Klimawandel in Lavamünd: Klimadaten seit 1961

📍 348 m Seehöhe📊 SPARTACUS-Gitterpunkt (1 km) 🗓️ Stand: 12. Juni 2026 · wird täglich aktualisiert
1961: 9,1 °C1962: 7,6 °C1963: 8,0 °C1964: 8,4 °C1965: 7,8 °C1966: 9,2 °C1967: 9,2 °C1968: 8,5 °C1969: 8,3 °C1970: 8,5 °C1971: 8,6 °C1972: 8,5 °C1973: 8,4 °C1974: 9,3 °C1975: 9,5 °C1976: 8,8 °C1977: 9,3 °C1978: 8,0 °C1979: 8,7 °C1980: 7,9 °C1981: 8,6 °C1982: 9,3 °C1983: 9,1 °C1984: 8,4 °C1985: 8,3 °C1986: 8,4 °C1987: 8,5 °C1988: 9,3 °C1989: 9,5 °C1990: 9,5 °C1991: 8,6 °C1992: 9,8 °C1993: 9,2 °C1994: 10,5 °C1995: 9,3 °C1996: 8,4 °C1997: 9,4 °C1998: 9,7 °C1999: 9,7 °C2000: 10,6 °C2001: 10,0 °C2002: 10,7 °C2003: 10,0 °C2004: 9,3 °C2005: 9,1 °C2006: 9,5 °C2007: 10,6 °C2008: 10,6 °C2009: 10,3 °C2010: 9,6 °C2011: 10,3 °C2012: 10,5 °C2013: 10,3 °C2014: 11,4 °C2015: 10,9 °C2016: 10,7 °C2017: 10,5 °C2018: 11,3 °C2019: 11,3 °C2020: 10,8 °C2021: 10,0 °C2022: 11,3 °C2023: 11,1 °C2024: 11,8 °C2025: 11,4 °C

Die Klimastreifen für Lavamünd 1961–2025: jeder Streifen ein Jahr – blau = kühler, rot = wärmer als das langjährige Mittel.

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Wie stark hat sich das Klima in Lavamünd (348 m Seehöhe) bereits verändert? Die SPARTACUS-Analysedaten der GeoSphere Austria liefern für jeden Quadratkilometer Österreichs lückenlose Tageswerte seit 1961 – hier ausgewertet für den Gitterpunkt Lavamünd. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Jahresmitteltemperatur stieg von 8,7 °C (Normalperiode 1961–1990) auf 10,1 °C (1991–2020) – ein Plus von 1,4 °C. Das wärmste Jahr der gesamten Messreihe war 2024 mit 11,8 °C – der Klimawandel ist hier messbare Gegenwart, kein Zukunftsszenario. Die Zahl der Sommertage (≥ 25 °C) hat sich von durchschnittlich 50,9 auf 71,7 pro Jahr erhöht.

Klimarekorde in Lavamünd

Höchste Temperatur
38,5 °C
am 08.08.2013
Tiefste Temperatur
-25,9 °C
am 01.01.1969
Größte Tagesregenmenge
102,6 mm
am 08.10.1980
Längste Trockenperiode
78 Tage
06.12.1988 bis 21.02.1989

Jahresmitteltemperatur: Der Erwärmungstrend

Das wärmste Jahr in Lavamünd war 2024 mit 11,8 °C, das kälteste 1962 mit 7,6 °C. Der Vergleich der WMO-Normalperioden zeigt eine Erwärmung um 1,4 °C (8,7 °C → 10,1 °C).

Sommertage und Hitzetage pro Jahr

Sommertage (≥ 25 °C) gab es in Lavamünd am häufigsten im Jahr 2022 (103 Tage); Hitzetage (≥ 30 °C) am häufigsten im Jahr 2003 (43 Tage).

Frosttage und Eistage pro Jahr

Die Kälteseite des Klimawandels: Frosttage (Tiefstwert unter 0 °C) gingen in Lavamünd von durchschnittlich 124,1 auf 108,5 pro Jahr zurück, Eistage (Dauerfrost) von 25,9 auf 15,3.

Schnee im Wandel

Schneedeckentage (mindestens 1 cm Schnee) gab es in Lavamünd zuletzt im Schnitt 52,2 pro Jahr (1991–2020) – das sind 24,2 Tage weniger als in der Normalperiode 1961–1990 (76,4 Tage). Die größte Schneehöhe der gesamten Reihe: 81 cm am 16.02.1969.

Top-5-Jahre mit den meisten Schneedeckentagen
1996: 130 · 1965: 124 · 1969: 113 · 1962: 110 · 1985: 104

Schneedaten: SNOWGRID-CL (GeoSphere Austria), 1-km-Gitterpunkt – Balken = Schneedeckentage, Linie = maximale Schneehöhe des Jahres.

Jahresbilanzen im Detail

Mittelwerte der beiden Normalperioden und Rekordjahre – auf die Kennzahl klicken für die Top-5-Jahre:

KennzahlØ 1961–90Ø 1991–2020Maximum (Jahr)
Hitzetage (Tmax ≥ 30 °C)
Top-5-Jahre: 2003: 43 · 2024: 41 · 2015: 39 · 2025: 36 · 2022: 34
6,3 18,6 43 (2003)
Sommertage (Tmax ≥ 25 °C)
Top-5-Jahre: 2022: 103 · 2003: 103 · 2018: 98 · 2024: 94 · 2025: 92
50,9 71,7 103 (2022)
Tropennächte (Tmin ≥ 20 °C)
Top-5-Jahre: 2024: 1 · 2022: 1 · 2019: 1 · 2015: 1 · 2010: 1
0,0 0,1 1 (2024)
Frosttage (Tmin < 0 °C)
Top-5-Jahre: 1973: 145 · 1962: 141 · 1980: 140 · 1970: 140 · 1965: 140
124,1 108,5 145 (1973)
Eistage (Tmax < 0 °C)
Top-5-Jahre: 1963: 56 · 1969: 44 · 1986: 40 · 1964: 38 · 1962: 37
25,9 15,3 56 (1963)
Frostwechseltage (Tmin < 0 °C und Tmax ≥ 0 °C)
Top-5-Jahre: 1988: 121 · 1973: 120 · 1974: 115 · 1965: 113 · 1983: 112
98,2 93,2 121 (1988)
Starkniederschlagstage (≥ 20 mm/Tag)
Top-5-Jahre: 2023: 19 · 1994: 18 · 1965: 18 · 1990: 16 · 1972: 16
10,6 11,6 19 (2023)

Niederschlag im Wandel

Vergleich der Normalperioden 1961–1990 und 1991–2020: In Lavamünd fällt heute im Schnitt 5,4 mm (0,6 %) mehr Niederschlag pro Jahr. Blau = Zunahme, braun = Abnahme.

Jahresniederschlag
▲ +5,4 mm
944,5 → 949,9 mm pro Jahr
Sommer (Juni–August)
▼ -11,5 mm
370,6 → 359,1 mm pro Jahr
Winter (Dez.–Februar)
▼ -4,3 mm
125,3 → 121,0 mm pro Jahr

Und die Zukunft? Die ÖKS15-Szenarien erwarten bis 2071–2100: Jahresniederschlag +6 % (🌍) bzw. +5 % (🔥), im Sommer +4 % (🌍) bzw. -9 % (🔥), im Winter +20 % (🌍) bzw. +29 % (🔥). Mehr Winterniederschlag bedeutet bei steigenden Temperaturen allerdings immer öfter Regen statt Schnee.

Blick in die Zukunft: Wie wird das Klima in Lavamünd Ende des Jahrhunderts?

Die österreichischen Klimaszenarien (ÖKS15) rechnen zwei Wege durch: Was passiert, wenn die Welt beim Klimaschutz ernst macht – und was, wenn alles weiterläuft wie bisher? So sieht das für Lavamünd im Zeitraum 2071–2100 aus – jeweils im Vergleich zu heute (Mittel 1991–2020):

🌍 Mit Klimaschutz
Szenario RCP4.5 – Emissionen sinken ab Mitte des Jahrhunderts
  • Es wird um rund +2,3 °C wärmer als heute.
  • Etwa 26 Sommertage mehr pro Jahr.
  • Rund 17 zusätzliche Hitzetage über 30 °C.
  • 35 Frosttage weniger – der Winter wird kürzer und milder.
  • Die Wachstumssaison verlängert sich laut den Klimamodellen um etwa 30 Tage.
  • Im Winter fällt rund 20 % mehr Niederschlag – bei milderen Temperaturen öfter als Regen statt Schnee.
🔥 Weiter wie bisher
Szenario RCP8.5 – Emissionen steigen ungebremst
  • Es wird um rund +4,0 °C wärmer als heute.
  • Etwa 50 Sommertage mehr pro Jahr.
  • Rund 38 zusätzliche Hitzetage über 30 °C.
  • 60 Frosttage weniger – der Winter wird kürzer und milder.
  • Die Wachstumssaison verlängert sich laut den Klimamodellen um etwa 58 Tage.
  • Im Winter fällt rund 29 % mehr Niederschlag – bei milderen Temperaturen öfter als Regen statt Schnee.

Temperaturpfad: gemessen und projiziert

Gemessene Jahresmitteltemperatur seit 1961 – am Kurvenende öffnet sich der Fächer der Zukunft: Die gestrichelten Linien zeigen den wahrscheinlichsten Weg je Szenario (an die real gemessene Erwärmung angepasst), die farbigen Bänder die Modell-Bandbreite:

Sommer-, Hitze-, Tropennächte-, Frost- und Eistage: heute und Ende des Jahrhunderts

Die grauen Balken zeigen das gemessene Mittel der Jahre 1991–2020, die farbigen die Zukunft 2071–2100. So rechnen wir: Wir nehmen die echten Tageswerte der letzten 30 Jahre an diesem Ort und verschieben sie um die Erwärmung, die laut den Klimaszenarien noch bevorsteht. Die Zahlen bleiben damit fest an der örtlichen Messreihe verankert – typische Modellfehler bei solchen Schwellenwerten werden so vermieden. Die Schneedeckentage darunter stammen aus der FuSE-AT-Schneesimulation der GeoSphere Austria.

Schneedeckentage: heute und Ende des Jahrhunderts

Grundlage ist die österreichische Schneemodell-Simulation FuSE-AT/SNOWGRID-CL (GeoSphere Austria): 16 Klimamodell-Läufe je Szenario, hier der Ensemble-Median als Änderung gegenüber der an diesem Ort beobachteten Schneedecke 1991–2020 (🌍 -28 Tage, Spanne -33 bis -16 · 🔥 -46 Tage, Spanne -52 bis -37):

An die reale Erwärmung angepasst: Das Klima hat sich bereits stärker erwärmt, als es sämtliche Projektionen für 2030 vorhergesehen haben. Diese Erkenntnis haben wir in unsere Berechnungen einfließen lassen und die Temperaturpfade entsprechend an den tatsächlich gemessenen Klimaverlauf adaptiert. Die rohen Modellwerte in den Tabellen darunter sind bei tagesbasierten Kennzahlen als Untergrenze zu verstehen – unsere Grafiken gleichen das bereits aus.
Alle Zahlen im Detail (auch 2021–2050, mit Modell-Bandbreiten)

Angegeben ist jeweils der mittlere Wert der Klimamodelle, in Klammern die Spanne, in der 80 % der Modelle liegen. Achtung: Diese Tabellen zeigen die rohen ÖKS15-Modellsignale. Bei Schwellen-Kennzahlen (Hitzetage, Tropennächte, Frost-, Eistage) unterschätzen die Modelle die lokale Realität teils deutlich – die Grafiken oben verwenden daher unsere lokal kalibrierte Tauernwetter-Umrechnung und können von diesen Werten abweichen.

Nahe Zukunft: 2021–2050

Änderung gegenüber 1971–2000 RCP4.5
ambitionierter Klimaschutz
RCP8.5
business-as-usual
Jahresmitteltemperatur laut ÖKS15-Modellen+1,3 °C(Spanne +0,9 bis +1,8)+1,4 °C(Spanne +1,0 bis +2,1)
  ↳ an die gemessene Erwärmung angepasst (Tauernwetter-Berechnung)+2,3 °C+2,4 °C
Sommertage (≥ 25 °C)+15,0 Tage/Jahr(Spanne +10,0 bis +21,3)+14,0 Tage/Jahr(Spanne +10,9 bis +24,7)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)+26,4 Tage/Jahr+26,4 Tage/Jahr
Hitzetage (≥ 30 °C)+5,8 Tage/Jahr(Spanne +4,1 bis +8,4)+5,5 Tage/Jahr(Spanne +4,2 bis +10,7)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)+16,8 Tage/Jahr+16,8 Tage/Jahr
Tropennächte (Nacht ≥ 20 °C)+0,1 Tage/Jahr(Spanne +0,0 bis +0,3)+0,1 Tage/Jahr(Spanne +0,1 bis +0,4)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)+2,2 Tage/Jahr+2,2 Tage/Jahr
Frosttage-19,0 Tage/Jahr(Spanne -27,1 bis -9,7)-21,3 Tage/Jahr(Spanne -34,9 bis -10,6)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)-23,5 Tage/Jahr-23,5 Tage/Jahr
Eistage (Dauerfrost)-13,1 Tage/Jahr(Spanne -20,9 bis -6,1)-13,0 Tage/Jahr(Spanne -22,9 bis -7,0)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)-7,3 Tage/Jahr-7,3 Tage/Jahr
Vegetationsperiode+14,2 Tage/Jahr(Spanne +6,5 bis +20,2)+18,2 Tage/Jahr(Spanne +10,9 bis +23,3)
Heizbedarf (Gradtage: Summe der Grade unter 20 °C Soll-Temperatur über alle Heiztage)-439,0 Gradtage(Spanne -551,1 bis -260,2)-477,9 Gradtage(Spanne -679,3 bis -311,7)
  ↳ Heizenergie-Bedarf sinkt um (Basis 3.559 Gradtage/Jahr)12 %13 %
Kühlbedarf (Gradtage: Maß für Klimaanlagen-Bedarf — heute nahe null)+68,7 Gradtage(Spanne +55,3 bis +94,4)+72,5 Gradtage(Spanne +55,3 bis +120,2)
  ↳ dafür steigen die Kühlkosten: Der Kühlbedarf entsteht im Alpenraum großteils erst neu – was heute kaum jemand braucht, wird zum spürbaren Stromposten im Sommer.
Jahresniederschlag+2,7 %(Spanne -2,0 bis +6,3)+4,4 %(Spanne +2,7 bis +9,6)
Sommerniederschlag+0,7 %(Spanne -12,2 bis +6,4)+2,4 %(Spanne -5,8 bis +8,1)
Winterniederschlag+12,8 %(Spanne +2,9 bis +22,7)+13,5 %(Spanne -6,7 bis +24,0)
Stärkster Tagesregen+11,5 %(Spanne -4,0 bis +29,4)+16,3 %(Spanne +3,5 bis +29,7)

Hinweis: Bis zur Mitte des Jahrhunderts unterscheiden sich die beiden Szenarien kaum – die Klimapfade trennen sich erst danach deutlich (siehe 2071–2100). Die Periode 2021–2050 ist zudem teilweise bereits Vergangenheit.

Ferne Zukunft: 2071–2100

Änderung gegenüber 1971–2000 RCP4.5
ambitionierter Klimaschutz
RCP8.5
business-as-usual
Jahresmitteltemperatur laut ÖKS15-Modellen+2,3 °C(Spanne +1,7 bis +3,2)+4,1 °C(Spanne +3,3 bis +5,5)
  ↳ an die gemessene Erwärmung angepasst (Tauernwetter-Berechnung)+3,3 °C+5,1 °C
Sommertage (≥ 25 °C)+24,2 Tage/Jahr(Spanne +17,4 bis +40,4)+45,1 Tage/Jahr(Spanne +35,6 bis +70,0)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)+26,4 Tage/Jahr+49,9 Tage/Jahr
Hitzetage (≥ 30 °C)+9,7 Tage/Jahr(Spanne +6,4 bis +18,4)+26,6 Tage/Jahr(Spanne +15,6 bis +44,5)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)+16,8 Tage/Jahr+37,5 Tage/Jahr
Tropennächte (Nacht ≥ 20 °C)+0,5 Tage/Jahr(Spanne +0,2 bis +1,8)+5,7 Tage/Jahr(Spanne +1,6 bis +21,0)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)+2,2 Tage/Jahr+11,5 Tage/Jahr
Frosttage-39,1 Tage/Jahr(Spanne -55,0 bis -24,8)-70,6 Tage/Jahr(Spanne -93,9 bis -48,4)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)-35,1 Tage/Jahr-59,6 Tage/Jahr
Eistage (Dauerfrost)-19,1 Tage/Jahr(Spanne -29,5 bis -14,2)-29,5 Tage/Jahr(Spanne -37,5 bis -23,9)
  ↳ Tauernwetter-Umrechnung (gegenüber 1991–2020, wie in der Grafik)-9,8 Tage/Jahr-13,2 Tage/Jahr
Vegetationsperiode+29,6 Tage/Jahr(Spanne +20,1 bis +37,8)+57,5 Tage/Jahr(Spanne +41,8 bis +72,1)
Heizbedarf (Gradtage: Summe der Grade unter 20 °C Soll-Temperatur über alle Heiztage)-787,0 Gradtage(Spanne -917,4 bis -568,4)-1.321,8 Gradtage(Spanne -1.450,9 bis -995,2)
  ↳ Heizenergie-Bedarf sinkt um (Basis 3.559 Gradtage/Jahr)22 %37 %
Kühlbedarf (Gradtage: Maß für Klimaanlagen-Bedarf — heute nahe null)+123,9 Gradtage(Spanne +88,9 bis +200,3)+276,6 Gradtage(Spanne +214,8 bis +477,5)
  ↳ dafür steigen die Kühlkosten: Der Kühlbedarf entsteht im Alpenraum großteils erst neu – was heute kaum jemand braucht, wird zum spürbaren Stromposten im Sommer.
Jahresniederschlag+6,5 %(Spanne -2,4 bis +15,9)+5,2 %(Spanne -3,1 bis +18,0)
Sommerniederschlag+4,4 %(Spanne -14,5 bis +18,1)-8,6 %(Spanne -22,5 bis +13,1)
Winterniederschlag+19,7 %(Spanne +5,4 bis +29,9)+29,3 %(Spanne +13,3 bis +44,9)
Stärkster Tagesregen+16,1 %(Spanne +7,2 bis +34,8)+25,5 %(Spanne +8,8 bis +43,4)

Klimawandel in der Umgebung

Neuhaus · Sankt Georgen im Lavanttal · Sankt Paul im Lavanttal · Feistritz ob Bleiburg · Bleiburg

Quellen & Methodik

  • Vergangenheit: SPARTACUS v2 (GeoSphere Austria), Tageswerte 1961–heute, 1-km-Gitterpunkt Lavamünd (46,6419° N, 14,9458° O). Werte beziehen sich auf die Gitterzelle, nicht auf eine Messstation.
  • Schneedecke: SNOWGRID-CL v2 (GeoSphere Austria), Tageswerte 1961–heute; Schnee-Zukunft: FuSE-AT/SNOWGRID-CL-Ensemble (16 Läufe je Szenario).
  • Zukunft: ÖKS15-Klimaszenarien (Änderungssignale gegenüber 1971–2000), inkl. GeoSphere-Nutzungshinweis vom April 2026.
  • Auswertung & Darstellung: tauernwetter.at – tägliche Aktualisierung.
  • Rohdaten: GeoSphere Austria / Copernicus, bezogen unter CC BY 4.0. Berechnung, Auswertung, Visualisierung und Bearbeitung: © tauernwetter.at – alle Rechte vorbehalten. Die Auswertung der GeoSphere-Daten ist Teil der Tauernwetter-Forschung.
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