begleitet.
Warum wir eine Prozentzahl nennen und nicht „möglich"
Ein Wort wie „möglich" kann im Nachhinein weder richtig noch falsch sein. Es schützt den Wetterdienst und hilft dem Leser nicht. Deshalb schreiben wir Zahlen hin, an denen wir uns messen lassen.
Für jeden Tag schätzen wir, mit welcher Wahrscheinlichkeit an mindestens einer österreichischen Wetterstation mehr als 40,5 Grad gemessen werden: heute 25 Prozent, das Wochenende unter fünf, Montag gut 30, Dienstag knapp über 50.
Diese Zahlen lassen sich nicht addieren. Gesucht ist die Wahrscheinlichkeit, dass an mindestens einem der vier Zeitabschnitte ein Rekord fällt. Man berechnet sie über die Gegenwahrscheinlichkeit, also darüber, dass an keinem einzigen Tag einer fällt. Wären die Tage voneinander unabhängig, ergäbe sich:
p = 1 − (1 − pFr) · (1 − pWochenende) · (1 − pMo) · (1 − pDi)
p = 1 − 0,75 · 0,95 · 0,70 · 0,50 = 1 − 0,249 = 0,75
Unabhängig sind die Tage aber nicht. Es ist dieselbe Luftmasse, die viermal antritt, und es sind dieselben Modelle, die sie bewerten. Rechnen sie die Luftmasse um ein Grad zu warm, tun sie das an allen vier Tagen. Die Ereignisse sind also positiv korreliert, und positive Korrelation senkt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass wenigstens eines davon eintritt.
Wie weit sie sinkt, lässt sich eingrenzen. Sie kann nicht unter die höchste Einzelwahrscheinlichkeit fallen, also nicht unter die 50 Prozent des Dienstags – das wäre der Fall vollständiger Abhängigkeit. Und sie kann den Unabhängigkeitswert von 75 Prozent nicht überschreiten. Der gesuchte Wert liegt damit zwischen 0,50 und 0,75. Wir schätzen ihn auf 0,65, also 65 Prozent, weil die vier Tage zwar dieselbe Luftmasse teilen, die täglichen Randbedingungen – Bewölkung, Wind, Staub in der Höhe – aber jeden Tag neu ausgewürfelt werden.
Um diese Rekorde geht es
| Rekord | Wert | Aufgestellt |
|---|---|---|
| Österreich | 40,5 Grad | Bad Deutsch-Altenburg, 8. August 2013 |
| Burgenland | 40,3 Grad | Neusiedl am See, 8. August 2013 |
| Kärnten | 39,9 Grad | Dellach im Drautal, 3. August 2013 |
| Steiermark | 39,6 Grad | Leibnitz, 8. August 2013 |
| Osttirol | 38,9 Grad | Lienz, 3. August 2013 |
| Graz (Station) | 38,8 Grad | 8. August 2013 |
| Klagenfurt (Station) | 38,1 Grad | 28. Juli 2013 |
Bemerkenswert ist die zweite Zeile. Für einen neuen burgenländischen Landesrekord genügen 40,4 Grad, für den österreichischen braucht es 40,6. Neusiedl am See liegt mitten in der heißesten Zone. Der burgenländische Rekord fällt damit eher als der österreichische, wir schätzen ihn auf 70 Prozent.
In Kärnten wackeln vor allem Klagenfurt und das Lavanttal
Der Österreich-Rekord wird im Osten entschieden. In Kärnten geht es um die Stationen.
In Klagenfurt liegt der Allzeitrekord bei 38,1 Grad. Am Montag sind bis zu 38 Grad in Sicht, damit steht die Marke auf der Kippe. Im Lavanttal und im Rosental werden am Dienstag bis zu 39 Grad erwartet.
Der Kärntner Landesrekord von 39,9 Grad stammt aus Dellach im Drautal. Die höchsten Werte der kommenden Tage erwarten wir bedingt durch eine etwas erhöhte Gewitterneigung eher nicht dort, sondern am anderen Ende des Landes, im Rosental und im Lavanttal. Wenn der Landesrekord fällt, dann wahrscheinlich nicht an der Station, die ihn hält.
Nach derzeitigem Stand erreichen wir ihn eher nicht. Bei einer prognostizierten Spitze von 39 Grad liegt die Differenz allerdings innerhalb der normalen Schwankungsbreite einer Prognose auf vier Tage. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kärntner Landesrekord bis Dienstag fällt, liegt bei 30 bis 40 Prozent.
Die Steiermark könnte erstmals 40 Grad erreichen
An keiner steirischen Wetterstation wurden seit Beginn der Aufzeichnungen 40 Grad gemessen. Am Dienstag ist das nicht mehr ausgeschlossen. Der steirische Landesrekord liegt bei 39,6 Grad, gemessen am 8. August 2013 in Leibnitz. In Graz wurden am selben Tag 38,8 Grad erreicht, der dortige Stationsrekord. Die heißesten Stationen des Landes stehen allerdings weiter im Südosten.
Auch hier liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Landesrekord bis Dienstag fällt, bei 30 bis 40 Prozent.
Was mehr als fünf extreme Hitzetage für die Böden und die Natur bedeuten
Mehr als fünf Tage über 35 Grad ohne verbreiteten Regen wirken sich unmittelbar aus. Die Waldbrandgefahr steigt weiter, in kleinen Versorgungsgebieten mit wenigen Quellen kann die Wasserentnahme knapp werden, und die Nächte kühlen kaum noch ab. Dazu kommt an den Nachmittagen die Gewittergefahr, im Bergland teils mit Unwetterpotenzial.
Für heute rechnet unser Modell zum Beispiel im Lavanttal, im Jauntal, im Klagenfurter Becken, in Teilen Osttirols sowie im oberen Mölltal und im Maltatal mit hoher Waldbrandgefahr, im übrigen Land überwiegend mit mittlerer. Der Boden ist seit Monaten trocken, und mit jedem weiteren Tag ohne nennenswerten Regen steigt die Gefahr flächig weiter an.
Für die Gesundheit ist weniger der einzelne Spitzenwert entscheidend als die Dauer. Eine Hitzewelle über fünf Tage belastet den Kreislauf stärker als ein einzelner Rekordtag, weil die nächtliche Erholung ausbleibt.
Dazu kommt die Gewitterlage. Bei diesen Temperaturen ist die verfügbare Energie hoch. Im Bergland, wo sich die kräftigen Gewitter bilden, sind auch schwere Zellen mit Hagel, Starkregen und gefährlichen Sturmböen möglich. In kürzester Zeit können dabei große Regenmengen fallen, allerdings örtlich eng begrenzt. Auf ausgetrocknetem Boden läuft dieser Regen oberflächlich ab, statt zu versickern: Der Trockenheit hilft er kaum, Muren und lokale Überflutungen kann er trotzdem auslösen. Wer im Gebirge unterwegs ist, sollte die Touren am Vormittag abschließen. Die aktuellen Warnungen stehen laufend aktualisiert auf tauernwetter.at/warnungen.
Zusammenfassung
- Heute werden in Kärnten und Osttirol bis zu 38 Grad erreicht, im östlichen Flachland 39, vereinzelt 40 Grad.
- Schon gestern war es in Kärnten heißer als Ende Juni: 37,0 Grad in Ferlach, 36,8 Grad in St. Andrä im Lavanttal. Heute legt der Süden noch einmal zu.
- Am Wochenende bleibt es im Osten bei 38 Grad, im Westen und Süden entscheidet die Bewölkung über die letzten Grade. Dazu jeden Tag einige Gewitter, im Bergland teils unwetterartig.
- Am Montag steigen die Werte im Osten wieder auf 40 Grad, in Kärnten auf 38. Der heißeste Tag im Süden dürfte allerdings der Dienstag werden, mit bis zu 39 Grad zwischen Rosental und Lavanttal.
- Österreichweit bringt der Dienstag mit bis zu 41 Grad den Höhepunkt.
- Österreichischer Allzeitrekord (40,5 Grad, Bad Deutsch-Altenburg, 8. August 2013): Die Wahrscheinlichkeit, dass er fällt, liegt heute bei 25 Prozent, am Montag bei gut 30 und am Dienstag bei knapp über 50 Prozent. Über den gesamten Zeitraum bis Dienstag kommen wir auf 65 Prozent.
- Kärntner Landesrekord (39,9 Grad, Dellach im Drautal, 3. August 2013): Die Wahrscheinlichkeit, dass er bis Dienstag fällt, liegt bei 30 bis 40 Prozent. Fallen dürfte er dann nicht dort, wo er aufgestellt wurde, sondern zwischen Rosental und Lavanttal.
- Steirischer Landesrekord (39,6 Grad, Leibnitz, 8. August 2013): ebenfalls 30 bis 40 Prozent Wahrscheinlichkeit bis Dienstag. Damit stünden in der Steiermark erstmals 40 Grad in Reichweite.
- Burgenländischer Landesrekord (40,3 Grad, Neusiedl am See, 8. August 2013): 70 Prozent Wahrscheinlichkeit bis Dienstag. Er fällt damit eher als der österreichische, weil dafür zwei Zehntel weniger genügen.
- In Klagenfurt (38,1 Grad) wackelt der Stationsrekord ab Montag, im Lavanttal und im Rosental sind am Dienstag bis zu 39 Grad möglich.
- Mit dem Dienstag ist die Hitze voraussichtlich nicht vorbei: Immer mehr Modellläufe halten sie fast die gesamte kommende Woche aufrecht, erste Abkühlungssignale zeigen sich erst zum übernächsten Wochenende hin, ab dem 7. August.
Für alle Gemeinden in Kärnten und Osttirol stehen täglich mehrfach aktualisierte Ortsprognosen bereit. Die aktuellen Höchstwerte melden wir im Ticker weiter oben.
Quellen
Prognosen: ICON-CH2 von MeteoSwiss (CC BY 4.0) sowie die hauseigenen Modelle TAUWES und ALPIXION von Tauernwetter, Läufe vom 31. Juli 2026, 00 UTC.
Messwerte und Rekorde: GeoSphere Austria DataHub, klima-v2-10min (CC BY 4.0), Stand 31. Juli 2026.
Rauchprognose: Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) (2026), bezogen unter CC BY 4.0.
Satellitenbilder: Copernicus Sentinel-3 (2026), bezogen unter CC BY 4.0.
Blitzdaten: EUMETSAT (2026).
Radar: EUMETNET OPERA (CC BY 4.0).
Urheberrecht an allen Grafiken in diesem Artikel: Alle gezeigten Karten wurden von tauernwetter.at eigenständig erstellt. Das ausschließliche Urheberrecht daran liegt bei tauernwetter.at.
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