Bis 41 Grad am Mittwoch: Der österreichische Allzeitrekord fällt mit 75 Prozent Wahrscheinlichkeit
Die wichtigsten Meldungen auch auf Bluesky
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Aller Voraussicht nach fällt schon morgen der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg. Am ehesten passiert das in Niederösterreich, in Wien oder im Burgenland. Mehrere Wetterstationen dürften die 40-Grad-Marke erreichen oder überschreiten, und es ist nicht ausgeschlossen, dass eine davon sogar 41 Grad erreicht.
Am Mittwoch bleibt das Niveau gleich hoch. Die heißesten Luftmassen erreichen dann auch Teile der Süd- und Oststeiermark, spätestens dann dürfte dort die 40-Grad-Marke ebenfalls fallen.
Für Donnerstag ist die Prognose noch sehr unsicher. Wenige Kilometer entscheiden darüber, ob die extreme Hitze knapp über die österreichische Grenze nach Osten geschoben wird. Passiert das, „kühlt" es im Osten auf Spitzenwerte um 39 Grad ab. Bleibt die Luftmasse über Österreich, werden im äußersten Osten noch einmal um die 40 Grad erreicht.
Am Freitag dürfte es überall abkühlen. Wie stark und vor allem wie nachhaltig, ist noch offen.
Weil die Aussichten alles andere als erfreulich sind, verabschieden wir uns mit einer vorsichtig optimistischen Prognose für das Wochenende: Die Temperaturen bleiben zwar hochsommerlich, pendeln sich dann aber um die 30-Grad-Marke oder sogar darunter ein – zumindest vorübergehend.
Damit pausiert der Ticker für heute. Wir melden uns morgen früh mit den neuesten Prognosen zurück. Wer schneller informiert sein möchte: Die wichtigsten Meldungen posten wir auch auf Bluesky.
In der kommenden Nacht sinken die Temperaturen in den Niederungen vielerorts nicht mehr unter 20 Grad. In den Ballungsräumen im Osten, etwa in der Wiener Innenstadt, wird die Temperatur wahrscheinlich nicht einmal unter 25 Grad fallen.
Vor allem in Vorarlberg, im Tiroler Oberland, in der westlichen Obersteiermark und im Waldviertel rund um Gmünd gehen einige teils heftige Gewitter nieder. Im Großteil Österreichs bleibt es auch am Abend trocken.
Mit 6,48 Millionen Quadratkilometern liegt die arktische Meereisfläche deutlich unter dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020, aber über den Werten der Rekordjahre 2012 und 2020. So paradox es klingt: Die aktuelle Hitzewelle über Europa hat der Arktis in den vergangenen Wochen eine kleine Verschnaufpause gebracht.
Entlang des Alpenhauptkamms sind die Gewitter wie an einer Perlenschnur aufgefädelt, von Vorarlberg über Nordtirol bis in die westliche Obersteiermark. Auch in Oberkärnten gehen einzelne Gewitter nieder.
Dort, wo sie durchziehen, ist von der Hitze nichts mehr zu spüren: In Umhausen im Tiroler Ötztal sind es derzeit kühle 19,5 Grad.
Für die drei heißesten Stationen des Tages stehen die Höchstwerte nun definitiv fest. An der Spitze liegt Wien-Stammersdorf mit 40,1 Grad, dahinter Tulln-Langenlebarn mit 40,0 Grad und die Wiener Innenstadt mit 39,9 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Die Wetterstation Wien-Innere Stadt hat den Höhepunkt wohl überschritten, die Temperatur ist wieder auf 39,0 Grad gefallen. Eine dritte Station mit 40 Grad wird es heute also voraussichtlich nicht geben.
Damit dürften Wien-Stammersdorf, Tulln/Langenlebarn und Wien-Innere Stadt in dieser Reihenfolge die heißesten Stationen des Tages bleiben – sofern in den nächsten zehn Minuten keine kleine Überraschung mehr passiert. (Vorläufige Stationswerte.)
Die Wetterstation Wien-Innere Stadt hat in den vergangenen 30 Minuten deutlich aufgeholt und könnte die dritte Station sein, an der heute die 40-Grad-Marke erreicht oder überschritten wird. Das wäre erst das zweite Mal nach dem 13. August 2013, dass gleich drei Stationen am selben Tag die 40-Grad-Marke erreichen oder überschreiten.
Gut möglich, dass der erst um 15 Uhr aufgestellte Allzeitrekord für Wien heute gleich wieder fällt.
Mit Blick auf den Ausblick für die nächsten zwei bis drei Tage ist das eine sehr beunruhigende Entwicklung. (Vorläufige Stationswerte.)
Die betroffenen Regionen haben sich in den vergangenen Stunden kaum verändert. Einziger Unterschied zu vorhin: Auch im Wienerwald dürfte sich nun ein Gewitter entwickeln.
In St. Andrä im Lavanttal wurden 37,4 Grad gemessen, damit ist es auch in Kärnten extrem heiß.
Wir gehen davon aus, dass in den nächsten zwei bis drei Tagen auch im Burgenland und in der Steiermark die 40-Grad-Marke überschritten wird. In Kärnten ist das zwar eher unwahrscheinlich, im Lavanttal oder im Rosental aber nicht ausgeschlossen.
Nach Wien dürften in den nächsten Tagen auch die Allzeitrekorde von Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark fallen. Selbst in Kärnten ist das nicht ganz ausgeschlossen, hier dürfte die bisherige Bestmarke von 39,9 Grad aus Dellach im Drautal aber knapp halten. (Vorläufige Stationswerte.)
Geringe Chancen auf einen neuen Bundesland-Allzeitrekord hätte noch Oberösterreich. In den übrigen Bundesländern bleibt die 40-Grad-Marke aus heutiger Sicht außer Reichweite, auch wenn es dort ausgesprochen heiß wird.
In der kommenden Stunde können die Temperaturen noch etwas steigen, für einen neuen Allzeitrekord reicht das aber voraussichtlich nicht: Der bisherige Tageshöchstwert liegt bei 40,1 Grad in Wien-Stammersdorf, für einen Rekord müssten daraus mehr als 40,5 Grad werden. Es fehlt also noch ein halbes Grad.
Die aussichtsreichsten Kandidaten wären heute Wien-Stammersdorf und Bad Deutsch-Altenburg. In Tulln-Langenlebarn wird der bisherige Tageshöchstwert nach derzeitigem Stand nicht mehr überboten.
Ganz ausschließen wollen wir es nicht, wir gehen aber davon aus, dass es erst morgen am Dienstag oder am Mittwoch so weit ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Allzeitrekord bis Mittwoch fällt, liegt für uns inzwischen bei über 80 Prozent. Der Grund: Die Modelle haben die heutige Luftmasse mit ihren Höchstwerten exakt getroffen.
Sehr wahrscheinlich wird außerdem an drei Tagen in Folge – Montag, Dienstag und Mittwoch – irgendwo in Österreich an einer offiziellen Wetterstation die 40-Grad-Marke überschritten. Vielleicht werden es sogar vier Tage, die Prognose für Donnerstag ist allerdings noch mit einigen Unsicherheiten behaftet. (Vorläufige Stationswerte.)
Auch Tulln-Langenlebarn hat die 40-Grad-Marke erreicht, um 15:20 Uhr zeigte das Thermometer dort exakt 40,0 Grad. Wien-Stammersdorf führt weiterhin mit 40,1 Grad.
Damit wurde für die Stationen Wien-Stammersdorf und Tulln heute nicht nur der jeweilige Allzeit-Stationsrekord übertroffen. Es ist auch das erste Mal in der Messgeschichte, dass in Wien an einem Augusttag die 40-Grad-Marke geknackt wurde – und zugleich ein neuer Allzeitrekord für Wien.
Am 28. Juni dieses Jahres war in der Wiener Innenstadt zum ersten Mal in der Messgeschichte die 40-Grad-Marke in Wien erreicht worden. Heute wurde sie in Wien-Stammersdorf bereits überschritten, der Wiener Allzeitrekord hielt also nur knapp über einen Monat. Und morgen wird es noch um etwa ein Grad heißer als heute. (Vorläufige Stationswerte.)
In Wien-Stammersdorf wurden um 15:00 Uhr 40,1 Grad gemessen. Damit ist die 40-Grad-Marke in Österreich zum ersten Mal seit dem 31. Juli wieder überschritten. Tulln-Langenlebarn folgt mit 39,8 Grad, Bad Deutsch-Altenburg mit 39,3 Grad.
Es ist überhaupt erst der fünfte Tag der österreichischen Messgeschichte mit 40 Grad oder mehr. Den Anfang machte der 8. August 2013 mit 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg, es folgten der 28. und der 29. Juni dieses Jahres und der 31. Juli, an dem Wieselburg 40,3 Grad erreichte. Heute kommt der fünfte Tag dazu – und es ist erst Montag, der erste Tag einer beispiellosen Hitzewelle, die noch bis Mittwoch oder sogar bis Donnerstag Temperaturen von über 40 Grad bringen dürfte.
Zum österreichischen Allzeitrekord von 40,5 Grad fehlen damit nur noch 0,4 Grad. Bis etwa 16:30 Uhr kann die Temperatur noch weiter steigen, gleichzeitig ziehen aber die dünnen Wolken aus dem Mostviertel in das Wiener Becken und bremsen die Erwärmung etwas. (Vorläufige Stationswerte.)
Wien-Stammersdorf liegt bis 14:50 Uhr bei 39,8 Grad. Zur 40-Grad-Marke fehlen damit nur noch 0,2 Grad. Auch in Tulln-Langenlebarn legte die Temperatur weiter zu, dort sind es 39,6 Grad.
Bad Deutsch-Altenburg hat soeben, wie in der vorletzten Ticker-Meldung angekündigt, die 39-Grad-Marke recht deutlich überschritten und liegt bei 39,3 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Im Arlberg-Gebiet, im Tiroler Oberland, im Bergland Osttirols und Salzburgs, im Bereich der Hohen Tauern, im Salzkammergut und auch im südlichen Mostviertel bilden sich immer mehr Gewitter. Im Großteil Österreichs bleibt es heute aber durchwegs trocken.
In der Nähe der Gewitter sind die Temperaturen heute etwas erträglicher: In Lienz lag der Höchstwert heute bislang „nur" bei 31,9 Grad, da hier einige Wolkenfelder von Gewittern im umliegenden Bergland den Sonnenschein immer wieder etwas trüben.
Tulln-Langenlebarn und Wien-Stammersdorf liegen bis 14:40 Uhr gemeinsam an der Spitze, beide mit 39,3 Grad. Nach 14 Uhr erwärmt sich das östliche Flachland nur mehr sehr langsam, auch wenn die höchsten Temperaturen oft erst kurz nach 16 Uhr erreicht werden. Die 40-Grad-Marke rückt allerdings bereits in Reichweite.
Bad Deutsch-Altenburg hat in den vergangenen 30 Minuten ebenfalls stark aufgeholt und liegt mit 38,8 Grad auf Rang drei. Die Station wird die 39-Grad-Marke wahrscheinlich in Kürze überschreiten. (Vorläufige Stationswerte.)
In Kärnten ist es derzeit in St. Andrä im Lavanttal mit knapp 36 Grad am heißesten.
Wien-Stammersdorf hat als erste Wetterstation die 39-Grad-Marke geknackt, wenige Minuten vor 14 Uhr zeigte dort das Thermometer exakt 39,2 Grad. Dahinter folgen Tulln-Langenlebarn mit 38,7 und Eisenstadt mit 38,3 Grad. Die Temperaturen steigen zwar bis etwa 16:30 Uhr noch an, doch ziehen aus dem Mostviertel allmählich ein paar dünne Wolken in das Wiener Becken, die die weitere Erwärmung in Wien selbst etwas ausbremsen könnten. (Vorläufige Stationswerte.)
Im Tiroler Oberland haben sich erste Gewitter gebildet. Entlang der Hohen Tauern und im Salzkammergut sind erste schwächere Echos zu sehen. Im Großteil des Landes bleibt es heute trocken.
Der Satellit Sentinel-2 liefert beeindruckende, aber traurige Bilder aus Griechenland. Nicht zu übersehen ist der riesige Waldbrand in Westattika, keine 30 Kilometer westlich von Athen. Die Aufnahme stammt von Sonntag, 11:19 Uhr. Die dunkelbraunen Flächen sind bereits abgebrannt, an ihrem Südrand steigt der Rauch auf.
Wien-Stammersdorf hat bis 13:10 Uhr 38,2 Grad erreicht und baut den Vorsprung aus. Dahinter liegen Wiener Neustadt und Eisenstadt mit je 37,7 Grad sowie Bad Deutsch-Altenburg mit 37,6 Grad. Vier Wiener Stationen sind mittlerweile in den Top Ten vertreten, die gesamte Liste liegt über 37 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
In den meisten Landesteilen ist es weiterhin wolkenlos oder heiter. Ein dichteres Wolkenfeld hält sich über dem westlichen Niederösterreich, es sollte allmählich dünner werden und sich gleichzeitig etwas weiter nach Osten verlagern. Auch im südlichen Vorarlberg sind einige dichtere Wolken zu sehen. Sie stammen von einem kleinen Gewitter nahe der Staatsgrenze auf italienischer Seite. Derzeit ist es aber überall in Österreich trocken.
Wien-Stammersdorf führt bis 12:40 Uhr mit 37,3 Grad, dahinter liegen Pottschach und Bad Vöslau mit je 37,1 Grad und Eisenstadt mit 37,0 Grad. Die gesamte Top Ten liegt bereits über 36 Grad. In den vergangenen 40 Minuten hat die Spitze damit fast ein weiteres Grad zugelegt. (Vorläufige Stationswerte.)
12:00 Uhr führt Wiener Neustadt mit 36,4 Grad, dahinter Pottschach mit 36,2 Grad. Lutzmannsburg und Bad Vöslau liegen bei 35,7 Grad, Bad Deutsch-Altenburg bei 35,6 Grad. In Wien-Stammersdorf wurden um 11:50 Uhr 35,5 Grad gemessen, in Wien-Unterlaa zu Mittag 35,3 Grad. Innerhalb einer Stunde sind die Spitzenwerte damit um mehr als ein Grad gestiegen. (Vorläufige Stationswerte.)
In Mattersburg im Burgenland wurden bis 11:00 Uhr 35,0 Grad gemessen. Dahinter folgen Pottschach mit 34,3 Grad und Lutzmannsburg mit 34,2 Grad, auch Weyer in Oberösterreich liegt mit 33,9 Grad schon knapp unter der 34-Grad-Marke. Sieben der zehn wärmsten Stationen liegen im Osten, dazu kommen Weyer in Oberösterreich und Bludenz in Vorarlberg. (Vorläufige Stationswerte.)
Es ist so weit: Die GeoSphere Austria hat soeben für den Nordosten Österreichs die höchste Warnstufe ausgegeben, für Dienstag und Mittwoch. Betroffen sind Wien, Teile Niederösterreichs und das Nordburgenland.
Dieser Schritt war überfällig. Die GeoSphere hat damit, wie von uns erwartet, die orange Warnung noch am Vormittag auf die höchste Warnstufe Rot hochgestuft.
Bis 09:30 Uhr führt Pottschach im südlichen Niederösterreich mit 30,7 Grad, dahinter folgen Puchberg mit 30,4 und Feldkirch in Vorarlberg mit 30,2 Grad. Knapp darunter liegen Zwerndorf-Marchegg mit 29,9 Grad und Neudorf bei Landsee im Burgenland mit 29,8 Grad. Dass die 30-Grad-Marke schon um halb zehn fällt, zeigt, wie heiß es im Tagesverlauf noch wird. (Vorläufige Stationswerte.)
Die Gewittergefahr ist heute deutlich geringer als in den vergangenen Tagen. Einzelne Gewitter bilden sich am Nachmittag und am Abend von Vorarlberg über die Tauern bis nach Oberkärnten und ins Salzkammergut. Meist bleibt es aber auch dort trocken. Die wenigen Gewitter können in der heißen, energiereichen Luft allerdings heftig ausfallen, mit Starkregen, Hagel und gefährlichen Sturmböen.
Derzeit ist es in den meisten Landesteilen bereits wolkenlos. Die Wolkenfelder im Tiroler Unterland und im westlichen Niederösterreich lösen sich rasch auf. Wer genau hinsieht, erkennt über dem Süden und Osten Österreichs und vor allem über Italien eine leichte Trübung. Das sind dünne Rauchschleier aus den Waldbränden, die in einigen Kilometern Höhe liegen.
Die GeoSphere Austria belässt die Hitzewarnung für den Osten und Südosten Österreichs auch für heute und die kommenden Tage auf der zweithöchsten Stufe Orange. Angesichts der Temperaturen, die dort zu erwarten sind, ist das aus unserer Sicht nicht mehr nachvollziehbar. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die GeoSphere in den nächsten Stunden auf die höchste Warnstufe Rot hochstuft. Wenn nicht jetzt, wann dann?
In Wien, Linz, Graz, Klagenfurt, Eisenstadt und Bregenz ist die Temperatur in der vergangenen Nacht nicht unter 20 Grad gefallen. Am mildesten blieb es in Linz mit 22,6 Grad, dahinter folgt Wien mit 22,4 Grad. St. Pölten hat eine Tropennacht mit 19,6 Grad ganz knapp verfehlt. Salzburg und Innsbruck kühlten mit 17,0 und 16,9 Grad deutlich stärker aus. Die tiefsten Werte wurden fast überall zwischen 3 und 4 Uhr gemessen.
Die Modelle bleiben stabil, die Wahrscheinlichkeit für einen neuen österreichischen Allzeitrekord steigt damit auf 75 Prozent. Der Ticker vom Freitag und vom Wochenende ist im vorherigen Artikel nachzulesen.
Die Hitzewelle erreicht diese Woche ihren Höhepunkt. Wir gehen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent davon aus, dass der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad fällt, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg.
Was sich gegenüber dem Wochenende geändert hat
Die Wettermodelle bleiben im Großen und Ganzen stabil. Zwei Kleinigkeiten haben sich dennoch verschoben, und beide sind nicht unbedeutend.
- Der heißeste Tag der Woche dürfte nicht mehr der Dienstag sein, sondern der Mittwoch.
- Die lang ersehnte Abkühlung könnte weniger nachhaltig ausfallen als gedacht. Die Streuung der Modelle hat zugenommen, und zwar ausschließlich nach oben. Mit sehr viel Pech wird uns dieser Monat noch einiges abverlangen.
Alles Übrige bleibt, wie es war.
Heute könnte die 40-Grad-Marke fallen
Schon heute kann die 40-Grad-Marke fallen. Es wäre der vierte derartige Tag in diesem Jahr und erst der fünfte seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch der Allzeitrekord wackelt bereits, fallen dürfte er heute allerdings noch nicht.
Am Dienstag legen die Temperaturen zu
Am Dienstag steigen die Temperaturen weiter. Am heißesten wird es östlich von St. Pölten und Krems sowie im Nord- und Mittelburgenland. Anders als am Montag dürften gleich mehrere Stationen die 40-Grad-Marke überschreiten. Der Allzeitrekord könnte an diesem Tag fallen.
Der Mittwoch bringt den Höhepunkt
Am Mittwoch wird es im Westen etwas kühler, im Osten und Südosten dagegen noch einmal heißer. Bis zu 41 Grad oder sogar noch etwas mehr sind im östlichen Niederösterreich, in Wien, im Burgenland sowie in der südlichen und östlichen Steiermark möglich – hier dürfte die 40-Grad-Marke fallen. Der Allzeitrekord dürfte entweder an diesem Tag fallen oder, sollte er am Vortag bereits gefallen sein, gleich noch einmal überboten werden.
An diesem Tag wackelt nicht nur der österreichische Allzeitrekord, sondern auch die Allzeitrekorde von Niederösterreich, Wien, dem Burgenland und der Steiermark. Auch der Kärntner Allzeitrekord gerät in Reichweite, dürfte aber eher halten.
Im Kärntner Lavanttal und im Rosental dürfte die Temperatur knapp unter der 40-Grad-Marke bleiben. Ausgeschlossen ist es aber nicht, dass auch dort die 40 Grad geknackt werden.
In den übrigen Bundesländern bleiben die Temperaturen nach den aktuellen Prognosen unter der 40-Grad-Marke, auch im oberösterreichischen Zentralraum. Extrem heiß wird es dabei trotzdem in ganz Österreich.
Am Donnerstag lässt die Hitze langsam nach
Am Donnerstag kühlt es im Großteil Österreichs etwas ab. Im äußersten Osten und Südosten sind allerdings noch immer Höchstwerte von 38 oder 39 Grad möglich.
Am Freitag deutet sich eine Abkühlung an
Für den Freitag ist die Unsicherheit noch sehr groß. Aus heutiger Sicht kühlt es zumindest vorübergehend deutlich ab, sodass die Temperaturen in fast ganz Österreich unter der 30-Grad-Marke bleiben könnten. Am ehesten sind knapp über 30 Grad noch in der Südsteiermark und im südlichen Burgenland zu erwarten.
Quellen
Prognosen: ICON-CH2 von MeteoSwiss (CC BY 4.0) sowie GFS und GEFS-Ensemble der US-Wetterbehörde NOAA und die hauseigenen Modelle TAUWES und ALPIXION von Tauernwetter, Läufe vom 3. August 2026, 00 UTC.
Messwerte und Rekorde: GeoSphere Austria DataHub, klima-v2-10min (CC BY 4.0).
Satellitenbilder: Copernicus Sentinel-2 und Sentinel-3 (2026), bezogen unter CC BY 4.0.
Rauchprognose: Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) (2026), bezogen unter CC BY 4.0.
Blitzdaten: EUMETSAT (2026).
Radar: EUMETNET OPERA (CC BY 4.0).
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