41,2 Grad: Der österreichische Allzeitrekord ist erneut gefallen
Die wichtigsten Meldungen auch auf Bluesky
Dort posten wir das Wichtigste aus dem Live-Ticker und dazu zusätzliche Messwerte, Warnungen und Radarbilder. Folgen Sie uns, dann verpassen Sie nichts.
Es war die mit Abstand größte Hitzewelle, die Österreich je erlebt hat. Innerhalb von drei Tagen fiel der österreichische Allzeitrekord zweimal: gestern mit 41,0 Grad in Wien-Stammersdorf und heute mit 41,2 Grad in Bad Deutsch-Altenburg. Dazu kam in der vergangenen Nacht mit 28,9 Grad in Hornstein (Burgenland) der höchste jemals gemessene Tiefstwert des Landes.
Der Höhepunkt ist nun überschritten. Morgen wird es im äußersten Südosten und Osten stellenweise noch einmal extrem heiß mit mehr als 35 Grad, bis zum Wochenende gehen die Höchstwerte dann auf um die 30 Grad zurück. Zu Beginn der neuen Woche dürfte die Hitze aus heutiger Sicht allerdings schon wieder zunehmen.
Wir gehen davon aus – und hoffen –, dass es in diesem Sommer nicht mehr zu solchen Extremwerten kommt wie in den vergangenen drei Tagen.
Damit beenden wir den Liveticker. Danke fürs Mitlesen! Wer weiter auf dem Laufenden bleiben möchte: Die wichtigsten Meldungen posten wir auch auf Bluesky. (Vorläufige Stationswerte.)
Stellenweise hat es mit teils heftigen Gewittern deutlich abgekühlt. Die stärkste Gewitterlinie ist zurzeit im Pinzgau an der Grenze zu Nordtirol zu sehen, aber auch sonst haben sich entlang der Alpen von Vorarlberg bis in den Wienerwald und auch stellenweise in Osttirol und Kärnten einige Gewitter gebildet.
So liegen die Temperaturen in einigen höher gelegenen Tälern nur mehr um 20 Grad, wie zum Beispiel in Sillian mit 19,7 Grad, in Großkirchheim mit 21,3 Grad oder in Mallnitz mit 22,6 Grad.
Die Station St. Andrä im Lavanttal hat wie von uns erwartet heute einen neuen Stationsrekord aufgestellt: Um 16:20 Uhr wurden dort 38,9 Grad gemessen. Der erst gestern aufgestellte Rekord von 38,7 Grad ist damit um 0,2 Grad übertroffen.
In der Steiermark war bislang Hartberg mit 38,0 Grad die wärmste Wetterstation, und das Burgenland verpasste entgegen den Erwartungen mit 39,8 Grad in Mattersburg die 40-Grad-Marke knapp. (Vorläufige Stationswerte.)
Um 15:40 Uhr wurden in Bad Deutsch-Altenburg 41,2 Grad gemessen. Das ist der höchste Wert, der in Österreich jemals gemessen wurde – 0,2 Grad über der gestrigen Bestmarke von Wien-Stammersdorf.
Bis gestern Nachmittag hatte Bad Deutsch-Altenburg den österreichischen Allzeitrekord mit 40,5 Grad aus dem Jahr 2013 gehalten, gestern ging er an Wien-Stammersdorf. Wien-Stammersdorf liegt aktuell bei 41,0 Grad und hat damit seinen gestrigen Wert eingestellt.
(Vorläufige Stationswerte.)
Wien-Stammersdorf ist mit 40,7 Grad bereits ganz nah am österreichischen Allzeitrekord von 41,0 Grad dran, der erst gestern an genau dieser Station aufgestellt wurde. Bad Deutsch-Altenburg ist mit 40,6 Grad gleich dahinter, und Wien-Innere Stadt macht zwischen 16 Uhr und 16:30 Uhr oft nochmals einen großen Sprung.
(Vorläufige Stationswerte.)
Auch Tulln/Langenlebarn gesellt sich mit 40,4 Grad in die Liste der Stationen mit 40 Grad und mehr. Tulln/Langenlebarn ist damit die zweite Station, an der drei Tage in Folge 40 Grad oder mehr registriert wurden.
Bad Deutsch-Altenburg hat gleichzeitig mit 40,6 Grad einen neuen Stationsrekord aufgestellt und damit seine alte Bestmarke von 40,5 Grad abgelöst – jenen Wert, der bis gestern Nachmittag seit 2013 auch der Allzeitrekord für Österreich war.
(Vorläufige Stationswerte.)
Es ist nicht ausgeschlossen, aber man kann es derzeit noch nicht sagen – alles andere wäre nicht mehr als reine Spekulation. Die heißesten Kandidaten wären Wien-Innere Stadt oder Bad Deutsch-Altenburg. Auf die 41,0 Grad von gestern fehlen aktuell noch 0,5 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Neu hinzugekommen ist die Station Wien-Innere Stadt mit 40,0 Grad. Mattersburg im Burgenland ist mit seinem ersten Anlauf auf die 40-Grad-Marke gescheitert – innerhalb der nächsten Stunde könnte sich das im Burgenland aber noch ausgehen.
Der Allzeitrekord für das Burgenland liegt bei 40,3 Grad, aufgestellt am 8. August 2013 in Neusiedl am See. Der Allzeitrekord für Österreich liegt bei 41,0 Grad und wurde gestern in Wien-Stammersdorf aufgestellt. (Vorläufige Stationswerte.)
40,5 Grad sind es nun schon in Wien-Stammersdorf, 40,4 Grad wurden heute bereits in Bad Deutsch-Altenburg gemessen, und Mistelbach hat soeben 40,3 Grad erreicht. (Vorläufige Stationswerte.)
Wien-Stammersdorf hat auch heute die 40-Grad-Marke erreicht – nach 40,1 Grad am Montag und 41,0 Grad am Dienstag. Drei Tage in Folge mit 40 Grad an derselben Station hat es in Österreich noch nie gegeben.
Weitere Stationen über 40 Grad:
- Bad Deutsch-Altenburg: 40,4 Grad
- Mistelbach: 40,3 Grad
- Wien-Stammersdorf: 40,1 Grad
(Vorläufige Stationswerte.)
Im Waldviertel hat sich ein heftiges Gewitter gebildet. In den Bezirken Zwettl und Krems besteht die Gefahr von Starkregen, Hagel und gefährlichen Sturmböen!
Es sieht so aus, als könnte Bad Deutsch-Altenburg in den nächsten zwei Stunden versuchen, den Temperatur-Allzeitrekord für Österreich zurückzuerobern. Für die Region rund um Bad Deutsch-Altenburg werden nach den neuesten Modellunterlagen heute auch die höchsten Temperaturen erwartet. Ob sich das tatsächlich ausgeht, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.
Etliche weitere Stationen haben schon mindestens einen Anlauf auf die 40-Grad-Marke genommen, sind aber zunächst gescheitert. Sicher ist aber, dass Bad Deutsch-Altenburg heute nicht die einzige Station in Österreich bleiben wird, die die 40-Grad-Marke geknackt hat. (Vorläufige Stationswerte.)
Auch im Waldviertel bildet sich nun ein erstes Gewitter.
Im Großteil Österreichs ist es strahlend sonnig. Im Bergland haben sich schon einige größere Quellwolken gebildet, und im Bergland Osttirols, Oberkärntens sowie in den Tauern Salzburgs bilden sich immer mehr Gewitter.
In Bad Deutsch-Altenburg wurde soeben die 40-Grad-Marke geknackt. Um 13:30 Uhr zeigte das Thermometer dort 40,0 Grad. Somit ist heute in Österreich der dritte Tag in Folge, an dem die 40-Grad-Marke gefallen ist.
Sollte in Wien-Stammersdorf heute ebenfalls die 40-Grad-Marke fallen, dann wären es sogar drei Tage in Folge mit 40 Grad oder mehr an derselben Wetterstation – ein Extremereignis, das in der Meteorologie in Österreich bisher als undenkbar galt.
Dahinter folgen Wien-Stammersdorf mit 39,3 Grad und Eisenstadt mit 39,0 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
In Bad Deutsch-Altenburg werden bereits 39,8 Grad gemessen. (Vorläufige Stationswerte.)
Als erste Wetterstation hat Bad Deutsch-Altenburg um 13 Uhr die 39-Grad-Marke geknackt, gemessen wurden 39,2 Grad. Allerdings war es in Wien-Stammersdorf gestern schon um 12:20 Uhr so weit.
Dahinter folgen Eisenstadt mit 38,8 Grad und Bad Vöslau mit 38,6 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Das Lavanttal stellte gestern einen neuen Stationsrekord auf: In St. Andrä im Lavanttal wurden gestern Nachmittag 38,7 Grad erreicht und der bisherige Stationsrekord vom 28. Juli 2013 abgelöst.
- 38,7 Grad – 4. August 2026 (neuer Rekord)
- 38,3 Grad – 28. Juli 2013
In der 33-jährigen Messreihe wurde die 38-Grad-Marke in St. Andrä nur an fünf Tagen erreicht oder übertroffen.
Es ist möglich, dass der Stationsrekord in St. Andrä heute nochmals überboten wird. (Vorläufige Stationswerte.)
Im Bereich des Hohen Sonnblicks entsteht gerade das erste Gewitter des Tages.
10 Minuten später als gestern hat heute die erste Wetterstation die 38-Grad-Marke geknackt. Um 12 Uhr überschritt Eisenstadt mit 38,1 Grad die 38-Grad-Marke.
Dahinter folgen Bad Deutsch-Altenburg mit 37,8 Grad und Pottschach mit 37,7 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Wie heiß es heute im Südosten wird, ist die offene Frage des Tages. Der Vergleich der Messwerte von 11:40 Uhr mit derselben Uhrzeit von gestern zeigt, dass die Stationen durchwegs etwas über dem gestrigen Niveau liegen. In Klammer jeweils der gestrige Wert um 11:40 Uhr und der gestrige Tageshöchstwert:
- Hartberg: 35,9 Grad (gestern 35,1 Grad, Tageshöchstwert 38,2 Grad)
- Graz/Straßgang: 34,9 Grad (gestern 34,4 Grad, Tageshöchstwert 38,5 Grad)
- Leibnitz: 33,9 Grad (gestern 33,2 Grad, Tageshöchstwert 38,6 Grad)
- Graz-Thalerhof: 33,1 Grad (gestern 31,8 Grad, Tageshöchstwert 37,4 Grad)
- St. Andrä im Lavanttal: 32,6 Grad (gestern 32,3 Grad, Tageshöchstwert 38,7 Grad)
Der Vorsprung liegt damit zwischen 0,3 und 1,3 Grad. Bleibt der weitere Tagesverlauf dem gestrigen ähnlich, wären im Südosten stellenweise Werte zwischen 39 und 40 Grad möglich. (Vorläufige Stationswerte.)
Zur Größenordnung: 86 der 280 auswertbaren Wetterstationen in Österreich meldeten in der vergangenen Nacht eine Tropennacht – fast ein Drittel des Landes.
Nach eingehender Prüfung: In Hornstein im Burgenland war es offenbar noch wärmer als in der Wiener Innenstadt – 28,9 Grad, im Fenster bis 6 Uhr wie bis 7 Uhr derselbe Wert. Die Temperaturdifferenz zu den Nachbarstationen macht uns aber noch etwas stutzig: Eisenstadt 23,0, Seibersdorf 25,6, Wiener Neustadt 23,3 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Eine mögliche Erklärung: In Hornstein blieb der Mittelwind die ganze Nacht bei 13 bis 16 km/h und sorgte für eine relativ starke Durchmischung der Luftmassen. Durch diese Durchmischung kann sich bodennah keine kältere Luft sammeln.
Um 10:20 Uhr liegen bereits mehrere Wetterstationen an oder über der 35-Grad-Marke. Lutzmannsburg im Burgenland führt weiterhin mit 36,2 Grad, dahinter folgen Pottschach mit 35,3 Grad und Bad Vöslau mit 35,0 Grad.
Wir haben die Werte der Station Lutzmannsburg analysiert und mit den umliegenden Stationen verglichen und können den Wert damit validieren. Die nächstgelegenen Stationen Mattersburg mit 34,8 Grad, Eisenstadt mit 34,9 Grad und Güssing mit 34,3 Grad liegen in einem plausiblen Abstand. (Vorläufige Stationswerte.)
Im äußersten Osten Österreichs, in Lutzmannsburg im Burgenland, wurde die 35-Grad-Marke geknackt. Um 09:50 Uhr zeigte das Thermometer dort 35,8 Grad. Da die Temperatur an dieser Wetterstation binnen zehn Minuten um 0,9 Grad gestiegen ist, sollte dieser Wert noch mit Vorsicht interpretiert werden.
Dahinter folgen Pottschach mit 34,3 Grad und Brunn am Gebirge mit 33,9 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Damit dürfte die 35-Grad-Marke an der ersten Wetterstation des Messnetzes um 20 Minuten früher als gestern und fast 90 Minuten früher als vorgestern geknackt worden sein.
Die Satellitenbilder von EUMETSAT zeigen einen wolkenlosen Himmel über nahezu ganz Österreich. Die Erwärmung setzt sich derzeit ungebremst fort.
In Lutzmannsburg im Burgenland wurden bis 09:30 Uhr bereits 34,6 Grad gemessen, in Pottschach in Niederösterreich 33,8 Grad. Wir gehen davon aus, dass die 35-Grad-Marke in den nächsten Minuten geknackt wird. (Vorläufige Messwerte aus dem TAWES-Netzwerk.)
Nach den neuesten Berechnungen des RUC-Modells vom Deutschen Wetterdienst dürfte der Gewitterschwerpunkt heute Nachmittag und Abend ähnlich gelagert sein wie gestern. Vor allem entlang des Alpenhauptkamms dürften sich einige Gewitter bilden, möglich sind sie auch in Osttirol, in Oberkärnten sowie im Waldviertel. Einzelne Gewitter können heute sehr heftig ausfallen. Im Flachland bleibt es durchwegs trocken.
In Hornstein im Burgenland wurden um 08:00 Uhr bereits 31,2 Grad gemessen. Die 30-Grad-Marke haben zu diesem Zeitpunkt ebenfalls geknackt:
- Neudorf bei Landsee: 31,0 Grad um 08:00 Uhr
- Brunn am Gebirge: 30,3 Grad um 07:50 Uhr
Wien-Unterlaa liegt mit 29,3 Grad knapp darunter. (Vorläufige Stationswerte.)
Die 28,1 Grad sind der Tiefstwert im Tropennacht-Fenster bis 6 Uhr. Nimmt man das Tagesminimum bis 7 Uhr, sind es 27,5 Grad – auch damit ein neuer Rekord.
Der bisherige Höchstwert lag bei 27,3 Grad, gemessen an der Station Jubiläumswarte in Wien am 29. Juni 2026. (Vorläufige Stationswerte.)
In Wien-Innere Stadt ist die Temperatur in der vergangenen Nacht nicht unter 28,1 Grad gefallen. Der Tiefstwert wurde um 06:00 Uhr erreicht. Das ist der höchste Tiefstwert, der in Österreich jemals gemessen wurde.
Der bisherige Landesrekord lag bei 27,3 Grad, aufgestellt am 29. Juni dieses Jahres an der Station Jubiläumswarte in Wien. Er war also gerade einmal sechs Wochen alt und ist nun um 0,8 Grad übertroffen. Der Stationsrekord von Wien-Innere Stadt stammte vom 2. August 2017 und lag bei 26,9 Grad.
Die Wiener Jubiläumswarte liegt auf 450 Metern am Stadtrand und damit fast 300 Meter höher als die Innenstadt. Am wärmsten bleibt es dort in jenen Nächten, in denen es etwas weiter oben deutlich windiger ist als am Boden, weil sich die kältere Luft dann unten im Wiener Becken sammelt.
Sechs Landeshauptstädte erlebten eine Tropennacht:
- Wien-Innere Stadt: 28,1 Grad, Wien-Hohe Warte 24,3 Grad
- Linz-Stadt: 23,0 Grad
- Eisenstadt: 23,0 Grad
- St. Pölten: 22,5 Grad
- Bregenz: 20,6 Grad
- Graz: 20,3 Grad
Etwas erholsamer war die Nacht nur in Salzburg mit 19,7 Grad, in Klagenfurt mit 18,6 Grad und in Innsbruck mit 17,7 Grad. Von einer Tropennacht spricht man, wenn die Temperatur an einem Ort zwischen 18 und 6 Uhr nicht unter 20 Grad fällt. (Vorläufige Stationswerte.)
Guten Morgen. Der Ticker läuft weiter, hier der Überblick über den heutigen Mittwoch und die kommenden Tage.
Heute: Höhepunkt im Osten
Die höchsten Temperaturen erwarten wir heute im Wiener Becken, im Wein- und Industrieviertel sowie im Nordburgenland, mit Höchstwerten bis zu 41 Grad, vielleicht sogar etwas mehr. Genau lässt sich das schwer einschätzen: Die Böden haben durch die Hitze der vergangenen Tage praktisch keine Feuchtigkeit mehr, die verdunsten könnte.
Wie extrem trocken die Luft im Osten inzwischen ist, zeigen die Nachtwerte. An der Station Wien-Innere Stadt pendelte die Luftfeuchtigkeit heute Nacht um 30 Prozent, in Bad Deutsch-Altenburg blieb sie unter 35 Prozent.
Die große Frage: Wie heiß wird es im Südosten?
Ganz anders sieht es im Süden und Südosten aus. In Leibnitz in der Steiermark lag die Luftfeuchtigkeit letzte Nacht bei 83 Prozent, in St. Andrä im Lavanttal sogar bei 90 Prozent. Dort sind heute Höchstwerte bis 39, vielleicht auch 40 Grad möglich.
Grund für die großen Unterschiede in der relativen Luftfeuchtigkeit in dieser Nacht ist die Nachttemperatur: Kühlt die Luft ab, steigt die relative Luftfeuchtigkeit, unabhängig davon, ob die Böden schon sehr trocken sind oder nicht. In den Becken und Tälern im Süden sammelt sich nachts kühlere Luft, in Leibnitz waren es 17 Grad. In der Wiener Innenstadt hält die gespeicherte Wärme der Stadt die Nacht heiß, entsprechend niedrig bleibt dort die relative Feuchte.
Wie wenig der Nachtwert über den Tag aussagt, zeigt der gestrige Nachmittag: Da lag die relative Luftfeuchtigkeit an allen diesen Stationen zwischen 16 und 20 Prozent – in Wien-Innere Stadt bei 16, in St. Andrä bei 19, in Leibnitz bei 20 Prozent. Der Taupunkt bewegte sich überall zwischen 9 und 11 Grad.
Die Luft ist im Südosten tagsüber also kaum feuchter als im Osten, und ausgetrocknet sind die Böden auch dort – grünes Gras findet man kaum noch. Verdunstung entzieht der Luft zwar Energie, dabei geht etwas Wärme verloren, doch dieser Bremseffekt fällt heuer klein aus. Die Modelle unterschätzen daher die Tageshöchstwerte seit Tagen systematisch. Genau deshalb halten wir im Südosten heute 39, vielleicht sogar 40 Grad für nicht ganz ausgeschlossen.
Donnerstag: deutlich kühler
Morgen wird es deutlich kühler. In Vorarlberg und in Nordtirol bleiben wir wahrscheinlich unter der 30-Grad-Marke, Wien erreicht bis zu 35 Grad. Im äußersten Osten und Südosten sind noch einmal 38 oder 39 Grad möglich.
Freitag: die Abkühlung setzt sich fort
Am Freitag kühlt es weiter ab, sommerlich bleibt es trotzdem. Von Vorarlberg bis Salzburg dürften wir unter der 30-Grad-Marke bleiben. Relativ heiß, wenn auch deutlich kühler als zuletzt, bleibt es im Südosten Österreichs mit Höchstwerten bis zu 32 oder 33 Grad.
Wie nachhaltig ist die Abkühlung?
Am Wochenende pendeln die Temperaturen in Österreich zumindest vorübergehend im Bereich der langjährigen Mittelwerte. Nächste Woche dürften sie schon wieder deutlich zulegen.
Ganz so hoch wie diese Woche werden die Höchstwerte dann aber höchstwahrscheinlich nicht mehr ausfallen, denn die Tage werden bereits merklich kürzer: Um diese Zeit verliert Österreich rund drei Minuten Tageslänge pro Tag. Ein Thema wird die Hitze trotzdem wieder.
Kurs auf den wärmsten Sommer der Messgeschichte
Der bisherige Sommer liegt österreichweit rund 2,4 Grad über dem langjährigen Schnitt. Sieht man sich den Trend der nächsten 14 Tage an, kann man davon ausgehen, dass der meteorologische Sommer 2026 mit den Monaten Juni, Juli und August der wärmste der österreichischen Messgeschichte wird.
Die Abweichung dürfte in der Größenordnung von 2,5 Grad gegenüber der Klimareferenzperiode 1991 bis 2020 liegen. Damit würde 2026 den bisherigen Spitzenreiter 2024 ablösen, der auf eine Abweichung von knapp 2,2 Grad kam.
Damit ist der Ticker für heute beendet. Es war der heißeste Tag der österreichischen Messgeschichte: 41,0 Grad in Wien-Stammersdorf, neun Stationen bei 40 Grad oder darüber, dazu neue Allzeitrekorde für Wien und für Niederösterreich.
Morgen früh melden wir uns mit den neuesten Prognosen zurück. Wer schneller informiert sein möchte: Die wichtigsten Meldungen posten wir auch auf Bluesky.
Die höchsten Temperaturen wurden heute wie berechnet in Wien und in Niederösterreich erreicht. In Wien-Stammersdorf waren es 41,0 Grad, in Tulln-Langenlebarn 40,7 Grad, und selbst im westlichen Niederösterreich kam Wieselburg auf 40,1 Grad.
Und so rechnet dasselbe Modell den morgigen Mittwoch:
Auf den ersten Blick sieht man kaum einen Unterschied. Es gibt ihn aber. Wir gehen davon aus, dass morgen außerhalb von Wien weniger Stationen die 40-Grad-Marke erreichen oder überschreiten als heute. Da es in Wien viele Stationen auf relativ engem Raum gibt, könnten dort morgen aber mehr Stationen über 40 Grad kommen als heute, etwa Donaufeld, Unterlaa, Mariabrunn oder die Hohe Warte. Wer genau hinsieht, erkennt jedoch: Im Weinviertel, im Industrieviertel, im Burgenland, in der südöstlichen Steiermark und auch im Kärntner Lavanttal wird es morgen noch etwas heißer als heute.
Das heißt, vor allem östlich von Wien könnte noch einmal ein neuer Allzeitrekord aufgestellt werden. Sicher ist das nicht, die 40-Grad-Marke wird morgen aber definitiv wieder überschritten. Auch im Burgenland dürfte eine Wetterstation über 40 Grad kommen.
Möglich, aber nicht mehr ganz so sicher ist die 40-Grad-Marke in der Süd- oder Oststeiermark. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei etwa 30 Prozent. Der steirische Allzeitrekord von 39,7 Grad kann dagegen schon etwas früher fallen.
Nach den Modellunterlagen wenig wahrscheinlich, aber wegen der seit Wochen systematischen Unterschätzung der Höchstwerte im Lavanttal nicht auszuschließen: ein Stationsrekord in St. Andrä im Lavanttal, womöglich sogar in der Nähe der 40-Grad-Marke – und damit am Kärntner Allzeitrekord von 39,9 Grad aus Dellach im Drautal. Die Wahrscheinlichkeit dafür sehen wir bei rund 25 bis 30 Prozent.
Kurz zusammengefasst: Im Westen kühlt es leicht ab, ganz im Osten, im Nordosten und im Südosten dürfte es noch ein klein wenig heißer werden als heute. In Wien bleiben die Temperaturen ungefähr auf dem heutigen Niveau.
Gut möglich also, dass der österreichische Allzeitrekord morgen von Wien wieder nach Niederösterreich oder ins Nordburgenland wandert. Relativ wahrscheinlich ist außerdem, dass der Allzeitrekord des Burgenlands von 40,3 Grad fällt. Für einen neuen Rekord in der Steiermark, deren Bestmarke bei 39,7 Grad liegt, sehen wir eine Wahrscheinlichkeit von 30 bis 40 Prozent. Und eine kleine Überraschung in St. Andrä im Lavanttal würden wir ebenfalls nicht ausschließen, auch wenn wir sie für eher unwahrscheinlich halten.
Am Donnerstag sollten die Temperaturen dann in ganz Österreich unter der 40-Grad-Marke bleiben.
Die zehn heißesten Orte Österreichs an diesem Dienstag:
- Wien-Stammersdorf: 41,0 Grad
- Tulln-Langenlebarn: 40,7 Grad
- St. Pölten Landhaus: 40,6 Grad
- Wien-Innere Stadt: 40,4 Grad
- Bad Deutsch-Altenburg: 40,4 Grad
- Krems: 40,2 Grad
- Langenlois: 40,2 Grad
- Wieselburg: 40,1 Grad
- Gars am Kamp: 40,0 Grad
- Wien-Unterlaa: 39,9 Grad
An acht dieser zehn Stationen wurden neue Stationsrekorde aufgestellt.
Wieselburg hat seinen bisherigen Stationsrekord vom 31. Juli eingestellt, aber nicht überboten. Bad Deutsch-Altenburg blieb 0,1 Grad von seinem eigenen Stationsrekord entfernt – jenem Wert, der bis vor wenigen Stunden noch der Allzeitrekord für ganz Österreich war. (Vorläufige Stationswerte.)
Im Tiroler Oberland sowie von Oberkärnten über den Süden Salzburgs und die westliche Obersteiermark bis ins südliche Oberösterreich ziehen im Bergland zahlreiche Gewitter durch. Einzelne davon sind recht heftig, mit Starkregen und vielleicht auch mit kleinem Hagel.
Abseits der Berge bleibt es wie gehabt durchwegs trocken.
Uns ist bewusst, dass wir uns mit dem folgenden Satz bei manchen unbeliebt machen. Wer heute noch sagt, es gebe keinen Klimawandel, früher sei es genauso heiß gewesen oder das Ganze sei bloß Hysterie, der möge sich bitte einfach diese Liste ansehen.
Die Station St. Andrä im Lavanttal hat bis 16 Uhr einen Tageshöchstwert von 38,7 Grad gemessen. Die Temperaturen liegen dort also gut ein bis zwei Grad höher, als es die meisten Wetterdienste vorhergesagt haben.
Der Grund sind die ausgetrockneten Böden. Diese Station wird von den Modellen seit Wochen regelmäßig unterschätzt. Morgen könnte es im Lavanttal noch etwas wärmer werden. (Vorläufige Stationswerte.)
Es ist so weit: Wie im vorherigen Post erwähnt, macht Wien-Innere Stadt jetzt den erwarteten Sprung nach oben und steht um 16:00 Uhr bei 40,2 Grad. Diese Station ist dafür bekannt, dass sie zwischen 15:50 und 16:30 Uhr deutlicher zulegt.
Neu dazugekommen ist außerdem Gars am Kamp mit exakt 40,0 Grad. Damit stehen wir bei neun Stationen mit 40 Grad oder mehr:
- Wien-Stammersdorf: 41,0 Grad
- Tulln-Langenlebarn: 40,7 Grad
- Bad Deutsch-Altenburg: 40,4 Grad
- Wien-Innere Stadt: 40,2 Grad
- Krems: 40,2 Grad
- Langenlois: 40,2 Grad
- St. Pölten Landhaus: 40,2 Grad
- Wieselburg: 40,1 Grad
- Gars am Kamp: 40,0 Grad
(Vorläufige Stationswerte.)
Innerhalb von zehn Minuten sind Krems, Langenlois und Wieselburg dazugekommen. Damit stehen wir bei acht Wetterstationen, die heute die 40-Grad-Marke überschritten haben:
- Wien-Stammersdorf: 41,0 Grad
- Tulln-Langenlebarn: 40,7 Grad
- Bad Deutsch-Altenburg: 40,3 Grad
- Krems: 40,2 Grad
- Langenlois: 40,2 Grad
- St. Pölten Landhaus: 40,2 Grad
- Wien-Innere Stadt: 40,1 Grad
- Wieselburg: 40,1 Grad
Wien-Unterlaa und Wien-Mariabrunn sind mit 39,9 Grad nur noch 0,1 Grad entfernt. (Vorläufige Stationswerte.)
Mit Wien-Innere Stadt ist um 15:40 Uhr die fünfte Station über die 40-Grad-Marke gestiegen. So viele waren es an einem Tag in Österreich noch nie – am 8. August 2013 blieb es bei drei.
- Wien-Stammersdorf: 41,0 Grad um 15:10 Uhr
- Tulln-Langenlebarn: 40,7 Grad um 15:30 Uhr
- Bad Deutsch-Altenburg: 40,3 Grad um 15:30 Uhr
- St. Pölten Landhaus: 40,2 Grad um 15:20 Uhr
- Wien-Innere Stadt: 40,1 Grad um 15:40 Uhr
Abgesehen von Bad Deutsch-Altenburg haben alle Stationen, die heute die 40-Grad-Marke geknackt haben, außerdem einen neuen Stationsrekord aufgestellt.
Vier weitere Stationen liegen bei 39,9 Grad und damit knapp darunter. An der Station Wien-Innere Stadt wird der Tageshöchstwert oft erst gegen 16:30 Uhr erreicht. (Vorläufige Stationswerte.)
Im Tiroler Oberland, im Süden Salzburgs, in der westlichen Obersteiermark und im südlichen Oberösterreich haben sich schon etliche Gewitter gebildet. Auch in Osttirol und Oberkärnten entwickeln sich erste Gewitter.
Im Flachland bleibt es bis zum Abend sonnig, heiß und trocken.
In Tulln-Langenlebarn wurden um 15:30 Uhr 40,7 Grad gemessen. Der niederösterreichische Allzeitrekord ist damit binnen 40 Minuten zum zweiten Mal gefallen, diesmal um 0,1 Grad.
In St. Pölten wurde außerdem zum ersten Mal in der Messgeschichte die 40-Grad-Marke überschritten, das Landhaus meldete um 15:20 Uhr 40,2 Grad. Auch Bad Deutsch-Altenburg legte auf 40,3 Grad zu. An der Spitze steht weiterhin Wien-Stammersdorf mit 41,0 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Erstmals in der österreichischen Messgeschichte zeigt eine Wetterstation 41 Grad. Um 15:10 Uhr wurden in Wien-Stammersdorf 41,0 Grad gemessen, der eigene Rekord von 14:40 Uhr ist damit um 0,2 Grad übertroffen.
Damit stehen wir bei vier Stationen über der 40-Grad-Marke:
- Wien-Stammersdorf: 41,0 Grad um 15:10 Uhr
- Tulln-Langenlebarn: 40,6 Grad um 14:50 Uhr
- Bad Deutsch-Altenburg: 40,2 Grad um 14:40 Uhr
- St. Pölten Landhaus: 40,2 Grad um 15:20 Uhr
Zwei davon liegen über der alten österreichischen Bestmarke von 40,5 Grad. Die Temperaturen steigen üblicherweise noch bis etwa 16 Uhr. (Vorläufige Stationswerte.)
Um 14:50 Uhr wurden in Tulln-Langenlebarn 40,6 Grad gemessen. Damit ist der niederösterreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad aus Bad Deutsch-Altenburg um 0,1 Grad übertroffen.
Es wird erwartet, dass die Temperaturen noch weiter steigen. (Vorläufige Stationswerte.)
Um 14:40 Uhr wurden in Wien-Stammersdorf 40,8 Grad gemessen. Das ist der höchste Wert, der jemals in Österreich gemessen wurde. Der bisherige Rekord lag bei 40,5 Grad, aufgestellt am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg – er ist um 0,3 Grad übertroffen.
Damit ist der Rekord an einem Tag gefallen, an dem wir ihn erwartet hatten: Wir sind gestern früh mit 75 Prozent Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen, dass er bis Mittwoch fällt, und haben den Wert im Lauf des Tages auf über 80 Prozent angehoben.
Der Wiener Landesrekord ist damit heute zum dritten Mal gefallen – um 13:40 Uhr, um 14:20 Uhr und jetzt. Hinter Wien-Stammersdorf liegen Tulln-Langenlebarn mit 40,4 und Bad Deutsch-Altenburg mit 40,2 Grad, beide ebenfalls über der 40-Grad-Marke.
Und der Tag ist noch nicht vorbei: Die Temperaturen steigen üblicherweise noch bis etwa 16 Uhr, an der Station Wien-Innere Stadt sogar bis gegen 16:30 Uhr. Der Wert kann sich also noch weiter nach oben bewegen. (Vorläufige Stationswerte.)
Bisher liegen bereits drei Stationen über der 40-Grad-Marke.
Um 14:20 Uhr wurden in Wien-Stammersdorf 40,4 Grad gemessen. Der Wiener Allzeitrekord ist damit innerhalb einer Dreiviertelstunde zum zweiten Mal an diesem Tag gefallen.
Zum österreichischen Allzeitrekord von 40,5 Grad fehlen jetzt nur noch 0,1 Grad. Die Temperaturen steigen üblicherweise noch bis etwa 16 Uhr. (Vorläufige Stationswerte.)
Zu Wien-Stammersdorf mit 40,2 Grad und Bad Deutsch-Altenburg mit 40,0 Grad ist um 14:10 Uhr Tulln-Langenlebarn mit 40,1 Grad dazugekommen. Dahinter liegen Wien-Hohe Warte und Bad Vöslau mit je 39,6 Grad.
Am 8. August 2013 waren es am Ende des Tages ebenfalls drei Stationen mit 40 Grad oder mehr – damals hatte die dritte die Marke aber erst um 16:40 Uhr erreicht. (Vorläufige Stationswerte.)
Am 8. August 2013, als in Bad Deutsch-Altenburg der österreichische Allzeitrekord mit 40,5 Grad aufgestellt wurde, überschritt diese Station die 40-Grad-Marke erst um 15:30 Uhr. Heute war es dort schon um 14 Uhr so weit.
Das muss nichts Endgültiges heißen, ist aber ein großes Indiz dafür, wohin wir heute steuern.
Nach Wien-Stammersdorf, das soeben einen neuen Allzeitrekord für Wien aufgestellt hat, hat um 14:00 Uhr auch Bad Deutsch-Altenburg die 40-Grad-Marke erreicht. Tulln-Langenlebarn liegt mit 39,9 Grad knapp dahinter.
Bad Deutsch-Altenburg könnte heute den österreichischen Allzeitrekord knacken – und der wurde ebenfalls dort aufgestellt, am 8. August 2013 mit 40,5 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Um 13:40 Uhr wurden in Wien-Stammersdorf 40,2 Grad gemessen. Damit ist der Wiener Allzeitrekord schon wieder Geschichte – er war gestern um 15 Uhr mit 40,1 Grad aufgestellt worden und keine 24 Stunden alt.
Zum österreichischen Allzeitrekord von 40,5 Grad fehlen jetzt 0,3 Grad. Die Temperaturen steigen üblicherweise noch bis etwa 16 Uhr, an der Station Wien-Innere Stadt sogar bis gegen 16:30 Uhr. (Vorläufige Stationswerte.)
Um 13:30 Uhr wurden in Wien-Stammersdorf 40,1 Grad gemessen. Der gestern aufgestellte Wiener Allzeitrekord ist damit nicht übertroffen, aber eingestellt.
Damit ist die 40-Grad-Marke am zweiten Tag in Folge gefallen. Es ist der sechste Tag der österreichischen Messgeschichte mit 40 Grad oder mehr, und der fünfte allein in diesem Jahr. Gestern fiel die Marke erst um 15 Uhr, heute also eineinhalb Stunden früher.
Zum österreichischen Allzeitrekord von 40,5 Grad fehlen 0,4 Grad. Die Temperaturen steigen üblicherweise noch bis etwa 16 Uhr. (Vorläufige Stationswerte.)
Der neueste Lauf des Modells ICON-D2 vom Deutschen Wetterdienst rechnet mittlerweile in weiten Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Nordburgenland verbreitet mit Höchstwerten zwischen 39 und 41 Grad, punktuell vielleicht sogar an die 42 Grad.
Wir gehen jetzt so gut wie sicher davon aus, dass der Allzeitrekord heute fällt.
Um 12:20 Uhr wurden in Wien-Stammersdorf 39,0 Grad gemessen. Fünf weitere Stationen bewegen sich schon zwischen 38 und 39 Grad, darunter Bad Deutsch-Altenburg mit 38,4 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Wiener Neustadt führt bis 11:50 Uhr mit 38,1 Grad, dahinter folgt Bad Deutsch-Altenburg mit 38,0 Grad. Pottschach liegt mit 37,9 Grad auf Rang drei, Wien-Stammersdorf mit 37,8 Grad auf Rang vier.
Damit stehen zwei der möglichen Kandidaten für den österreichischen Allzeitrekord bereits in den Top Ten: Bad Deutsch-Altenburg und Wien-Stammersdorf. Der dritte Kandidat, Tulln-Langenlebarn, liegt derzeit noch dahinter. (Vorläufige Stationswerte.)
In Pottschach bei Ternitz wurden um 11:40 Uhr bereits 37,9 Grad gemessen. Gestern waren es eine ganze Stunde später, um 12:40 Uhr, in Wien-Stammersdorf erst 37,3 Grad.
Aus den bisherigen Beobachtungswerten der Station Pottschach gehen wir allerdings nicht davon aus, dass sie ein Favorit für den Allzeitrekord sein wird. (Vorläufige Stationswerte.)
Selbst über den Tauern herrscht ungetrübter Sonnenschein, im Bergland ist derzeit kaum eine Quellwolke zu sehen.
Dass in nahezu ganz Österreich kaum eine Wolke zu sehen ist, schafft perfekte Bedingungen dafür, dass die Temperaturen ungebremst steigen. Dazu kommen die sehr trockenen Böden: Es ist kaum Feuchtigkeit da, die verdunsten könnte.
Verdunstet Feuchtigkeit aus dem Boden, entzieht sie der Luft Energie – die Temperatur steigt dann weniger stark. Wir haben die starke Vermutung, dass alle Modelle diesen Effekt derzeit unterschätzen.
Möglicherweise wird nicht nur der Allzeitrekord geknackt, die Temperatur könnte sogar gegen 42 Grad steigen. Dann wäre der bisherige Rekord nicht nur leicht überschritten, sondern pulverisiert. Noch ist das aber Spekulation.
Interessant ist der Blick auf den bisher heißesten Tag der österreichischen Messgeschichte. Gestern wurde die 40-Grad-Marke schon um 15 Uhr erreicht. Am 8. August 2013 überschritten drei Stationen die Marke, und zwar zu diesen Zeiten:
| Station | 40 Grad erstmals erreicht | Tagesmaximum |
|---|---|---|
| Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) | 15:30 Uhr mit 40,2 Grad | 40,5 Grad im Intervall bis 15:50 Uhr |
| Güssing (B) | 16:00 Uhr mit 40,0 Grad | 40,0 Grad |
| Neusiedl am See (B) | 16:40 Uhr mit 40,3 Grad | 40,3 Grad |
Gestern lagen wir damit rund eine halbe Stunde vor dem Rekordtag von 2013.
Sollte der Allzeitrekord heute fallen, dann vermutlich zwischen 15 und 16 Uhr. Eine Ausnahme wäre die Station Wien-Innere Stadt: Dort wird der Tageshöchstwert wegen der besonderen Lage der Station oft erst gegen 16:30 Uhr erreicht.
Hinweis zu Neusiedl am See: Die Station sorgte am 8. August 2013 für einige Verwirrung. Offenbar haben externe Einflüsse auf die Temperaturmessung gewirkt, der Messwert musste zunächst revidiert werden. Die 40-Grad-Marke wurde dort wahrscheinlich schon deutlich vor 16:40 Uhr erreicht, allerdings nicht so klar, wie es der zunächst ins TAWES-Netz eingespielte Wert nahelegte.
Mit 35,0 Grad in Hohenau an der March wurde die 35-Grad-Marke heute 50 Minuten früher erreicht als gestern. Dahinter liegen Pottschach mit 34,9 und Lutzmannsburg mit 34,8 Grad.
Die erste Station knackte gestern um 15 Uhr die 40-Grad-Marke. Mal sehen, ob wir heute auch da schneller dran sind. (Vorläufige Stationswerte.)
Der ICON-D2-RUC-Lauf, der um 8 Uhr mitteleuropäischer Zeit berechnet wurde, bestätigt die Prognose abermals. RUC steht für Rapid Update Cycle: Dieser Lauf wird stündlich neu gerechnet und bezieht die allerjüngsten Messwerte mit ein.
Die neuesten Unterlagen des Modells ICON-D2 vom Deutschen Wetterdienst sind soeben eingetroffen. Die Prognose für heute wurde erneut bestätigt, die Median-Temperatur über die gesamte Projektionsfläche ist sogar minimal gestiegen. Die 41-Grad-Marke ist heute damit tatsächlich eine realistische Möglichkeit.
In Hohenau an der March wurden um 09:20 Uhr bereits 33,0 Grad gemessen, dahinter folgen Neudorf bei Landsee mit 32,7 und Seibersdorf mit 32,6 Grad. Lange wird es heute nicht mehr dauern, bis die erste Station die 35-Grad-Marke erreicht.
Das wird ziemlich sicher noch einmal deutlich früher der Fall sein als gestern, als die 35 Grad gegen 11 Uhr überschritten wurden. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit weiter, dass der Allzeitrekord noch heute fällt. (Vorläufige Stationswerte.)
Das aktuelle Satellitenbild zeigt es deutlich: Der Himmel ist im Großteil des Landes, insbesondere über der gesamten Osthälfte, wolkenlos. Der Sonne steht damit nichts im Weg, die Temperaturen können ungebremst steigen.
Japan hat eine neue Kategorie für Tage mit 40 Grad oder mehr geschaffen. Solche Tage heißen dort „Kokushobi", auf Deutsch etwa „grausam heißer Tag". Die japanische Wetterbehörde JMA hat den Begriff im Frühjahr eingeführt, um die Bevölkerung vor den lebensgefährlichen Folgen solcher Rekordtemperaturen zu warnen.
In Österreich kennt man bislang nur Sommertage mit 25 Grad oder mehr, Hitzetage mit 30 Grad oder mehr und Wüstentage mit 35 Grad oder mehr.
- Österreich und Niederösterreich: 40,5 Grad
- Burgenland: 40,3 Grad
- Wien: 40,1 Grad
- Steiermark: 39,6 Grad
- Oberösterreich: 39,6 Grad
Zwei dieser Bestmarken sind ganz frisch: Der Wiener Rekord wurde erst gestern um 15 Uhr in Wien-Stammersdorf aufgestellt, der oberösterreichische ebenfalls erst vor wenigen Tagen.
Der Kärntner Rekord von 39,9 Grad könnte zwar ebenfalls fallen, wird aller Voraussicht nach aber halten.
In den anderen Bundesländern bleiben die Allzeitrekorde auch nach den neuesten Modellunterlagen außer Reichweite, obwohl es dort ebenfalls sehr heiß wird.
Dass Österreich nun auf drei Tage mit Temperaturen über 40 Grad zusteuert, ist ein absolutes meteorologisches Extremereignis. Allein in diesem Jahr haben wir bereits vier der insgesamt fünf Tage der gesamten Messgeschichte erlebt, an denen eine offizielle Wetterstation in Österreich die 40-Grad-Marke erreicht oder überschritten hat.
Diese beispiellose Entwicklung hätte noch vor zwei Monaten sämtlichen statistischen Wahrscheinlichkeiten widersprochen. Heute schreibt sie traurige Klimageschichte. Auch wenn neben dem Klimawandel einige weitere Faktoren eine gewisse Rolle spielen, lässt sich angesichts dieser Dynamik nur erahnen, was in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren auf Österreich zukommt.
Die beiden Modelle des Schweizer Wetterdienstes und GFS rechnen auch dort mit Höchstwerten bis zu 40 Grad. IFS, das große europäische Wettermodell, ist sich noch unschlüssig. Der Morgenlauf von ICON-D2 des Deutschen Wetterdienstes rechnet in der Steiermark morgen allerdings nicht ganz so hohe Temperaturen.
In der Wiener Innenstadt ist die Temperatur selbst nachts nicht unter die 25-Grad-Marke gefallen, der Tiefstwert liegt dort bei 25,1 Grad. Klagenfurt verfehlte die Tropennacht mit 19,8 Grad als einzige Landeshauptstadt knapp. Aber auch wer in der Klagenfurter Innenstadt jetzt seine Wohnung lüftet, sollte sich keine allzu große Abkühlung erwarten.
Nach der großen Hitze der nächsten Tage sinkt die Temperatur am Wochenende ungefähr in den Bereich des langjährigen Mittels von 1991 bis 2020. Danach ist es durchaus möglich, dass sie schon wieder steigt.
Der Ticker ist wieder eröffnet. Wir starten mit den frischen Modellläufen von heute Früh.
ICON-D2 ist aus unserer Sicht das beste Modell für die Temperaturprognosen bei Hitzewellen. Es rechnet für heute in Niederösterreich und Wien teilweise mit bis zu 40 oder 41 Grad. Gut möglich, dass am Ende des Tages tatsächlich eine 41 vorne steht. Der Allzeitrekord von 40,5 Grad, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg, wäre dann Geschichte. Auch das Burgenland könnte heute die 40-Grad-Marke knacken.
Am Mittwoch zieht sich die heißeste Luftmasse in Niederösterreich in den äußersten Osten und das Wiener Becken zurück. Im Burgenland und in der Steiermark legt die Temperatur im Vergleich zu Montag sogar noch etwas zu. In Niederösterreich und im Burgenland sind abermals Höchstwerte von bis zu 40 oder 41 Grad möglich.
In der Südoststeiermark kann erstmals in der steirischen Messgeschichte die 40-Grad-Marke fallen. Und wer genau hinsieht, entdeckt auch im Kärntner Lavanttal knappe 40 Grad – das wäre dann ein Allzeitrekord für Kärnten, sehr wahrscheinlich ist das allerdings nicht.
Am Donnerstag kühlt es fast überall schon etwas ab. In Niederösterreich und Wien erreichen die Höchstwerte 35 bis 38 Grad. Im Südburgenland und in der südöstlichen Steiermark könnte die Temperatur allerdings noch einmal in Richtung der 40-Grad-Marke steigen.
Der Freitag bringt endlich die langersehnte Abkühlung. Die Höchstwerte liegen aus heutiger Sicht in fast allen Bundesländern aber noch immer um oder knapp über 30 Grad. Es ist also weiterhin ein Hitzetag, natürlich nicht mehr vergleichbar mit den Tagen zuvor.
Aller Voraussicht nach fällt schon morgen der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg. Am ehesten passiert das in Niederösterreich, in Wien oder im Burgenland. Mehrere Wetterstationen dürften die 40-Grad-Marke erreichen oder überschreiten, und es ist nicht ausgeschlossen, dass eine davon sogar 41 Grad erreicht.
Am Mittwoch bleibt das Niveau gleich hoch. Die heißesten Luftmassen erreichen dann auch Teile der Süd- und Oststeiermark, spätestens dann dürfte dort die 40-Grad-Marke ebenfalls fallen.
Für Donnerstag ist die Prognose noch sehr unsicher. Wenige Kilometer entscheiden darüber, ob die extreme Hitze knapp über die österreichische Grenze nach Osten geschoben wird. Passiert das, „kühlt" es im Osten auf Spitzenwerte um 39 Grad ab. Bleibt die Luftmasse über Österreich, werden im äußersten Osten noch einmal um die 40 Grad erreicht.
Am Freitag dürfte es überall abkühlen. Wie stark und vor allem wie nachhaltig, ist noch offen.
Weil die Aussichten alles andere als erfreulich sind, verabschieden wir uns mit einer vorsichtig optimistischen Prognose für das Wochenende: Die Temperaturen bleiben zwar hochsommerlich, pendeln sich dann aber um die 30-Grad-Marke oder sogar darunter ein – zumindest vorübergehend.
Damit pausiert der Ticker für heute. Wir melden uns morgen früh mit den neuesten Prognosen zurück. Wer schneller informiert sein möchte: Die wichtigsten Meldungen posten wir auch auf Bluesky.
In der kommenden Nacht sinken die Temperaturen in den Niederungen vielerorts nicht mehr unter 20 Grad. In den Ballungsräumen im Osten, etwa in der Wiener Innenstadt, wird die Temperatur wahrscheinlich nicht einmal unter 25 Grad fallen.
Vor allem in Vorarlberg, im Tiroler Oberland, in der westlichen Obersteiermark und im Waldviertel rund um Gmünd gehen einige teils heftige Gewitter nieder. Im Großteil Österreichs bleibt es auch am Abend trocken.
Mit 6,48 Millionen Quadratkilometern liegt die arktische Meereisfläche deutlich unter dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020, aber über den Werten der Rekordjahre 2012 und 2020. So paradox es klingt: Die aktuelle Hitzewelle über Europa hat der Arktis in den vergangenen Wochen eine kleine Verschnaufpause gebracht.
Entlang des Alpenhauptkamms sind die Gewitter wie an einer Perlenschnur aufgefädelt, von Vorarlberg über Nordtirol bis in die westliche Obersteiermark. Auch in Oberkärnten gehen einzelne Gewitter nieder.
Dort, wo sie durchziehen, ist von der Hitze nichts mehr zu spüren: In Umhausen im Tiroler Ötztal sind es derzeit kühle 19,5 Grad.
Für die drei heißesten Stationen des Tages stehen die Höchstwerte nun definitiv fest. An der Spitze liegt Wien-Stammersdorf mit 40,1 Grad, dahinter Tulln-Langenlebarn mit 40,0 Grad und die Wiener Innenstadt mit 39,9 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Die Wetterstation Wien-Innere Stadt hat den Höhepunkt wohl überschritten, die Temperatur ist wieder auf 39,0 Grad gefallen. Eine dritte Station mit 40 Grad wird es heute also voraussichtlich nicht geben.
Damit dürften Wien-Stammersdorf, Tulln/Langenlebarn und Wien-Innere Stadt in dieser Reihenfolge die heißesten Stationen des Tages bleiben – sofern in den nächsten zehn Minuten keine kleine Überraschung mehr passiert. (Vorläufige Stationswerte.)
Die Wetterstation Wien-Innere Stadt hat in den vergangenen 30 Minuten deutlich aufgeholt und könnte die dritte Station sein, an der heute die 40-Grad-Marke erreicht oder überschritten wird. Das wäre erst das zweite Mal nach dem 13. August 2013, dass gleich drei Stationen am selben Tag die 40-Grad-Marke erreichen oder überschreiten.
Gut möglich, dass der erst um 15 Uhr aufgestellte Allzeitrekord für Wien heute gleich wieder fällt.
Mit Blick auf den Ausblick für die nächsten zwei bis drei Tage ist das eine sehr beunruhigende Entwicklung. (Vorläufige Stationswerte.)
Die betroffenen Regionen haben sich in den vergangenen Stunden kaum verändert. Einziger Unterschied zu vorhin: Auch im Wienerwald dürfte sich nun ein Gewitter entwickeln.
In St. Andrä im Lavanttal wurden 37,4 Grad gemessen, damit ist es auch in Kärnten extrem heiß.
Wir gehen davon aus, dass in den nächsten zwei bis drei Tagen auch im Burgenland und in der Steiermark die 40-Grad-Marke überschritten wird. In Kärnten ist das zwar eher unwahrscheinlich, im Lavanttal oder im Rosental aber nicht ausgeschlossen.
Nach Wien dürften in den nächsten Tagen auch die Allzeitrekorde von Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark fallen. Selbst in Kärnten ist das nicht ganz ausgeschlossen, hier dürfte die bisherige Bestmarke von 39,9 Grad aus Dellach im Drautal aber knapp halten. (Vorläufige Stationswerte.)
Geringe Chancen auf einen neuen Bundesland-Allzeitrekord hätte noch Oberösterreich. In den übrigen Bundesländern bleibt die 40-Grad-Marke aus heutiger Sicht außer Reichweite, auch wenn es dort ausgesprochen heiß wird.
In der kommenden Stunde können die Temperaturen noch etwas steigen, für einen neuen Allzeitrekord reicht das aber voraussichtlich nicht: Der bisherige Tageshöchstwert liegt bei 40,1 Grad in Wien-Stammersdorf, für einen Rekord müssten daraus mehr als 40,5 Grad werden. Es fehlt also noch ein halbes Grad.
Die aussichtsreichsten Kandidaten wären heute Wien-Stammersdorf und Bad Deutsch-Altenburg. In Tulln-Langenlebarn wird der bisherige Tageshöchstwert nach derzeitigem Stand nicht mehr überboten.
Ganz ausschließen wollen wir es nicht, wir gehen aber davon aus, dass es erst morgen am Dienstag oder am Mittwoch so weit ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Allzeitrekord bis Mittwoch fällt, liegt für uns inzwischen bei über 80 Prozent. Der Grund: Die Modelle haben die heutige Luftmasse mit ihren Höchstwerten exakt getroffen.
Sehr wahrscheinlich wird außerdem an drei Tagen in Folge – Montag, Dienstag und Mittwoch – irgendwo in Österreich an einer offiziellen Wetterstation die 40-Grad-Marke überschritten. Vielleicht werden es sogar vier Tage, die Prognose für Donnerstag ist allerdings noch mit einigen Unsicherheiten behaftet. (Vorläufige Stationswerte.)
Auch Tulln-Langenlebarn hat die 40-Grad-Marke erreicht, um 15:20 Uhr zeigte das Thermometer dort exakt 40,0 Grad. Wien-Stammersdorf führt weiterhin mit 40,1 Grad.
Damit wurde für die Stationen Wien-Stammersdorf und Tulln heute nicht nur der jeweilige Allzeit-Stationsrekord übertroffen. Es ist auch das erste Mal in der Messgeschichte, dass in Wien an einem Augusttag die 40-Grad-Marke geknackt wurde – und zugleich ein neuer Allzeitrekord für Wien.
Am 28. Juni dieses Jahres war in der Wiener Innenstadt zum ersten Mal in der Messgeschichte die 40-Grad-Marke in Wien erreicht worden. Heute wurde sie in Wien-Stammersdorf bereits überschritten, der Wiener Allzeitrekord hielt also nur knapp über einen Monat. Und morgen wird es noch um etwa ein Grad heißer als heute. (Vorläufige Stationswerte.)
In Wien-Stammersdorf wurden um 15:00 Uhr 40,1 Grad gemessen. Damit ist die 40-Grad-Marke in Österreich zum ersten Mal seit dem 31. Juli wieder überschritten. Tulln-Langenlebarn folgt mit 39,8 Grad, Bad Deutsch-Altenburg mit 39,3 Grad.
Es ist überhaupt erst der fünfte Tag der österreichischen Messgeschichte mit 40 Grad oder mehr. Den Anfang machte der 8. August 2013 mit 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg, es folgten der 28. und der 29. Juni dieses Jahres und der 31. Juli, an dem Wieselburg 40,3 Grad erreichte. Heute kommt der fünfte Tag dazu – und es ist erst Montag, der erste Tag einer beispiellosen Hitzewelle, die noch bis Mittwoch oder sogar bis Donnerstag Temperaturen von über 40 Grad bringen dürfte.
Zum österreichischen Allzeitrekord von 40,5 Grad fehlen damit nur noch 0,4 Grad. Bis etwa 16:30 Uhr kann die Temperatur noch weiter steigen, gleichzeitig ziehen aber die dünnen Wolken aus dem Mostviertel in das Wiener Becken und bremsen die Erwärmung etwas. (Vorläufige Stationswerte.)
Wien-Stammersdorf liegt bis 14:50 Uhr bei 39,8 Grad. Zur 40-Grad-Marke fehlen damit nur noch 0,2 Grad. Auch in Tulln-Langenlebarn legte die Temperatur weiter zu, dort sind es 39,6 Grad.
Bad Deutsch-Altenburg hat soeben, wie in der vorletzten Ticker-Meldung angekündigt, die 39-Grad-Marke recht deutlich überschritten und liegt bei 39,3 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
Im Arlberg-Gebiet, im Tiroler Oberland, im Bergland Osttirols und Salzburgs, im Bereich der Hohen Tauern, im Salzkammergut und auch im südlichen Mostviertel bilden sich immer mehr Gewitter. Im Großteil Österreichs bleibt es heute aber durchwegs trocken.
In der Nähe der Gewitter sind die Temperaturen heute etwas erträglicher: In Lienz lag der Höchstwert heute bislang „nur" bei 31,9 Grad, da hier einige Wolkenfelder von Gewittern im umliegenden Bergland den Sonnenschein immer wieder etwas trüben.
Tulln-Langenlebarn und Wien-Stammersdorf liegen bis 14:40 Uhr gemeinsam an der Spitze, beide mit 39,3 Grad. Nach 14 Uhr erwärmt sich das östliche Flachland nur mehr sehr langsam, auch wenn die höchsten Temperaturen oft erst kurz nach 16 Uhr erreicht werden. Die 40-Grad-Marke rückt allerdings bereits in Reichweite.
Bad Deutsch-Altenburg hat in den vergangenen 30 Minuten ebenfalls stark aufgeholt und liegt mit 38,8 Grad auf Rang drei. Die Station wird die 39-Grad-Marke wahrscheinlich in Kürze überschreiten. (Vorläufige Stationswerte.)
In Kärnten ist es derzeit in St. Andrä im Lavanttal mit knapp 36 Grad am heißesten.
Wien-Stammersdorf hat als erste Wetterstation die 39-Grad-Marke geknackt, wenige Minuten vor 14 Uhr zeigte dort das Thermometer exakt 39,2 Grad. Dahinter folgen Tulln-Langenlebarn mit 38,7 und Eisenstadt mit 38,3 Grad. Die Temperaturen steigen zwar bis etwa 16:30 Uhr noch an, doch ziehen aus dem Mostviertel allmählich ein paar dünne Wolken in das Wiener Becken, die die weitere Erwärmung in Wien selbst etwas ausbremsen könnten. (Vorläufige Stationswerte.)
Im Tiroler Oberland haben sich erste Gewitter gebildet. Entlang der Hohen Tauern und im Salzkammergut sind erste schwächere Echos zu sehen. Im Großteil des Landes bleibt es heute trocken.
Der Satellit Sentinel-2 liefert beeindruckende, aber traurige Bilder aus Griechenland. Nicht zu übersehen ist der riesige Waldbrand in Westattika, keine 30 Kilometer westlich von Athen. Die Aufnahme stammt von Sonntag, 11:19 Uhr. Die dunkelbraunen Flächen sind bereits abgebrannt, an ihrem Südrand steigt der Rauch auf.
Wien-Stammersdorf hat bis 13:10 Uhr 38,2 Grad erreicht und baut den Vorsprung aus. Dahinter liegen Wiener Neustadt und Eisenstadt mit je 37,7 Grad sowie Bad Deutsch-Altenburg mit 37,6 Grad. Vier Wiener Stationen sind mittlerweile in den Top Ten vertreten, die gesamte Liste liegt über 37 Grad. (Vorläufige Stationswerte.)
In den meisten Landesteilen ist es weiterhin wolkenlos oder heiter. Ein dichteres Wolkenfeld hält sich über dem westlichen Niederösterreich, es sollte allmählich dünner werden und sich gleichzeitig etwas weiter nach Osten verlagern. Auch im südlichen Vorarlberg sind einige dichtere Wolken zu sehen. Sie stammen von einem kleinen Gewitter nahe der Staatsgrenze auf italienischer Seite. Derzeit ist es aber überall in Österreich trocken.
Wien-Stammersdorf führt bis 12:40 Uhr mit 37,3 Grad, dahinter liegen Pottschach und Bad Vöslau mit je 37,1 Grad und Eisenstadt mit 37,0 Grad. Die gesamte Top Ten liegt bereits über 36 Grad. In den vergangenen 40 Minuten hat die Spitze damit fast ein weiteres Grad zugelegt. (Vorläufige Stationswerte.)
12:00 Uhr führt Wiener Neustadt mit 36,4 Grad, dahinter Pottschach mit 36,2 Grad. Lutzmannsburg und Bad Vöslau liegen bei 35,7 Grad, Bad Deutsch-Altenburg bei 35,6 Grad. In Wien-Stammersdorf wurden um 11:50 Uhr 35,5 Grad gemessen, in Wien-Unterlaa zu Mittag 35,3 Grad. Innerhalb einer Stunde sind die Spitzenwerte damit um mehr als ein Grad gestiegen. (Vorläufige Stationswerte.)
In Mattersburg im Burgenland wurden bis 11:00 Uhr 35,0 Grad gemessen. Dahinter folgen Pottschach mit 34,3 Grad und Lutzmannsburg mit 34,2 Grad, auch Weyer in Oberösterreich liegt mit 33,9 Grad schon knapp unter der 34-Grad-Marke. Sieben der zehn wärmsten Stationen liegen im Osten, dazu kommen Weyer in Oberösterreich und Bludenz in Vorarlberg. (Vorläufige Stationswerte.)
Es ist so weit: Die GeoSphere Austria hat soeben für den Nordosten Österreichs die höchste Warnstufe ausgegeben, für Dienstag und Mittwoch. Betroffen sind Wien, Teile Niederösterreichs und das Nordburgenland.
Dieser Schritt war überfällig. Die GeoSphere hat damit, wie von uns erwartet, die orange Warnung noch am Vormittag auf die höchste Warnstufe Rot hochgestuft.
Bis 09:30 Uhr führt Pottschach im südlichen Niederösterreich mit 30,7 Grad, dahinter folgen Puchberg mit 30,4 und Feldkirch in Vorarlberg mit 30,2 Grad. Knapp darunter liegen Zwerndorf-Marchegg mit 29,9 Grad und Neudorf bei Landsee im Burgenland mit 29,8 Grad. Dass die 30-Grad-Marke schon um halb zehn fällt, zeigt, wie heiß es im Tagesverlauf noch wird. (Vorläufige Stationswerte.)
Die Gewittergefahr ist heute deutlich geringer als in den vergangenen Tagen. Einzelne Gewitter bilden sich am Nachmittag und am Abend von Vorarlberg über die Tauern bis nach Oberkärnten und ins Salzkammergut. Meist bleibt es aber auch dort trocken. Die wenigen Gewitter können in der heißen, energiereichen Luft allerdings heftig ausfallen, mit Starkregen, Hagel und gefährlichen Sturmböen.
Derzeit ist es in den meisten Landesteilen bereits wolkenlos. Die Wolkenfelder im Tiroler Unterland und im westlichen Niederösterreich lösen sich rasch auf. Wer genau hinsieht, erkennt über dem Süden und Osten Österreichs und vor allem über Italien eine leichte Trübung. Das sind dünne Rauchschleier aus den Waldbränden, die in einigen Kilometern Höhe liegen.
Die GeoSphere Austria belässt die Hitzewarnung für den Osten und Südosten Österreichs auch für heute und die kommenden Tage auf der zweithöchsten Stufe Orange. Angesichts der Temperaturen, die dort zu erwarten sind, ist das aus unserer Sicht nicht mehr nachvollziehbar. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die GeoSphere in den nächsten Stunden auf die höchste Warnstufe Rot hochstuft. Wenn nicht jetzt, wann dann?
In Wien, Linz, Graz, Klagenfurt, Eisenstadt und Bregenz ist die Temperatur in der vergangenen Nacht nicht unter 20 Grad gefallen. Am mildesten blieb es in Linz mit 22,6 Grad, dahinter folgt Wien mit 22,4 Grad. St. Pölten hat eine Tropennacht mit 19,6 Grad ganz knapp verfehlt. Salzburg und Innsbruck kühlten mit 17,0 und 16,9 Grad deutlich stärker aus. Die tiefsten Werte wurden fast überall zwischen 3 und 4 Uhr gemessen.
Die Modelle bleiben stabil, die Wahrscheinlichkeit für einen neuen österreichischen Allzeitrekord steigt damit auf 75 Prozent. Der Ticker vom Freitag und vom Wochenende ist im vorherigen Artikel nachzulesen.
Die Hitzewelle erreicht diese Woche ihren Höhepunkt. Wir gehen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent davon aus, dass der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad fällt, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg.
Was sich gegenüber dem Wochenende geändert hat
Die Wettermodelle bleiben im Großen und Ganzen stabil. Zwei Kleinigkeiten haben sich dennoch verschoben, und beide sind nicht unbedeutend.
- Der heißeste Tag der Woche dürfte nicht mehr der Dienstag sein, sondern der Mittwoch.
- Die lang ersehnte Abkühlung könnte weniger nachhaltig ausfallen als gedacht. Die Streuung der Modelle hat zugenommen, und zwar ausschließlich nach oben. Mit sehr viel Pech wird uns dieser Monat noch einiges abverlangen.
Alles Übrige bleibt, wie es war.
Heute könnte die 40-Grad-Marke fallen
Schon heute kann die 40-Grad-Marke fallen. Es wäre der vierte derartige Tag in diesem Jahr und erst der fünfte seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch der Allzeitrekord wackelt bereits, fallen dürfte er heute allerdings noch nicht.
Am Dienstag legen die Temperaturen zu
Am Dienstag steigen die Temperaturen weiter. Am heißesten wird es östlich von St. Pölten und Krems sowie im Nord- und Mittelburgenland. Anders als am Montag dürften gleich mehrere Stationen die 40-Grad-Marke überschreiten. Der Allzeitrekord könnte an diesem Tag fallen.
Der Mittwoch bringt den Höhepunkt
Am Mittwoch wird es im Westen etwas kühler, im Osten und Südosten dagegen noch einmal heißer. Bis zu 41 Grad oder sogar noch etwas mehr sind im östlichen Niederösterreich, in Wien, im Burgenland sowie in der südlichen und östlichen Steiermark möglich – hier dürfte die 40-Grad-Marke fallen. Der Allzeitrekord dürfte entweder an diesem Tag fallen oder, sollte er am Vortag bereits gefallen sein, gleich noch einmal überboten werden.
An diesem Tag wackelt nicht nur der österreichische Allzeitrekord, sondern auch die Allzeitrekorde von Niederösterreich, Wien, dem Burgenland und der Steiermark. Auch der Kärntner Allzeitrekord gerät in Reichweite, dürfte aber eher halten.
Im Kärntner Lavanttal und im Rosental dürfte die Temperatur knapp unter der 40-Grad-Marke bleiben. Ausgeschlossen ist es aber nicht, dass auch dort die 40 Grad geknackt werden.
In den übrigen Bundesländern bleiben die Temperaturen nach den aktuellen Prognosen unter der 40-Grad-Marke, auch im oberösterreichischen Zentralraum. Extrem heiß wird es dabei trotzdem in ganz Österreich.
Am Donnerstag lässt die Hitze langsam nach
Am Donnerstag kühlt es im Großteil Österreichs etwas ab. Im äußersten Osten und Südosten sind allerdings noch immer Höchstwerte von 38 oder 39 Grad möglich.
Am Freitag deutet sich eine Abkühlung an
Für den Freitag ist die Unsicherheit noch sehr groß. Aus heutiger Sicht kühlt es zumindest vorübergehend deutlich ab, sodass die Temperaturen in fast ganz Österreich unter der 30-Grad-Marke bleiben könnten. Am ehesten sind knapp über 30 Grad noch in der Südsteiermark und im südlichen Burgenland zu erwarten.
Quellen
Prognosen: ICON-CH2 von MeteoSwiss (CC BY 4.0), ICON-D2 des Deutschen Wetterdienstes (DWD) (CC BY 4.0) sowie GFS und GEFS-Ensemble der US-Wetterbehörde NOAA und die hauseigenen Modelle TAUWES und ALPIXION von Tauernwetter, Läufe vom 3. August 2026, 00 UTC.
Messwerte und Rekorde: GeoSphere Austria DataHub, klima-v2-10min (CC BY 4.0).
Satellitenbilder: Copernicus Sentinel-2 und Sentinel-3 (2026), bezogen unter CC BY 4.0.
Rauchprognose: Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) (2026), bezogen unter CC BY 4.0.
Blitzdaten: EUMETSAT (2026).
Radar: EUMETNET OPERA (CC BY 4.0).
Urheberrecht an allen Grafiken in diesem Artikel: Alle gezeigten Karten wurden von tauernwetter.at eigenständig erstellt. Das ausschließliche Urheberrecht daran liegt bei tauernwetter.at.
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